Friedensnobelpreis 2018 Wetten, Favoriten & Quoten der Buchmacher

1. Oktober 2018

Nobelpreis - © superjoseph / Shutterstock.com

Traditionell am 10. Dezember 2017 wird der Friedensnobelpreis am Todestag vom schweizerischen Erfinder und Namensgeber Alfred Nobel verliehen. Die Bekanntgabe, wer dieses Jahr das Rennen machen wird, findet allerdings weitaus früher statt. Dabei geht die Vergabe seit 2017 mit einem Preisgeld in Höhe von neun Millionen Schwedischen Kronen einher, was umgerechnet ca. 873.000 Euro entspricht, obschon der Preis als einziger aller Nobelpreise nicht in Schweden (Stockholm) verliehen wird, sondern in der norwegischen Stadt Oslo. Schließlich ist hier für die Bestimmung des Preisträgers, bzw. der Preisträgerin oder sogar der Preisträger im Fall von mehreren Nominierten gleichzeitig, nicht etwa das Nobelkommitee in Schweden zuständig, sondern ein aus fünf Personen bestehendes Komitee, das vom norwegischen Parlament zur Benennung des / der Preisträger/s/-in bestimmt worden ist.

Dabei hat Alfred Nobel in seinem Testament den Wunsch hinterlassen, dass dieser Preis dem-, den- oder derjenigen Person/en zu Teil wird, der / die im vergangenen Jahr „am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ haben / hat. Es geht außerdem darum, „der Menschheit den größten Nutzen erbracht“ zu haben. Umso verwunderlicher, dass die Topfavoriten auf den Erhalt des diesjährigen Friedensnobelpreises unter anderem Kim Jong-un (gemeinsam mit Moon Jae-in) sowie Donald Trump sind, die traditionell eigentlich nicht mit diesen Werten in Verbindung gebracht werden, im vergangenen Jahr aber dennoch durch bestimmte Aktionen im engen Kreis gelandet sind, die wir in diesem Beitrag für Sie besprechen möchten.

Auch sollte man die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass der Preis als eine Art politisches Zeichen nicht einer Person, sondern einer Institution oder Initiative verliehen wird, wie man dies 2017 mit Vergabe des Friedensnobelpreises an die Anti-Atomwaffen-Kampagne Ican tat. Insgesamt gilt die Vergabe des Friedensnobelpreises jedenfalls als wohlgehütetes Geheimnis, weswegen zum aktuellen Zeitpunkt die Benennung der in Frage kommenden Personen und Institutionen noch pure Spekulation ist. Umso interessanter also die Möglichkeit, auch hierauf zu wetten, wofür uns der Anbieter Bwin Quoten für insgesamt 26 Kandidaten/-innen präsentiert.

In diesem Beitrag wollen wir dabei auf die drei Quotenfavoriten etwas genauer eingehen, ihre Leistungen im vergangenen Jahr benennen und eine Bewertung der jeweiligen Wettmöglichkeit vornehmen. Am Ende finden Sie überdies die aktuellen Quoten für alle Kandidaten/-innen.

Kim Jong-un und Moon Jae-in

Nordkorea und Südkorea – das hat etwas von den einstigen Rivalitäten zwischen Nordirland und der Republik Irland. Und dennoch gelang es den beiden asiatischen Nachbarländern, die unterschiedlicher nur schwer sein könnten, sich im Jahr 2018 wieder einander anzunähern. Auslöser dafür war einmal mehr ein sportliches Großereignis – genauer gesagt die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Gab es dabei nach Vergabe des Turniers an Südkorea zunächst den erwarteten Boykott Nordkoreas, so stellten schließlich beide Nationen sogar ein gemeinsames koreanisches Eishockeyteam im Turnier der Frauen. Mit wenig Erfolg zwar, allerdings war dies auch vielmehr eine Randnotiz. Die eigentlichen Protagonisten waren nämlich die jeweiligen Staatspräsidenten Kim Jong-un und Moon Jae-in, die im Rahmen des Turniers tatsächlich nicht nur eine Annäherung schafften, sondern gleich mehrere Meilensteine feiern konnten. Unvergessen dabei die Bilder, als sich beide an der Landesgrenze begegneten und abwechselnd nacheinander das Land des einstigen „Erzfeindes“ betraten. Gemeinsam bekannte man sich anschließend dazu, sich zukünftig umso mehr für einen Frieden zwischen beiden Ländern einzusetzen, was in einer sich immer mehr spaltenden Welt ganz gewiss eine der herausragendsten Leistungen des Jahres im Sinne der eingangs erwähnten Vergabeanforderungen von Alfred Nobel war. Was daraus wird, bleibt zwar final noch abzuwarten, zur Quote von 1,75* gelten die beiden Staatspräsidenten Kim Jong-un (Nordkorea) und Moon Jae-in (Südkorea) jedenfalls als die brandheißen Kandidaten darauf, dieses Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet zu werden. Eine Wette, die auch mit Blick auf die Konkurrenz im engeren Kreis absolut Sinn macht.

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Donald Trump

Bereits zum dritten Mal wurde der amerikanische Präsident Donald Trump inzwischen zum Friedensnobelpreis nominiert. Und nachdem der vor allem international stark umstrittene Unternehmer und Multimillionär, der mit seinen Plänen, eine Mauer an der mexikanischen Grenze zu errichten, bislang alles andere als ein Kandidat dafür war, diese Auszeichnung letztlich auch zu erhalten, dürften seine Chancen in 2018 so gut wie noch nie zuvor stehen. Der Grundsatz, dem diese Nominierung dabei jedenfalls folge, sei abermals „Frieden durch Stärke“, wie vom Komitee in Oslo offiziell bestätigt worden ist. Interessant ist dabei der Vergleich mit Barack Obama, der 2009 den Friedensnobelpreis nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt zuerkannt bekommen hatte, obschon er bis dato praktisch gar keine politischen Ziele auch nur ansatzweise umsetzen konnte. Eine Verleihung, die deshalb auch bis heute noch polarisiert. Donald Trump hingegen hat mit seinem rigorosen Führungsstil nicht nur die Position der USA in der Welt weiter gestärkt, sondern mit Atommacht Nordkorea ebenfalls eine Annäherung geschaffen, die in eine atomare Abrüstung gemündet ist, die potenziell viel zum Weltfrieden beitragen kann. Wären nicht auch einige zweifelhafte Entscheidungen in seiner Amtszeit wie der Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran, so wäre Donald Trump gewiss ein brandheißer Kandidat für den Friedensnobelpreis. So ist er nur ein Favorit im erweiterten Kreis. Zur Quote von 5,00* ist der Tipp auf ihn jedoch schon ab 21% Eintrittswahrscheinlichkeit im positiven Erwartungswert. Wer das anlegt, kann diesen Tipp insgesamt also durchaus spielen.

Denis Mukwege und Yanar Mohammed

Schon früh in diesem Jahr galten Denis Mukwege und Yanar Mohammed als brandheiße Kandidaten für eine Nominierung für den Friedensnobelpreis, die sich nun auch bewahrheitet hat. Dabei stehen vor allem Menschenrechte im Fokus dieser beiden Namen, die in ihren jeweiligen Ländern Großes geleistet haben. In der Demokratischen Republik Kongo steht der 63-jährige Arzt Denis Mukwege vor allem für Frauen und Kinder ein. Auf Unterleibsverletzungen spezialisiert, ist der Mediziner schon immer mit Vergewaltigungen an Frauen und vor allem auch Kindern konfrontiert gewesen, wobei er wegen seiner Initiativen zur Unterbindung dieser Gewalt 2017 bereits den Aurora Preis zur Förderung der Menschlichkeit bekam. Die 58-jährige Yanar Mohammed hingegen ist als Menschenrechtsaktivistin im Irak bekannt und tritt dort vor allem für Frauenrechte ein. Als Gründerin der „Oranization of Women’s Freedom“ wurde ihr hier in Oslo, wo auch über den Friedensnobelpreis entschieden wird, im Jahr 2016 bereits der Norway’s Rafto Prize für Menschenrechte zugesprochen, was ihre Chancen hier in Skandinavien ebenfalls erhöht. Zur Quote von 9,00* ist eine Wette auf Denis Mukwege und Yanar Mohammed durchaus spielbar, sofern Ihre Prognose dahin geht, dass der Friedensnobelpreis dieses Jahr nicht an politische Amtsträger oder Initiativen, sondern an Menschenrechtler geht, was ja in der Geschichte dieses Preises ebenfalls eine lange Tradition hat.

Die Quoten für den/die Gewinner/in beim Friedensnobelpreis 2018

Gewinner/-in Quote
Kim Jong-un und Moon Jae-in 1,75
Donald Trump 5,00
Denis Mukwege und Yanar Mohammed 9,00
WFP 17,00
UNHCR 17,00
Raif Badawi 17,00
Carlos Puigdemont 21,00
Joshua Wong, Nathan Law und Alex Chow 26,00
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte 26,00
Novaya Gazeta und Elena Milasjina 26,00
BDS 26,00
ECOWAS 34,00
Papst Franziskus 34,00
ACLU 34,00
#MeToo Movement 41,00
Angela Merkel 41,00
Jaha Dukureh 41,00
Edward Snowden 51,00
Xi Jinping 67,00
Jens Stoltenberg 101,00
Emmanuel Macron 101,00
Vladimir Putin 151,00
Julian Assange 151,00
Justin Trudeau 251,00
Theresa May 251,00
Malcolm Turnbull 251,00

Alle Wettquoten von Bwin

Quoten* abgerufen auf der Webseite von Bwin am Montag, den 1. Oktober 2018, um 13:10 Uhr (MEZ).

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Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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