Irland vs. Österreich Prognose & Quoten, 11.06.2017

9. Juni 2017

Ósterreich © GEPA pictures

Am Sonntag, den 11. Juni 2017, empfängt Irland um 18:00 Uhr (MEZ) Österreich im Rahmen des sechsten Spieltags der UEFA WM Qualifikation. Dabei handelt es sich im Aviva Stadion in Dublin, dessen 51.700 Plätze bereits ausverkauft sind – darunter auch 2.500 mitreisende Österreicher, die ihr Team zum Sieg anpeitschen wollen – um eine kleine Vorentscheidung, wenn der momentane Zweite, der punktgleich mit dem Erstplatzierten Serbien ist (elf Zähler), den aktuellen Vierten empfängt. Auch die Österreicher stehen dabei mit sieben Punkten aus den ersten fünf Spielen punktgleich mit EM Halbfinalist Wales in der Momentaufnahme der Gruppe D einen Platz schlechter da, was an der schlechteren Tordifferenz liegt. Während also im Parallelspiel am Sonntag außerdem Serbien und Wales gegeneinander spielen werden, hat der Gewinner dieser Partie tatsächlich die Chance, einen kleinen Meilenstein gen WM zu schaffen.

Zumindest, falls die Iren, die bei der letzten Europameisterschaft in Frankreich erst die Todesgruppe mit Italien, Belgien und Schweden überlebt haben und anschließend im Achtelfinale gegen Gastgeber Frankreich sogar mit 1:0 in Führung gegangen waren, ehe man doch noch knapp mit 1:2 ausgeschieden ist, dieses Spiel nun gewinnen. In diesem Fall wären es unabhängig vom Ausgang des Spiels in Belgrad sieben Punkte Vorsprung auf Österreich, das in einer insgesamt machbaren Gruppe noch als einer der härtesten Gegner galt. Für das deutsche Nachbarland, das bei der EURO 2016 trotz hochdekoriertem Kader schon auf der ganzen Linie enttäuscht hat, ist es dabei umso wichtiger, den Abstand auf die bisher noch ungeschlagenen Iren auf einen Punkt zu reduzieren und sich damit für die 0:1-Pleite in Wien im Hinspiel im vergangenen November zu revanchieren, durch die man überhaupt erst ins Hintertreffen geraten war. Nur dann könnte man an den letzten vier Spieltagen, wo man auch gegen Wales und Serbien noch mit Siegen an Boden gut machen könnte, darauf hoffen, noch auf die ersten beiden Plätze zu springen, um entweder die Direktfahrkarte zur Fußball Weltmeisterschaft in Russland zu erhalten oder über die Playoffs zu kommen.

In diesem Beitrag befassen wir uns mit dem aus österreichischer Sicht definitiv als Endspiel zu bezeichnendem Match etwas näher, um herausfinden zu können, ob der Mannschaft von Teamchef Marcel Koller im Hexenkessel in Dublin der wichtige Auswärtssieg gelingen kann, oder ob die Iren abermals ungeschlagen bleiben werden.

Irland – Bloß nicht zuhause verlieren

Zumindest einen entscheidenden Vorteil haben die frenetischen Iren hier auf ihrer Seite, nämlich das berühmt-berüchtigte Aviva Stadion im Herzen von Dublin, in dem knapp 50.000 irische Fans ihre Mannschaft aus voller Kehle heraus zum Sieg schreien werden. Und der Support der Fans ist auch bitter nötig, denn ausgerechnet in diesem wichtigen Spiel muss der nordirische Cheftrainer Martin O’Neill auf einige seiner wichtigsten Spieler verzichten. Neben dem Regisseur im Mittelfeld James McCarthy (FC Everton) fehlt nämlich auch der Stürmerstar Shane Long (FC Southampton) sowie der Kapitän der Mannschaft Seamus Coleman (FC Everton). Zwar verdienen von den insgesamt 28 nominierten Spielern sage und schreibe 27 ebenfalls in der renommierten englischen Premier League ihr Geld (bzw. bei englischen Klubs), mit Blick auf die Kaderliste fehlen durch die schwerwiegenden Verletzungen aber die richtigen Stars in der Nation, die erst letztes Jahr bei der EM 2016 noch so Großes erreichen konnte und nun liebend gerne auch endlich mal wieder zum ersten Mal seit 2002 zu einer Weltmeisterschaft fahren würde. Die Ausgangslage ist jedenfalls rosig, muss man doch vorerst nur seinen Vorsprung auf Österreich verteidigen, wofür bereits ein Remis hilfreich wäre. Und immerhin hat man mit Ersatzkapitän, dem 33-jährigen Jonathan Waters (Stoke City) einen torgefährlichen Stürmer in der Offensive, der von seinem Mannschaftskameraden Glenn Whelan (ebenfalls Stoke City) sowie Aiden McGeady (Preston North End) in Szene gesetzt werden soll. Unter Führung des 36-jährigen Abwehrchefs John O’Shea (AFC Sunderland) soll in dem insgesamt bemerkenswert alten irischen Kader auch defensiv nichts anbrennen. Immerhin: nach einer 1:3-Niederlage gegen Mexiko am 1. Juni gewann man am 4. Juni sein zweites Testspiel mit 3:1 in Dublin gegen Uruguay.

Österreich – Baustelle: Sturm

Die ÖFB Auswahl steht gewissermaßen mit dem Rücken zur Wand, was auch die Zukunft von Trainer Marcel Koller gilt. Der Schweizer war nach der extrem enttäuschenden Fußball EM 2016 schon recht überraschend im Amt geblieben – womöglich auch deshalb, weil seine österreichische Auswahl zuvor in der EM-Qualifikation noch besser denn je aufgespielt hatte und sein seine Statistik bei 23 Siegen aus 49 Spielen als ÖFB Teamchef einen der besten Werte seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten aufweist. Nichtsdestotrotz brauchen die Österreicher nach Niederlagen gegen Irland und Serbien sowie dem Remis gegen Wales nun dringend auch gegen die drei großen Gegner in ihrer Qualifikationsgruppe D Punkte und gerade gegen die um bereits vier Punkte enteilten Iren und Serben zählen dabei nun einmal nur noch Siege, sprich drei Punkte. Ärgerlich, dass auch Marcel Koller auf so manchen wichtigen Eckpfeiler seiner Mannschaft verzichten muss, wie Stürmer Marc Janko (Slavia Prag). Umso besser, dass sich mit David Alaba (FC Bayern München) einer der Superstars rechtzeitig wieder fit gemeldet hat und spielen können wird. Der Mittelfeldmotor ist dabei nur einer von insgesamt 13 Legionären aus der deutschen Bundesliga, der es in den 23-köpfigen Kader von Marcel Koller geschafft hat. Lediglich im Sturm ist man nun durch eigenes Verletzungspech sowie die Sperre von Goalgetter Marko Arnautović (Stoke City) ziemlich dürftig aufgestellt, was natürlich gemessen an der Tatsache, dass man in Dublin dringend Tore braucht, recht verheerend ist. Möglicherweise die Chance für Guido Burgstaller (FC Schalke 04), der im Dress der ÖFB Elf bisher noch ohne Tor ist, an seine neun Tore in der Rückrunde der Bundesliga nun auch für sein Land anzuknüpfen.

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Irland – Österreich Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt 15 Aufeinandertreffen hat es zwischen Irland und Österreich schon gegeben und zumindest die Statistik dürften den Iren nur wenig Mut machen. So war der 1:0-Sieg in Wien im Hinspiel nämlich erst der dritte irische Sieg überhaupt, während bei drei Unentschieden mit neun Siegen der Großteil aller Matches an die österreichische Fußballnationalmannschaft ging. Zuletzt stand man sich übrigens auch in der WM Qualifikation 2014 gegenüber. Dort konnte sich Österreich in Dublin ein 2:2-Remis sichern, ehe man zuhause mit 1:0 gewann – es war übrigens jene Niederlage der Iren, die zur Trennung von Coach Giovanni Trapattoni führte.

Irland – Österreich Prognose – Fussball Spiel am 11.06.2017

Rein aus der Bilanz geht bereits hervor, dass Österreich grundsätzlich als stärker einzuschätzen ist als die Iren. Eine Einschätzung, die man eigentlich nach der Auslosung der WM Quali Gruppe D so unterschrieben hätte, wären da nicht die beiden bitteren Niederlagen der Österreicher gegen Irland und Serbien mit je einem Tor Differenz gewesen, durch die man nun ins Hintertreffen geraten ist, während die „Boys in Green“ nach wie vor ungeschlagen sind. Nun muss Österreich sich nicht nur gegen das Ausscheiden stemmen, sondern auch noch im schwer zu bespielenden Dubliner Hexenkessel bestehen. Vom Papier her ist Österreich – auch wegen der schwerwiegenden irischen Ausfälle – zwar unser Favorit, in der Summe halten wir jedoch das Unentschieden für das wahrscheinlichste Ergebnis an diesem sechsten Spieltag der UEFA WM Qualifikation.

Irland – Österreich Quoten – Fussball Spiel am 11.06.2017

Tipp 1 (Irland): 2,25
Tipp X (Unentschieden): 3,10
Tipp 2 (Österreich): 3,40

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