French Open 2017 Männer – Wetten, Favoriten & Quoten

2. Juni 2017

Novak Djokovic - © mooinblack / Shutterstock

Zwischen Sonntag, den 28. Mai 2017, und Sonntag, den 11. Juni 2017, finden die French Open 2017 in Paris statt. Das zweite Grand Slam Turnier der Saison wird dabei schon zum sage und schreibe 116. Mal in der Geschichte ausgetragen und abermals duellieren sich dabei 128 Spieler aus der Crème de la Crème des Herren Tennis um den begehrten Siegerpokal, der im Stade Roland Garros traditionell auf Sand ausgespielt wird. Bei dem Tennis Turnier in Paris geht es in der französischen Landeshauptstadt dabei aber nicht nur um Prestige, sondern auch um stolze 2.000 Punkte für die ATP Weltrangliste sowie ein astronomisches Preisgeld in Höhe von 2,1 Millionen US-Dollar, die an den glücklichen Gewinner ausgeschüttet werden.

Im Zentrum stehen dabei vor allem zwei Namen: Einerseits Sandplatzkönig Rafael Nadal, der hier bei den French Open mit neun Turniersiegen der unangefochtene Rekordsieger ist und auch dieses Jahr auf Sand erst eine einzige Niederlage einstecken musste, und andererseits Novak Djokovic, der letztes Jahr zum ersten Mal in seiner Karriere die French Open gewinnen konnte, die ihm in der Sammlung als einziger Pokal noch gefehlt hatte, und der hier nun unbedingt seinen Titel verteidigen möchte. Während es allerdings im Turnier der Frauen so offen wie womöglich noch nie zuvor ist, da ist die Gruppe der Favoriten bei den Männern doch insgesamt recht überschaubar, gesellen sich zu besagten beiden Spielern doch im erweiterten Kreis eigentlich nur noch Weltranglistenerster Andy Murray, French Open Sieger des Jahres 2015 Stan Wawrinka, sowie die beiden Nachwuchsstars aus dem deutschsprachigen Raum, Dominic Thiem und Alexander Zverev, die der aktuellen Sandplatzsaison gerade erst letzte Woche in Rom beide auf ihre Weise ihren Stempel aufdrücken konnten. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Roger Federer erneut fehlt (zum ersten Mal in der Geschichte der French Open steht damit sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen der Turniersieger / die Turniersiegerin der Australian Open nicht im Aufgebot, fehlt doch auch Serena Williams aufgrund ihrer Schwangerschaft), dürfte sich der Titelgewinn mit großer Wahrscheinlichkeit also zwischen diesen sechs Topstars entscheiden.

Mit Ausnahme von Stan Wawrinka, der seit seinem US Open Sieg aus dem Vorjahr wieder einmal weitestgehend in der Versenkung verschwunden ist, haben wir uns in diesem Beitrag zum zweiten Grand Slam Turnier des Jahres 2017 also der Reihe nach diese fünf Spielern vorgenommen, um auf ihre jeweiligen Chancen zu blicken, in Roland Garros den Turniersieg zu erreichen.

Alle Wettquoten von Bet365

Rafael Nadal – „La Decima“ auch in Paris?

Der 30-jährige Spanier Rafael Nadal hat sich in 2017 wieder eindrucksvoll an der Weltspitze zurückgemeldet. Dabei ist er dieses Jahr sogar schon im Vorfeld der Sandplatzsaison mehrfach in Erscheinung getreten, als er beispielsweise bei den Australian Open 2017 überraschend ins Finale eingezogen war, dort aber nach nervenaufreibendem Krimi an Roger Federer gescheitert war. Lediglich mit dem ersten Turniersieg des Mallorquiners dauerte es dann tatsächlich bis zum Wechsel auf Sand – dafür dann aber mit Nachdruck. So holte sich Rafael Nadal inzwischen schon drei Turniersiege und führt damit bei der ATP World Tour gemeinsam mit Roger Federer und Alexander Zverev auch die Kategorie „Meiste Titel des Jahres“ an, wohingegen er mit schon sechs erreichten Endspielen in 2017 hier der ganz klare alleinige Leader ist, ebenso wie er mit schon 4.735 Punkten für die ATP Weltrangliste bisher auch in Zahlen der erfolgreichste Athlet der Saison ist. Dabei gab es erst letzte Woche in Rom im Viertelfinale gegen Dominic Thiem die erste Niederlage auf Sand in der gesamten Saison für ihn, während er zuvor sage und schreibe 17 Spiele in Serie auf seinem Lieblingsbelag gewonnen hatte – inklusive seiner Turniersiege in Monte Carlo, Barcelona und Madrid. Gerade bei den beiden erstgenannten Turnieren konnte er sich überdies im laufenden Jahr seine „La Decima“ sichern, sprich den jeweils zehnten Turniersieg, mit dem es nun liebend gerne auch in Roland Garros klappen soll, wo Rafa mit aktuell neun Titelgewinnen der unangefochtene Rekordsieger ist. Zuletzt gab es zwei Jahre in Serie in Paris aber keinen Titel für den Spanier, der 2015 gegen Novak Djokovic die erste Niederlage seit einer halben Ewigkeit einstecken musste und letztes Jahr nach zwei Siegen zum Auftakt aufgrund einer Verletzung zurücktreten musste. Dieses Jahr ist er jedenfalls in bestechender Form und gilt deswegen als glasklarer Topfavorit auf den Turniersieg. Eines steht fest: sollte jemand anderes ihm erneut den Sieg bei seinem Lieblingsturnier auf seinem Lieblingsbelag wegschnappen, so kann eine solche Überraschung nur über einen Sieg gegen Rafael Nadal höchstpersönlich führen.

Novak Djokovic – Mit Agassi zurück an die Weltspitze?

Für den 30-jährigen Serben Novak Djokovic verlief die bisherige Saison seit der Trennung von Boris Becker noch nicht allzu rosig, wofür allerdings auch diverse Verletzungen verantwortlich waren. Nichtsdestotrotz war auch sein Comeback nach angeblich vollständig auskurierten Wehwehchen in der Sandplatzsaison noch nicht von nachhaltigem Erfolg gekrönt. So steigerte sich der Djoker zwar seit Monte Carlo Turnier um Turnier und erreichte nach dem Viertelfinale in Monaco zunächst in Madrid das Semifinale, ehe er am vergangenen Wochenende in Rom sogar im Endspiel stand (0:2 gegen Alexander Zverev), auf einen weiteren Titelgewinn wartet der ehemalige Weltranglistenerste nun jedoch schon seit dem 7. Januar 2017, als das Jahr mit dem Triumph in Doha – sein schon 67. Einzeltitel bei der ATP World Tour – noch maximal erfolgreich gestartet war. Inzwischen hat Nole mit Andre Agassi einen neuen ehemaligen Weltklassespieler als Trainer an seiner Seite und will unter dem Amerikaner nun an seinen Vorjahreserfolg anknüpfen, als er sich im vierten erreichten Endspiel in Roland Garros beim 3:1-Sieg über Andy Murray endlich den letzten fehlenden Grand Slam Titel in seiner Karriere sichern konnte. Auf dem Schirm haben sollte man Novak Djokovic dabei ganz gewiss – erst recht, wenn er auch in Paris wieder so gute Tage erwischt wie im Halbfinale der ATP Rom, wo er Nadal-Bezwinger Dominic Thiem mit 2:0 (6:1 und 6:0) nach allen Regeln der Kunst auseinandernehmen konnte. Fazit: zur Quote von 4,00 auf seinen Gesamtsieg kann man sich den Djoker als quotentechnisch gewinnbringendere Alternative zu Rafael Nadal durchaus überlegen.

Überdurchschnittliche Wettquoten
Bestes Live Wetten Angebot
Toller Kundensupport

Andy Murray – Die Nummer eins der Welt auf Abwegen

Der 30-jährige Schotte Andy Murray findet nach wie vor einfach nicht mehr zurück zu seiner Form, die ihn im Jahr 2016 noch zum Nachfolger von Novak Djokovic als Nummer eins der ATP Weltrangliste gemacht hatte. Sage und schreibe 29 Spiele in Serie konnte der Brite im Endspurt des Jahres nebst diversen Turniersiegen und der Krönung zum Weltmeister vor der „home crowd“ in London bei den ATP World Tour Finals feiern, ehe er erst am 7. Januar diesen Jahres gegen Novak Djokovic bei der 1:2-Niederlage in Doha mal wieder bezwungen werden konnte. Und seitdem ging es stetig bergab für den Superstar, der bei den Australian Open 2017 bei seiner deutlichen 1:3-Niederlage gegen Mischa Zverev im Achtelfinale für ein großes Fragezeichen gesorgt hatte. Zu allem Überfluss erwischte es den Briten im Anschluss noch gesundheitlich schwer, als er an Gürtelrose erkrankt war, und auch momentan ist Andy Murray laut britischen Medienberichten zufolge auf Antibiotika. Nicht nur ist damit sein genereller Einsatz bei den French Open etwas fraglich, es erscheint auch recht unrealistisch zu sein, dass der Weltranglistenerste, dem in der bisherigen Sandplatzsaison noch rein gar nichts gelungen ist (nur fünf Siege bei vier Niederlagen, zuletzt Erstrundenaus in Rom), nun ausgerechnet im angeschlagenen Zustand auf Sand ein so langes und kräftezehrendes Turnier wird erfolgreich zum Abschluss bringen können. Schließlich gelten die French Open gemeinhin als das Tennis Turnier im Kalenderjahr, für das man die beste Physis braucht. Obschon der Schotte definitiv das Zeug dazu hat, alle zu überraschen, und obschon er erst letztes Jahr etwas angeschlagen in Roland Garros das Endspiel erreicht hat, so glauben wir dennoch nicht, dass er hier über das Viertelfinale hinauskommen wird. Bereits im Achtelfinale droht ihm mit Juan Martin del Potro nämlich eine gerade auf Sand extrem harte Prüfung…

Dominic Thiem – Anknüpfen an das tolle Vorjahr

Es war sicherlich der Moment seines endgültigen Durchbruchs, als der 23-jährige Österreicher Dominic Thiem letztes Jahr bei den French Open 2016 bis ins Halbfinale vorgestoßen war und somit zum ersten Mal in seiner Karriere unter den letzten vier Spielern bei einem Grand Slam Turnier zu finden war. Vergleiche mit seinem großen Idol, Rafael Nadal, wurden zuvor schon immer mal wieder in Verbindung mit dem österreichischen Shootingstar laut, der genau wie sein Vorbild auf Sand als besonders versierter Spieler gilt, was er in der laufenden Saison auch schon unter Beweis stellen konnte. Seinen einzigen Turniersieg im Jahr 2017 feierte er im Februar in Rio de Janeiro auf Sand und überdies erreichte er in der eigentlichen Sandplatzsaison zuletzt immer gute Resultate. Waren dies in Barcelona und Madrid noch zwei Endspielniederlagen, die er ausgerechnet gegen sein Idol Rafael Nadal einstecken musste, so konnte er letzte Woche in Rom Revanche an dem Spanier nehmen und sein Vorbild mit einem klaren 2:0 im Viertelfinale aus dem Turnier werfen. Es war Rafas erste Sandplatzniederlage im laufenden Jahr und Dominic Thiem war folgerichtig über Nacht zum neuen Topfavoriten avanciert, was er gegen Novak Djokovic bei schon angesprochener 0:2-Pleite im Halbfinale allerdings nicht bestätigen konnte. Dennoch: dass der Österreicher in Roland Garros nun an sein tolles Vorjahr wird anknüpfen können, sollte fest eingeplant werde. Bei seiner Auslosung ist die Nummer sechs der ATP Weltrangliste nämlich auch dazu in der Lage, es mit einem Topfavoriten wie Rafael Nadal im möglichen Halbfinale aufzunehmen, bewies er mit Adaption seines Spiels doch in Rom schon, dass er sehr lernfähig ist. Für uns ist der Österreicher definitiv ein Favorit im engen Kreis, obschon ihm dafür keine derartig rabenschwarzen Tage wie zuletzt im Halbfinale in Rom gegen Novak Djokovic passieren dürfen, auf den er hier theoretisch im Viertelfinale erneut treffen könnte.

Alexander Zverev – Nicht zuletzt durch die Auslosung im ganz engen Kreis

Der erst 20 Jahre junge Deutsche Alexander Zverev ist spätestens nach seinem ersten Titelgewinn bei einem ATP World Tour Masters 1000er Turnier am vergangenen Sonntag in Rom im Tennis Olymp angekommen. Schon drei Turniersiege hat die deutsche Nachwuchshoffnung im bisherigen Jahr einfahren können (Rekord) und nach auch in der Sandsaison steigender Formkurve ist der Allrounder überdies seit letztem Montag in den Top 10 der ATP Weltrangliste auf dem zehnten Platz angelangt. Nicht nur, weil er alleine im Mai schon zwei Turniersiege feiern konnte und dabei im Endspiel niemand Geringeren als Topfavoriten Novak Djokovic beim 2:0-Sieg in für den Serben ungewohnter Manier dominieren konnte, sondern auch, weil die Auslosung es durchaus hergeben würde, ist Alexander Zverev nun im ganz engen Kreis der Favoriten angelangt. Zwar hat er mit Fernando Verdasco einen spielstarken Gegner in der ersten Runde gezogen und könnte im Sechzhentelfinale erneut auf Pablo Cuevas treffen, gegen den er in Madrid noch seine bis dato einzige Niederlage in einem überragenden Mai hinnehmen musste, spätestens dann wären die schlimmstmöglichen Gegner, die ihm drohen könnten, Kei Nishikori im Achtelfinale, Andy Murray im Viertelfinale und Stan Wawrinka im Halbfinale. Allesamt drei Spieler, die im bisherigen Jahr weit unterhalb der an sie gesteckten Erwartungen zurückgeblieben sind – und damit auch allesamt Gegner, mit denen ein Alexander Zverev in Bestform durchaus zurechtkommen dürfte. Zu einer Quote von 17,00 für seinen erstmaligen Triumph bei einem Grand Slam Turnier ist überdies bereits ein kleiner Einsatz auf den deutschen Superstar, der von körperlicher Verfassung über Selbstvertrauen bis hin zum Momentum wirklich alles auf seiner Seite hat, lohnenswert. Für uns ist „Sascha“ neben Dominic Thiem der große Geheimfavorit, wobei der Österreicher die weitaus undankbarere Auslosung erhalten hat…

Die Quoten für Gesamtsieger der Männer bei den French Open 2017

Spieler Gesamtsieger Quoten
Rafael Nadal 1,80
Novak Djokovic 4,00
Dominic Thiem 10,00
Andy Murray 13,00
Stan Wawrinka 13,00
Alexander Zverev 17,00
Kei Nishikori 34,00
Nick Kyrgios 34,00
Juan Martin del Potro 51,00
Milos Raonic 51,00
David Goffin 51,00
Grigor Dimitrov 51,00
Gael Monfils 67,00
Tomas Berdych 81,00
Jo-Wilfried Tsonga 81,00
David Ferrer 101,00
Lucas Pouille 101,00
Roberto Bautista Agut 101,00
Fabio Fognini 101,00
Albert Ramos Vinolas 101,00
Richard Gasquets 101,00
Marin Cilic 126,00
Hyeon Chung 151,00
Gilles Simon 151,00
Jack Sock 151,00
Pablo Cuevas 151,00

Alle Wettquoten von Bet365

Zur Webseite von Bet365


Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

Aktuelle Gratis Wetten & Bonus-Aktionen:

Aktuelle News, Prognosen & Wettquoten:

Die Top 3 Wettanbieter: