French Open 2017 Frauen – Wetten, Favoriten & Quoten

2. Juni 2017

Angelique Kerber - © pdrocha / Shutterstock

Am Sonntag, den 28. Mai 2017, starten die bereits 116. French Open in der Geschichte des Tennis. Das berühmteste Turnier des Jahres, das auf Sand ausgetragen wird und im Stade Roland Garros in der französischen Hauptstadt Paris ausgetragen wird, gastiert hierbei zwei Wochen lang im Herzen von Frankreich, ehe am 11. Juni 2017 das große Finale stattfinden wird. Nach der fast vier Monate langen Unterbrechung im Anschluss an die Australian Open 2017 geht dabei das zweite Grand Slam Turnier im Kalenderjahr über die Bühne, bei dem es in der langen Geschichte dieses Wettbewerbs zu einem Novum gekommen ist: Weil nicht nur bei den Männern Roger Federer fehlt, sondern bei den Frauen durch ihre Schwangerschaft auch Serena Williams, ist es das erste Mal überhaupt bei einem Grand Slam Turnier der Fall, dass der Gewinner der Australian Open nicht in Roland Garros vertreten sein wird.

Zumindest aber eine Titelverteidigung könnte es theoretisch bei den French Open 2017 im Wettbewerb der Frauen geben, denn Vorjahressiegerin Garbine Muguruza ist selbstverständlich auch dieses Jahr wieder gemeldet und brennt darauf, sich nun fast exakt ein Jahr nach ihrem letzten Titelgewinn überhaupt endlich mal wieder einen Pokal zu schnappen – am liebsten natürlich einen weiteren Grand Slam Pokal. Die Liste der ehemaligen Grand Slam Turnier Siegerinnen in diesem Wettbewerb ist nämlich bemerkenswert kurz. So fehlt neben Serena Williams nämlich auch Maria Sharapova, die in Roland Garros in den Jahren 2012 und 2014 den Titel holen konnte. Nach ihrer Rückkehr nach den 15 Monaten ausgesessener Dopingsperre entschied man sich seitens der Turnierleitung dagegen, der Russin eine Wildcard für das Hauptfeld zu geben. Somit steht neben Titelverteidigerin Garbine Muguruza nur noch eine einzige ehemalige French Open Gewinnerin im Line-up der Frauen, nämlich die Russin Svetlana Kuznetsova, die hier 2009 im russischen Finale gegen ihre Landsfrau Dinara Safina den Titel holen konnte.

Zu erwarten ist also, dass sich die diesjährigen French Open nahtlos in das turbulente Jahr bei der WTA einreihen werden, wo es schon zu etlichen Überraschungen kam und wo sich inzwischen Namen ins Rampenlicht spielen konnten, die man hier im Vorfeld der Saison beim besten Willen nicht vermutet hätte. Somit stehen die Chancen gut, dass es hier – obschon die Crème de la Crème des Damen Tennis im Großen und Ganzen in Paris vertreten ist – eine Siegerin geben könnte, die zum ersten Mal einen Siegerpokal bei einem Grand Slam Turnier im Einzel gewinnt. Auf fünf Spielerinnen, denen wir den Gesamtsieg zutrauen, haben wir in diesem Beitrag für Sie im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Turniers einen genaueren Blick geworfen.

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Simona Halep – Topfavoritin, sofern sie spielen kann

Wenn Rafael Nadal so etwas wie der König des Sandes ist, dann dürfte die 25-jährige Rumänin Simona Halep zweifelsfrei die Königin sein. Alleine bei den drei Sand Turnieren im Mai holte sie nämlich zwölf ihrer 18 Siege im Einzel im laufenden Turnierjahr, erreichte dabei zwei Endspiele und ein Halbfinale und konnte sich bei den WTA Madrid Open sogar den Titel sichern, bzw. ihren Turniersieg aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Zuletzt gab es für Simona Halep, die übrigens 2008 schon mal das Juniorinnenturnier in Roland Garros gewinnen konnte, allerdings eine Hiobsbotschaft, als sie erst letztes Wochenende im Endspiel der WTA Rom unglücklich gestürzt war. Nicht nur war der zweite Titelgewinn des Jahres anschließend weg, sondern laut ihrer eigenen Aussage stünden nun auch die Chancen für einen Start bei den French Open lediglich 50 zu 50. Besonders ärgerlich, da die Rumänin nach und nach in den Fokus gerückt war und zunächst durch die Schwangerschaft von Serena Williams, spätestens aber mit der nicht gegebenen Wildcard von Maria Sharapova zur Topfavoritin auf den Turniersieg erhoben worden ist. So erreichte sie 2014 schon einmal das Finale der French Open, unterlag dort allerdings der Russin Maria Sharapova. Umso bitterer wäre es für die Sandplatzkönigin, die 26 ihrer letzten 31 Matches auf Sand gewonnen hat und bis zum Finale der WTA Rom zehn Siege am Stück feiern konnte, wenn sie nun in einem Teilnehmerfeld, das so offen wie selten zuvor war, nicht teilnehmen könnte. Dennoch würden wir uns festlegen: Wenn Simona Halep spielen kann und ihr Knöchel stark genug ist, das Turnier auch bis zum Ende durchzustehen, dann holt sie sich den Titel. Die Rumänin ist unsere haushohe Favoritin.

Garbine Muguruza – Ebenfalls mit leichten Problemen

Die 23-jährige Venezuelanerin Garbine Muguruza, die offiziell für Spanien spielt und auch den spanischen Pass besitzt, hatte sich nach schwachem Start in die Sandplatzsaison mit jeweils Niederlagen in ihren ersten Spielen in Stuttgart (1:2 gegen Anett Kontaveit) und Madrid (0:2 gegen Timea Bacsinszky) in Rom endlich wieder in die Form aus dem Vorjahr zurückgekämpft, als sie völlig aus dem Nichts bei den French Open ihren erst dritten Turniersieg überhaupt im Einzel – und damit auf Anhieb gleich einen der begehrten Siegerpokale bei einem Grand Slam Turnier – gewinnen konnte, wofür sie im Endspiel keine Geringere als Titelverteidigerin Serena Williams mit 2:0 besiegen konnte. Leider wurde ihr Run bei der WTA Rom aber im Halbfinale abrupt gestoppt, als sie gegen die spätere Gesamtsiegerin Elina Svitolina beim Stand von 1:4 im ersten Satz ebenfalls verletzungsbedingt aufgeben musste. Gemäß eigener Aussage habe sie sich beim Warmspielen den Nacken gezerrt und habe anschließend keine Chance mehr gehabt, ins Spiel hineinzukommen. Brisant dennoch: die einstige Nachwuchshoffnung Spaniens musste nun bereits zum vierten Mal im laufenden Jahr ein Spiel vorzeitig aufgeben. Festzuhalten gilt also, dass die Titelverteidigerin bei den diesjährigen French Open inzwischen seit einem kompletten Jahr keinen weiteren Titel mehr gewonnen hat und darüber hinaus auch noch seit geraumer Zeit mit diversen Problemen laboriert, die es ihr auch bei guten Auftritten unmöglich machen, endlich mal eine gewisse Konstanz in ihre Turniere zu bringen. Obschon sie – sofern topfit und ohne Probleme – definitiv das Zeug dazu hat, erneut in Roland Garros zu glänzen, steht ein erneuter Turniersieg von Garbine Muguruza doch insgesamt unter keinem guten Stern.

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Angelique Kerber – Nummer eins der Welt, aber wie lange noch?

Keine Frage, wenn die 29-jährige Deutsche Angelique Kerber ihren Status als Weltranglistenerste, den sie sich bei den US Open 2016 mühsam erkämpft hat und der zu diesem Zeitpunkt der verdiente Lohn für ein sensationelles Jahr war, noch länger behalten will, dann muss nun endlich mal eine glasklare Leistungssteigerung her. Dass diese aber ausgerechnet im Frühsommer auf Sand gelingt, wo sie letztes Jahr schon ihre schwächste Phase hatte, erscheint erneut sehr unwahrscheinlich zu sein. So gab es für die Deutsche, die 2016 drei Grand Slam Turnier Endspiele erreicht hat und davon sogar zwei gewinnen konnte, im Vorjahr ausgerechnet in Roland Garros den Tiefpunkt der Saison, als für die gebürtige Bremerin in der ersten Runde Schluss war. Ihre Jahresbilanz von 19 Siegen bei schon zwölf Niederlage verrät überdies, wie schlecht es um die Nummer eins der WTA Weltrangliste zurzeit bestellt ist, denn von diesen 19 Siegen gelang ihr kein einziger gegen eine namhafte Gegnerin. Im Gegenteil. Stellte man ihr eine Kontrahentin aus den Top 20 gegenüber, was sieben Mal in 2017 geschehen ist, so gab es ausnahmslos in allen sieben Matches eine Niederlage für Angelique Kerber – zuletzt bei der WTA Stuttgart gegen Kristina Mladenovic, die gleich im allerersten Spiel eine mögliche Titelverteidigung der Deutschen mit einem 2:0-Erfolg zu verhindern wusste. Kurzum: obschon Angie aufgrund ihrer Rolle als Nummer eins der Welt hier im engen Kreis der Favoritinnen anzusiedeln ist, sehen wir doch so gut wie gar keine Chance für ihren dritten Grand Slam Titel.

Elina Svitolina – Die Newcomerin des Jahres in bestechender Form

Die 22-jährige Ukrainerin Elina Svitolina bringt zurzeit wirklich alles mit, was eine erfolgreiche Tennis Spielerin braucht. So konnte sie das Konto an gewonnenen Einzeltiteln inzwischen auf acht hochschrauben, wobei sie mit alleine vier gewonnenen Turnieren die Rangliste des Jahres 2017 klar und deutlich anführt und sich in der aktuellen Saison die Hälfte ihrer Siegertrophäen im Einzel bei der WTA World Tour sichern konnte. Elina Svitolina ist es folgerichtig auch, die den größten Sprung in der WTA Weltrangliste zurückgelegt hat und sich nach ihrem erneuten Turniersieg bei der WTA Rom am vergangenen Wochenende gegen eine verletzte Simona Halep bis auf Platz sechs im Ranking vorgekämpft hatte. Ihre Jahresbilanz liest sich dabei außerordentlich beeindruckend, gelang Elina Svitolina hier doch bereits der 31. Sieg des Jahres bei lediglich sechs Niederlagen. Böse Zungen bezeichnen die aufstrebende Ukrainerin zwar als glückliche Nutznießerin, die in Rom ab dem Halbfinale gegen Garbine Muguruza und Simona Halep gleich zwei Mal wieder von Verletzungen ihrer Gegnerinnen profitierte, dennoch holt gewiss keine Spielerin der Welt vier Einzeltitel binnen etwas weniger als fünf Monaten durch pures Glück. Nutznießerin könnte Elina Svitolina aber dennoch werden, denn bei fehlenden Stars wie Serena Williams und Maria Sharapova, einer kriselnden Weltranglistenersten Angelique Kerber, einer in 2017 zwar starken, auf Sand aber sehr schwachen Karolina Pliskova, sowie noch den beiden lädierten Topfavoritinnen Simona Halep und Garbine Muguruza spricht hier doch vieles dafür, dass Elina Svitolina auch bei den French Open mit ihrem Siegeszug fortfährt. Physisch in allerbester Verfassung, mit der nötigen Konstanz ausgestattet, die es für einen Turniersieg braucht, sowie mit viel Selbstvertrauen und dem Momentum auf ihrer Seite ist Elina Svitolina unsere Favoritin auf den Turniersieg.

Kristina Mladenovic – Lokalmatador und Geheimfavoritin

Tatsächlich könnte es auch für die 24-jährige Französin Kristina Mladenovic zu einer Titelverteidigung bei den French Open 2017 kommen, gewann sie doch im Vorjahr mit ihrer Partnerin Caroline Garcia hier das Doppel und durfte dabei in Roland Garros in ihrem Heimatland schon mal das Gefühl kennenlernen, wie es ist, sich Grand Slam Turnier Siegerin nennen zu dürfen. Im Einzel war zwar in der dritten Runde Endstation für die Nachwuchsspielerin, die ohnehin außerhalb vom Doppel noch nie sonderlich in Erscheinung getreten war, im laufenden Jahr gehört Kristina Mladenovic aber zweifelsohne zu den bisherigen großen Gewinnerinnen. Woche um Woche gab es dabei neue Rekorde für die Französin, die inzwischen bis auf Platz 14 in der WTA Weltrangliste im Einzel klettern konnte und überdies gemeinsam mit Elina Svitolina mit vier erreichten Endspielen im Jahr 2017 die Kategorie „Meiste Finalteilnahmen“ anführt. Lediglich am letzten Schritt mangelte es der Französin schon so manches Mal, konnte sie sich doch nur in St. Petersburg im Februar auch ihren ersten und einzigen Turniersieg im Einzel bei der WTA World Tour sichern und musste sich in den anderen drei Finals geschlagen geben – zuletzt im Finale der WTA Madrid der Titelverteidigerin Simona Halep mit 1:2 nach knappem Spiel. Bei einer Quote von 13,00 für ihren Turniersieg lohnt es sich dennoch, eine bei geringem Einsatz schon rentable Nebenwette auf Kristina Mladenovic abzugeben, die mit den Fans im Rücken hier definitiv den Status „Geheimfavoritin“ verdient hat.

Die Quoten für Gesamtsieger der Frauen bei den French Open 2017

Spielerin Gesamtsieger Quoten
Simona Halep 4,50
Elina Svitolina 8,00
Garbine Muguruza 10,00
Svetlana Kuznetsova 13,00
Kristina Mladenovic 13,00
Karolina Pliskova 17,00
Angelique Kerber 17,00
Laura Siegemund 29,00
Daria Kasatkina 29,00
Johanna Konta 29,00
Caroline Wozniacki 34,00
Venus Williams 34,00
Carla Suarez Navarro 34,00
Samantha Stosur 34,00
Timea Bacsinszky 41,00
Kiki Bertens 41,00
Madison Keys 41,00
Lucie Safarova 41,00
Petra Kvitova 41,00
Agnieszka Radwanska 51,00
Anett Kontaveit 51,00
Anastasija Sevastova 51,00
Coco Vandeweghe 51,00
Anastasia Pavlyuchenkova 51,00
Eugenie Bouchard 51,00
Dominika Cibulkova 51,00
Mona Barthel 67,00
Daria Gavrilova 67,00
Ekaterina Makarova 81,00
Sloane Stephens 81,00

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