French Open 2018 Männer – Wetten, Favoriten & Quoten

25. Mai 2018

Rafael Nadal - © GEPA pictures

Am Sonntag, den 27. Mai 2018, starten die French Open 2018 der Männer. Es handelt sich dabei bereits um die 122. Ausgabe des geschichtsträchtigen Grand Slam Turniers in Frankreich, das auch in diesem Jahr wieder auf den Sandplätzen des altehrwürdigen Roland Garros Stadions in Paris ausgetragen werden wird. Dabei winkt dem glücklichen Gewinner am Ende nicht nur ein stolzer Sprung im Ranking mit den 2.000 Punkten, die es für einen Grand Slam Sieg gibt, sondern mit 2,2 Millionen US-Dollar darf er sich auch über ein stattliches Preisgeld freuen. Und last, but not least, gibt es dann ja auch noch den legendären Coupe des Mousquetaires, wie man den Siegerpokal des mit 128 Mann einmal mehr hochklassig besetzten Heren Turniers nennt.

Einmal mehr geht dabei Rafael Nadal als der große Topfavorit ins Rennen, zumal der Stier von Manacor nicht nur als Titelverteidiger in Roland Garros antreten wird, sondern hier mit unglaublichen zehn gewonnenen Grand Slam Turnieren in seiner Karriere sogar der Rekordsieger der French Open ist. Interessant dabei: der Mallorquiner, der sich letzten Sonntag in Rom erst mit einem knappen 2:1-Sieg im Finale gegen Alexander Zverev die Spitzenposition in der ATP Weltrangliste zurückgeholt hat, muss hier gegen seinen Hauptverfolger Roger Federer seine Führungsrolle verteidigen, obwohl der Schweizer überhaupt gar nicht antritt. Denn: Rafas Punkte vom Vorjahressieg werden gelöscht, sodass er nur dann weiterhin auf Platz eins der ATP Weltrangliste bleiben wird, wenn er sich den Turniersieg im Stade Roland Garros holen wird. Und weil neben Roger Federer auch noch Andy Murray fehlt, während Novak Djokovic im Ranking stark abgestürzt ist, geht eben jener Alexander Zverev, der in der Sandsaison einmal mehr sein hohes Standing in der ATP World Tour bestätigen konnte, als an Position zwei gesetzter Spieler in das Hauptfeld. Es ist damit das allererste Grand Slam Turnier seit den Australian Open 2006, bei dem die Top 2 Seeds nicht von zwei Athleten aus den sogenannten „Big Four“ bestehen (Nadal, Federer, Djokovic und Murray).

Aber auch noch eine weitere interessante Randnotiz gibt es zu dem zweiten Grand Slam Turnier des Jahres, denn mit Feliciano López schafft es ein ansonsten oftmals unscheinbarer Athlet aus der ATP World Tour, sich ebenfalls in den Geschichtsbüchern zu verewigen. Der 36-jährige Linkshänder aus Toledo bestreitet nun nämlich sein sage und schreibe 65. Grand Slam Turnier in Serie, womit er den Rekord von Roger Federer nun zumindest schon einmal eingestellt hat. Sollte der Spanier, der vor zwei Jahren immerhin im Doppel den Grand Slam Siegerpokal bei den French Open in Empfang nehmen durfte, anschließend auch noch bei Wimbledon an den Start gehen, wäre ihm überdies der alleinige Rekord sicher.

In diesem Beitrag wollen wir nun auf das mit Spannung erwartete Turnier vorausblicken, dessen Turnierbaum im Großen und Ganzen steht. Folgerichtig lassen sich nun möglichst akkurate Aussagen über einen möglichen Gesamtsieger treffen. Hierfür bieten sich vier Athleten besonders an, während alle anderen Spieler am Ende wohl nur Außenseiterchancen aufweisen. Im Blickfeld haben sollte man trotzdem Rückkehrer wie Stan Wawrinka (French Open Sieger 2015), dessen Gesamtsieger Quote von 51,00* hier ggf. einen Außenseitertipp wert wäre, oder Kei Nishikori, der ebenfalls wieder voll da zu sein scheint und zur aktuell gleichen Quote ebenfalls einen Geheimtipp wert sein könnte. Nun aber wollen wir uns mit den vier offenkundigen Favoriten auf den Gesamtsieg etwas genauer befassen.

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Rafael Nadal – Mit unfassbaren Werten zu Titel Nummer elf?

Dass der 31-jährige Spanier Rafael Nadal auf Sand als nahezu unschlagbar gilt, dürfte allseits bekannt sein. So holte er sich alleine in den vergangenen vier Wochen mal wieder drei weitere Titel auf seinem Lieblingsbelag – darunter zwei Major-Titel bei ATP World Tour Masters 1000er Turnieren. Mit dem Momentum aus Monte Carlo, Barcelona und Rom im Rücken geht Rafa damit auch in 2018, wie bereits im Vorjahr, mit lediglich einer einzigen Niederlage auf Sand in die French Open, wo es die Auslosung zu allem Überfluss noch sehr gut gemeint hat für den Stier von Manacor. Denn: weder Dominic Thiem, gegen den er in 2018 und 2017 seine einzigen Niederlagen auf dem Sandbelag einstecken musste, noch Alexander Zverev, der ihm das Leben am letzten Sonntag in Rom so schwer gemacht hatte, befinden sich auf seiner Seite des Turnierbaums und dürften es – sofern nichts Ungewöhnliches geschieht – bereits im Viertelfinale miteinander zu tun bekommen. Weil überdies anschließend noch Novak Djokovic im Halbfinale auf den Gewinner dieser Partie warten würde, befindet sich Rafael Nadal in der ausgesprochen tollen Ausgangslage, dass seine drei Hauptkonkurrenten ihm allesamt erst im Endspiel begegnen könnten. Kurzum: Rafa kann sich zurücklehnen und muss am Ende lediglich den Gewinner aus seinen drei Verfolgern im Finale stellen. Insgesamt bringt der unangefochtene Sandplatzkönig der ATP World Tour es in seiner Karriere auf bereits 408 gewonnene Spiele auf seinem Lieblingsbelag, auf die erst 36 Niederlagen kommen, was eine erstaunliche Siegquote von 91,9% ergibt. Nichts jedoch im Vergleich zu den unfassbaren Werten, die er bei den French Open vorzuweisen hat. Hier bringt er es auf sage und schreibe 79 Siege, auf die erst zwei Niederlagen kommen. Eine Siegquote von 98% also, die es auch in 2018 wieder zu verteidigen gilt. Kein Wunder also, dass der zehnfache French Open Champion zur Quote von 1,40* der haushohe Quotenfavorit bei den Buchmachern ist. Vor dem Halbfinale hat er wirklich keinen einzigen Gegner zu fürchten und selbst in der Runde der letzten vier wären mit Marin Cilic oder Juan Martin del Potro seine schlimmstmöglichen Gegner auf Sand keine nennenswerten Herausforderungen. Dass er sich in einem „Best of 5“ im Finale von Roland Garros dann ausbremsen lassen würde, wenn er es mit einem Gegner zu tun bekommen wird, der für diesen Einzug ins Endspiel gewiss richtig hart ackern musste, halten wir überdies auch für sehr unwahrscheinlich. Kurzum: der Tipp auf Rafael Nadals elften Gesamtsieg bei den French Open ist die einzig logische Wahl, die Sie hier treffen können!

Alexander Zverev – Mit viel Rückenwind nach Paris

Der erst 21 Jahre junge Deutsche Alexander Zverev hat in der Sandsaison 2018 wahrlich Großes geleistet. Gerade mal zwei Niederlagen musste Sascha einstecken und konnte zwischenzeitlich sogar mal 13 Partien in Serie gewinnen, die ihm bei den BMW Open in München sowie bei den Mutua Madrid Open zwei weitere Titel im Einzel eingebracht haben – darunter in Madrid auch sein bereits dritter Major-Titel bei einem Masters-Turnier. Und um ein Haar wäre Sascha sogar mit dem maximal möglichen Momentum nach Paris gereist, hätte er am vergangenen Sonntag in Rom das Kunststück geschafft, bei den Italian Open seinen Titel aus dem Jahr 2017 erfolgreich zu verteidigen. Am Ende hatte im Endspiel gegen Rafael Nadal jedenfalls nicht viel gefehlt. Nachdem er im ersten Satz mit 1:6 baden gegangen war, schlug er den Stier von Manacor in Durchgang zwei nämlich seinerseits mit 6:1 und hatte im dritten Durchgang bereits die 4:3-Führung inne und den ersten Break eingefahren, als eine lange Regenpause dafür sorgte, dass anschließend der spanische Favorit noch einmal ins Spiel kam. Am Ende blieb jedoch ein gewaltiger Respekt für die Leistung von Alexander Zverev, der nun auch als an Position zwei gesetzter Spieler in die French Open gehen darf, bei denen er allerdings letzte Saison in Runde eins gescheitert war. Ohnehin hat der Youngster noch nie ein Achtelfinale bei einem Grand Slam Turnier überstanden, was sich nun aber ändern könnte. Problematisch an der Sache ist allerdings der unfassbar schwere Turnierbaum, der ihm hier bevorsteht. Zwar dürfte er bis in die vierte Runde in jedem Match der glasklare Favorit sein, dort könnte es dann aber der Reihe nach gegen Stan Wawrinka, Dominic Thiem und Novak Djokovic gehen, ehe er möglicherweise ins Endspiel gegen Rafael Nadal einzieht. Insgesamt darf man sowohl das Finale als auch den ganz großen Wurf dem Nachwuchsstar aus Deutschland durchaus zutrauen, allerdings ist die Quote von 9,00* für einen Tipp um Welten zu gering, setzt sie doch eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 12% voraus. Und das ist angesichts der 90-95%, die man hier alleine für Rafael Nadal anlegen muss, folgerichtig nicht spielbar.

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Dominic Thiem – Der einzige, der Nadal zu ärgern versteht

Der 24-jährige Österreicher Dominic Thiem gilt als einer der vielversprechendsten Athleten der ATP World Tour für das Zeitalter, das nach Wegfall der „Big Four“ starten wird. Schließlich ist Rafael Nadal nicht nur sportlich betrachtet das große Idol von Dominic Thiem, sondern der Österreicher wird von vielen Experten auch als der beste Sandspieler hinter dem Spanier der gesamten ATP World Tour betrachtet. Sieben seiner neun Einzeltitel in der ATP World Tour gehen infolgedessen auch auf den Sandbelag zurück, auf dem er sowohl 2017 als auch 2018 auch jeweils das Finale der ATP Madrid erreicht hat. Scheiterte er dabei 2017 im Endspiel einmal mehr am Stier von Manacor, so konnte er Rafa dieses Jahr in Madrid die einzige Sandniederlage der Saison zufügen, nur um dann im Endspiel mit 0:2 gegen Alexander Zverev unterzugehen. Und genau das ist auch das Problem des einzigen Athleten der ATP World Tour, der es versteht, Rafael Nadal auf dessen Lieblingsbelag zu ärgern: die fehlende Konstanz. So hat Dominic Thiem nicht nur innerhalb eines Tennis Matches immer mal wieder Schwächephase, sondern hat auch Schwierigkeiten, die Spannung über ein komplettes Turnier hinweg aufrecht zu erhalten, da vieles bei ihm von der Tagesform abhängig ist. Immerhin: seine tollen Werte auf Sand zeigen, dass er sich hier recht viele Schwächephasen leisten darf, ehe seine konzentrierten Phasen dann doch wieder dafür reichen, die Spiele nach Hause zu holen. Problematisch aber ist nicht nur der bereits mehrfach angesprochene Turnierbaum bei den French Open, bei denen er zuletzt zwei Mal in Serie das Halbfinale erreicht hat, sondern auch seine Vorbereitung. So ist Dominic Thiem als einziger der Topfavoriten in dieser Woche noch im Einsatz, wo er bei den Lyon Open bei möglichem Finaleinzug am Freitag gleich zwei Spiele absolvieren müsste, ehe er am Samstag noch das Endspiel spielen würde. Nahtlos würde es dann in Roland Garros weitergehen, wo ihm mit Stefanos Tsitsipas bereits in Runde zwei ein Gegner droht, gegen den es gerade erst im Viertelfinale der ATP Barcelona eine 0:2-Niederlage auf Sand gab. Kurzum: bereits neben der Frage, ob er das dritte Mal in Serie das Halbfinale erreichen kann, stehen sehr viele Fragezeichen. Für den Gesamtsieg geben wir ihm weniger als 2% Eintrittswahrscheinlichkeit. Folgerichtig ist auch dieser Tipp zur Quote von 11,00* praktisch nicht spielbar.

Novak Djokovic – Ausgerechnet hier zum größtmöglichen Comeback?

Selbst in der Phase seiner Karriere, in der der 31-jährige Serbe Novak Djokovic die unangefochtene Nummer eins im Herren Tennis war, war die Sandplatzsaison schon immer nicht unkompliziert für ihn, obschon er bei den Major-Turnieren hier sowohl in Monte Carlo (2013 und 2015) und Madrid (2011 und 2016), als auch in Rom (2008, 2011, 2014 und 2015) insgesamt acht Turniersiege feiern konnte. Und nachdem er 2012, 2014 und 2015 bei den French Open drei Mal im Finale gescheitert war, klappte es 2016 dann auf dem Höhepunkt seiner Karriere doch endlich mit dem Karriere Grand Slam, durch den auch der Djoker alle vier großen Grand Slam Turniere der ATP World Tour jeweils mindestens ein Mal gewinnen konnte. Bemerkenswerterweise geht sein French Open Gesamtsieg aber auf ein Turnier zurück, bei dem Rafael Nadal sich nach zwei Siegen zum Auftakt wegen einer Verletzung aus dem Feld zurückziehen musste. Und genau das zeigt eben auch, dass Nole auf seinem ohnehin schwächsten Belag im direkten Vergleich mit dem Sandplatzkönig ähnlich wenige Argumente hat wie die meisten anderen Athleten der ATP World Tour. Hinzu kommt die Tatsache, dass er inzwischen fast ein komplettes Jahr ohne weiteren Titelgewinn geblieben ist und mit einer Jahresbilanz von erst zehn Siegen gegenüber schon sieben Niederlagen nicht nur von seiner Bilanz her im Niemandsland der ATP World Tour angelangt ist, sondern auch vom Ranking her, wo er gerade mal noch auf Position 22 der ATP Weltrangliste steht. Nichtsdestotrotz reden wir bei Novak Djokovic von sage und schreibe 68 gewonnenen Einzeltiteln in der ATP World Tour – darunter zwölf Grand Slam Gesamtsiege. Das Sieger-Gen hat der serbische Superstar also definitiv noch immer in sich. Er muss es bloß endlich mal wieder abrufen, was jedoch ausgerechnet hier in Roland Garros schon eine kleine Sensation wäre, zumal ihm bereits in der siebten Sektion des Turnierbaums Namen wie Grigor Dimitrov, David Ferrer und Roberto Bautista Agut im Weg stehen, die er erst einmal besiegen muss, um die richtig harten Prüfungen gegen Dominic Thiem, Alexander Zverev und Rafael Nadal überhaupt erst erhalten zu können. Zur Quote von 13,00* reichen zwar 8% Eintrittswahrscheinlichkeit für seinen Gesamtsieg für einen positiven Erwartungswert, auch dies würden wir mehr als kritisch bewerten und raten dementsprechend auch von diesem Tipp ab.

Kurzum: die einzig vernünftigen Tipps bleiben die Gesamtsieger Wette auf Topfavorit Rafael Nadal oder entsprechende Außenseitertipps auf Athleten wie Stan Wawrinka oder Kei Nishikori, die bereits ab 2% Eintrittswahrscheinlichkeit mit positivem Erwartungswert spielbar sind. Beachten Sie, dass Sie den Nadal-Tipp bei Bwin sehr gewinnbringend mit der aktuellen French Open Bonusaktion kombinieren können.

Die Quoten für Gesamtsieger der Männer bei den French Open 2018

Spieler Gesamtsieger Quoten
Rafael Nadal 1,40
Alexander Zverev 9,00
Dominic Thiem 11,00
Novak Djokovic 13,00
Marin Cilic 41,00
David Goffin 41,00
Grigor Dimitrov 51,00
Juan Martin del Potro 51,00
Roberto Bautista-Agut 51,00
Kei Nishikori 51,00
Stan Wawrinka 51,00
Stefanos Tsitsipas 67,00
Lucas Pouille 81,00
Kyle Edmund 81,00
Nick Kyrgios 81,00
Denis Shapovalov 81,00
Gael Monfils 81,00
Pablo Carreno Busta 101,00
Diego Schwartzman 101,00
Tomas Berdych 126,00
Fabio Fognini 126,00
Borna Coric 126,00
Karen Khachanov 126,00
Kevin Anderson 151,00
John Isner 151,00
Jack Sock 151,00
Richard Gasquet 151,00
Philipp Kohlschreiber 201,00
Fernando Verdasco 201,00
Dusan Lajovic 201,00

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