Handicap-Wetten beim Fußball – Tipps & Strategien


Sportwetten Strategie - Ratgeber für erfolgreiches Wetten

Wer sich mit der Materie der Fußball Sportwetten etwas tiefer beschäftigt hat, dem wird unabhängig vom Sportwetten Anbieter seiner Wahl schon aufgefallen sein, dass es hier nahezu keine Wettart gibt, die es nicht gibt. Neben der Oberfläche, die in der Regel aus den drei Märkten im klassischen 3-Weg-System besteht, findet man bei jeder Sportwetten Plattform den einen Button mit weiteren Märkten, deren Anzahl fast überall im dreistelligen Bereich liegt. Und dort finden wir nicht nur weitestgehend bekannte Märkte wie die doppelte Chance, bei der zwei von drei Märkten aus dem klassischen 3-Weg-System die Wette gewinnen lassen, oder die Ergebniswette, bei der der exakte Endstand der Partie getippt werden kann.

Komplizierter wird es für Laien erst, wenn die spezielleren Märkte auftauchen. Und genau hier kommen wir ins Spiel, indem wir Ihnen in unseren wöchentlichen Sportwetten Ratgebern nicht nur zeigen wollen, wie all die unterschiedlichen Märkte im Portfolio der führenden Sportwetten Plattformen und Buchmacher funktionieren, sondern außerdem gleich die wertvollen Erkenntnisse mitliefern, was es bei diesen besonderen Märkten für Stolpersteine gibt und mit welchen Tipps und Strategien in welchen Situationen die Nutzung dieser Märkte zu attraktiven Gewinnen führen kann.

Märkte, die wir auf unseren Seiten schon für Sie besprochen haben, finden Sie hier verlinkt:

Und im heutigen Sportwetten Ratgeber erfahren Sie nun alles, was Sie über das Thema „Handicap-Wetten beim Fußball“ schon immer wissen wollten – inklusive der Stolpersteine sowie der Insidertipps und Strategien, wie Handicap-Wetten beim Fußball effizient gespielt werden können.

Handicap-Wetten: Grundsätzliches und Funktionsweise

Das Wort „Handicap“ taucht im Zusammenhang mit Sport sehr häufig vor und steht hierbei für einen Ausgleich (meistens in der Regel von Punkten oder Toren), den ein schwächerer Spieler gegenüber einem stärkeren erhält (bzw. im Teamsport das schwächere Team). Gängig wird der Begriff unter anderem im Golf benutzt, wo mit dem Handicap das Niveau eines Spielers angegeben wird, sodass sich Spieler auf gleichem Leistungsniveau für einen möglichst fairen Wettkampf auf Augenhöhe untereinander begegnen können.

Ausgehend von der Verwendung im Leistungssport hat das Handicap somit auch in das Sportwetten Business Einzug gehalten, wo eine Handicap-Wette also im herkömmlichen Sinne ebenfalls für eine Nivellierung gut ist, sprich um ein Match auf ein gleiches Niveau zu senken / erheben (je nach Richtung des Hancicaps). Spielt beispielsweise der Tabellenerste der Liga gegen eine Mannschaft aus den unteren Gefilden der Tabelle, so ist es ja umso wahrscheinlicher, dass der Topfavorit nicht nur gewinnt, sondern gleich noch mit ein paar Toren Differenz gewinnt. Folgerichtig ist der Tipp im klassischen 3-Weg-System mit einer in der Regel zu geringen Quote versehen (vergleichen Sie hierzu bitte auch diesen Beitrag zum Thema „Favoritenwetten“), während allerdings der Tipp auf das konkrete Ergebnis oft zu vage ist und stark in Richtung Glücksspiel abdriftet, da hier neben zu wenig Indizien nun einmal auch ein Zufallstreffer (bzw. unberechtigter Elfmeter) alles auf den Kopf stellen kann. Und genau hier kann also eine Handicap-Wette gespielt werden. In diesem Zusammenhang würde ein Handicap von -1 auf den Favoriten bedeuten, dass beim Endstand der Partie ein Tor von seinem Konto entfernt wird, sodass aus einem Sieg mit einem Tor Vorsprung ein Unentschieden werden würde, aus dem Unentschieden der Sieg des Außenseiters etc.

Viel mehr an Erklärungen sollte hier nicht notwendig sein, höchstens noch, dass Sie diesen Wettmarkt bei manchen Anbietern oft unter der Abkürzung „HC“ angeboten bekommen. Schauen wir also als Nächstes auf den Haken, den Handicap-Wetten beim Fußball haben.

Handicap-Wetten beim Fußball – das sind die Stolpersteine

Was zunächst einmal nach einem verlockenden Markt für Situationen klingt, in denen auf stark favorisierte Mannschaften die Quote drastisch erhöht werden kann, indem auf deren Sieg mit einem Handicap gesetzt wird, das wird in der Realität leider nur vergleichsweise selten von der Quotengebung der Buchmacher gestützt. So mag eine Handicap-Wette mit Tipp auf den großen Favoriten selbst mit einem Faktor von -1 bereits die magische 2,0-Grenze überschreiten, sodass rein von der Mathematik her bereits dann ein positiver Erwartungswert vorliegt, sobald der Favorit in einer von zwei Situationen auch tatsächlich mit zwei Toren Differenz (oder noch höher) gewinnt, allerdings bringt hier der Blick in die Bilanzen eines typischen Favoriten schnell eine gewisse Ernüchterung mit. Denn: während ein überzeugender und dominant auftretender Meister in einer europäischen Liga ohnehin im Durchschnitt nur ca. 70-75% seiner Spiele gewinnt, da sind es selbst bei den größten Tormaschinen Europas maximal zwei Drittel dieser Siege (also 66%), die mit mehr als einem Tor Differenz entschieden werden. Und wenn wir 70% Siegchance zu Grunde legen und hiervon zwei Drittel nehmen, ergibt das lediglich 46,6% aller Spiele, in denen der Favorit wirklich diesen Sieg mit mehr als einem Tor Vorsprung über die Bühne bringt, weshalb eine Eintrittswahrscheinlichkeit von roundabout 50%, die für einen positiven Erwartungswert gebraucht wird, hier tendenziell eher selten gefunden wird.

Hinzu kommt außerdem, dass die bei den Buchmachern ausgeschriebenen Quoten für eine Handicap-Wette ohnehin geringer angesiedelt werden, weshalb nicht selten keiner der drei Tipps mit einem positivem Erwartungswert gespielt werden kann, wenn es nach mathematischen Vorgaben gerechnet wird. Besonders starr sind dabei auch die in der Regel auf festen Algorithmen basierenden Quoten für ein Unentschieden, in denen von einem Spiel zu einem vergleichbaren anderen nur selten sonderlich viel Bewegung steckt. Problematisch daran: die wenigsten Tipper bekommen so mit, dass der Auszahlungsschlüssel bei Handicap-Wetten nur knapp oberhalb von 90% liegt, was verglichen mit anderen Märkten ausgesprochen gering ist.

Last, but not least, gibt es noch einen weiteren, sehr wichtigen Stolperstein, nämlich den verwandten Wettmarkt „asiatisches Handicap“. Und hier müssen Sie sich unbedingt merken, dass hier eine kleine, aber feine Falle verborgen ist, denn das asiatische Handicap (oder auch AHC) funktioniert immer im Zwei-Weg-System, was also bedeutet, dass ein Handicap, das sich auf das Remis verschiebt (beispielsweise ein 2:1-Sieg mit Handicap von -1) nicht ausgezahlt wird. Zwar bekommen Sie hier Ihren Einsatz zurück, allerdings auch wesentlich geringere Quote, weshalb ein fataler, aber leider auch sehr beliebter Fehler darin besteht, einer Tippempfehlung zu einer Handicap-Wette zu folgen, aus Versehen aber das asiatische Handicap einzuloggen. Das empfiehlt sich letztlich nur, wenn Sie analog zu dem Markt „Unentschieden = Geld zurück“ wetten wollen.

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Handicap-Wetten beim Fußball – beherzigen Sie diese 3 Tipps und Strategien

Nachdem wir Ihnen also gezeigt haben, welche Stolpersteine es bei Handicap-Wetten beim Fußball zu beachten gilt, wollen wir gemeinsam darauf schauen, wie Sie bei diesem Markt die lukrativen Situationen ausfindig machen können. Hierzu haben wir drei wichtige Tipps, bzw. Strategien für Sie vorbereitet, die wir zum Schluss noch kurz ansprechen möchten.

Handicap-Wetten auf das Remis immer durchrechnen

Dass wir Ihnen eben gesagt haben, dass Remis-Wetten (also eine HC-Wette mit -1 bei einem Endergebnis von 1:0, 2:1, 3:2 etc.) innerhalb dieses Marktes in der Regel sehr starr und unbeweglich sind, ist zwar in nahezu jeder erdenklichen Situation ein Nachteil, wie Sie sich aber sicher vorstellen können, gibt es dennoch ein paar spitzfindige Situationen, in denen es zum Vorteil werden kann. So ist beispielsweise die spanische Topmannschaft Atlético Madrid dafür bekannt, seine Spiele mit großer Vorliebe knapp mit 1:0 zu gewinnen oder auch im Fall eines Gegentors genau noch so viel zu investieren, bis das eigene zweite Tor fällt, ehe der bissige und destruktive Fußball gezeigt wird, wie er unter Diego Simeone zum Trademark der Rojiblancos geworden ist. Inzwischen haben die Sportwetten Anbieter ihre Handicap-Wetten bei Spielen von Atlético zwar angepasst, lange Zeit war aber die Handicap-Wette auf das Remis in den Spielen des zweifachen Europa League Siegers eine recht sichere Bank (sofern sie nicht gegen Real, Barcelona oder andere Überflieger antreten mussten), da nahezu jede zweite Wette zu Quoten im Bereich um die 3,50 erfolgreich gespielt werden konnte.

Daher Tipp 1: Rechnen Sie die Handicap-Wetten auf das Remis immer durch – erst recht bei Mannschaften mit ähnlicher Spielveranlagung und großem Hang zur Defensive.

Über den Tellerrand der Bundesliga hinausschauen

In diesem Beitrag unserer Webseite finden Sie sehr interessante Statistiken zu der Anzahl der Tore und dem Zeitpunkt der meisten Treffer in der Fußball Bundesliga. Was hier unerwähnt bleibt: in etlichen europäischen Ligen klingelt es um Welten seltener als in der Beletage des deutschen Fußballs, beispielsweise in der italienischen Serie A. Das führt dazu, dass im Oberhaus des Fußballs in Italien die Handicap-Quote auf den Favoriten um einiges größer ausfällt, sodass Sie hier nicht etwa wie im oben erwähnten Beispiel mit einer Quote im Bereich von 2,00 bis maximal 2,50 so gut wie jede zweite Wette für einen positiven Erwartungswert gewinnen müssten, sondern bei Quoten im Bereich 3,50 oder sogar 4,00 und höher nur jeder dritte bis vierte Schein aufgehen müsste, damit Sie langfristig gesehen Gewinn machen mit diesem Markt (mehr zum Thema, wie man langfristig erfolgreich wettet, gibt es übrigens hier)

Deswegen Tipp 2: Blicken Sie über den Tellerrand hinaus und schauen Sie sich in den Ligen im Ausland um, um nachhaltiger einen positiven Erwartungswert zu finden.

Halten Sie nach diesen Mustern Ausschau

Bleibt abschließend nur noch die Frage, wie Sie die Situationen erkennen können, in denen sich eine Handicap-Wette anbietet. Und hierfür sind zwei Muster ausschlaggebend. Erstens sollten Sie stets nach Mannschaften Ausschau halten, die einen gewissen Torhunger mit sich bringen. Prädestiniert sind Mannschaften, die ohnehin stark favorisiert sind, die allerdings einen regen Wettbewerb in der Mannschaft haben (Stichwort: Kampf um die Stammplätze), sodass auch die Reservisten nach der Einwechslung Volldampf spielen, während optimalerweise der Toptorjäger noch nach der Torjägerkanone greifen will und dafür treffen muss. Als die Bayern in den vergangenen Spielzeiten oftmals schon sehr früh Meister wurden, gab es nicht zuletzt wegen dem langen Zweikampf zwischen Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubayemang bis zum Schluss Spiele, in denen auch nach dem Tor weiter der Angreifer an der Mittellinie gelauert hat, anstatt bei eigenem Ballbesitz ins Zeitspiel zu gehen und eher die Eckfahne als das gegnerische Tor anzulaufen, wie es beispielsweise für Atlético Madrid typisch ist. Aber Achtung: nachdem der Gabuner in die Premier League gewechselt ist, hat Robert Lewandowski praktisch seit dem Wintertransferfenster die Torjägerkanone bereits sicher, weswegen diese Regel ab dieser Saison nicht mehr so bedingungslos angewendet werden kann.

Ein weiteres Muster besteht darin, die Risikobereitschaft von Mannschaften zu beurteilen, was auch gewissermaßen Thema unseres letzten Beitrags war, als wir analysiert haben, wie Mannschaften abschneiden, für die es um nichts mehr geht, und wie dem gegenüber stehend Teams spielen, die unbedingt noch gewinnen müssen. Und hier gilt: gegen Mannschaften, für die es um alles oder nichts geht, entscheidet etwas häufiger nur das eine goldene Tor und die Wahrscheinlichkeit für einen sehr knappen Sieg, der von dem Handicap folgerichtig gedeckelt wird, liegt entsprechend etwas höher. Das heißt also, dass das Szenario Topfavorit vs. Mannschaft mit hoher Risikobereitschaft bei einem +1 Handicap durchaus ein Kandidat für ein Remis sein könnte, während im Szenario Topfavorit, für den es noch um viel geht, vs. Underdog ein +1 auf den Außenseiter hier und da sehr satte Erwartungswerte für Remis oder gar den „Sieg“ (nach Einfließen lassen des Handicaps) des Außenseiters möglich sind.

Tipp 3: Solche Muster können Ihnen zeigen, wo Spiele vorliegen, in denen wesentlich häufiger ein positiver Erwartungswert vorzufinden ist. Dieser muss allerdings trotzdem noch auf mathematischer Grundlage errechnet werden, denn solche Muster alleine sind noch lange kein Anzeichen für einen sicheren Tipp, sondern weisen nur auf das Potenzial für gewinnbringende Tipps hin.

Fazit

In diesem Beitrag haben wir uns voll und ganz dem Thema „Handicap-Wetten beim Fußball“ gewidmet – ein Wettmarkt, bei dem sich in den Quoten in der Regel nicht allzu viel bewegt und wo der Auszahlungsschlüssel (leider) mit um die 91-92% überdurchschnittlich gering ist. Genau deswegen genießt der Markt kein allzu großes Ansehen unter Sportwetten Neulingen. Neben den damit verbundenen Stolpersteinen, die wir Ihnen hier gezeigt haben, gibt es allerdings auch ein paar Situationen, in denen dieser Markt wirklich tolle Gewinne versprechen kann. Zum Abschluss haben wir Ihnen dabei drei essenzielle Handwerkzeuge mit auf den Weg gegeben, wie Sie zukünftig Situationen selbst identifizieren können, in denen lukrative Handicap-Wetten möglich sind.

Für alles Weitere rund um das Thema Sportwetten Strategien oder Prognosen zu großen Spielen, besuchen Sie uns einfach regelmäßig wieder auf unseren Seiten!




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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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