Frauen Handball EM 2018 Wetten, Favoriten & Quoten

27. November 2018

Sportwetten (Tennis, etc.) - Prognosen & Quoten

Von Donnerstag, den 29. November 2018, bis einschließlich Sonntag, den 16. Dezember 2018, findet die Frauen Handball EM 02018 statt. Es handelt sich um die insgesamt 13. Austragung des Wettbewerbs, der von der EHF (Europäische Handballföderation) in diesem Jahr erstmals in Frankreich ausgetragen werden wird, das selbstverständlich als Gastgeber automatisch qualifiziert war. Gemeinsam mit 15 weiteren Nationen wird das Damenteam der Fédération Française de Handball versuchen, die Vorherrschaft von Norwegen zu brechen, das zuletzt bei den letzten acht Europameisterschaften in Serie das Endspiel erreicht hat und dort sechs seiner insgesamt sieben EM-Titel gewinnen konnte. Unter den bislang zwölf Austragungen einer Handball EM der Frauen gab es bislang lediglich zwei Turniere (1994 und 2000), in denen Norwegen nicht im Finale stand. Im Jahr 1994 reichte es bei der damals allerersten Europameisterschaft der Frauen immerhin noch für Platz drei. Ausschließlich im Jahr 2000 stand die beste Handball-Nationalmannschaft der Frauen nicht unter den besten drei Nationen.

Kein Wunder also, dass alle anderen Nationen sich in Frankreich eben mit Norwegen messen werden müssen, denn der Weg zum großen Titel, der neben den Norwegerinnen bislang erst drei anderen Nationen (Dänemark, Ungarn und Montenegro) vorbehalten war, führt bekanntermaßen nur über Norwegen selbst. Gespielt wird dabei in fünf tollen Locations in Frankreich, wo die vier Vorrundengruppen erst zentral und ortsgebunden ausgetragen werden, was in der Hauptrunde dann ebenfalls der Fall sein wird, ehe es für die Finalrunde in die französische Landeshauptstadt nach Paris gehen wird. Dies sind die Hallen, die Handball-Fans bei ihrer Frankreich-Reise auf dem Zettel haben sollten:

  • Axon Arena in Montbéliard [Gruppe C der Vorrunde]
  • Brest Arena in Brest [Gruppe D der Vorrunde]
  • Palais des Sports de Beaulieu in Nantes [Gruppe A der Vorrunde und Gruppe I der Hauptrunde]
  • Palais des Sports Jean-Weille in Nancy [Gruppe B der Vorrunde und Gruppe II der Hauptrunde]
  • AccorHotels Arena in Paris [Finalrunde]

In diesem Beitrag haben wir dabei für Sie alle wichtigen Informationen zu dem mit Spannung erwarteten Turnier in Frankreich zusammengestellt. Sie finden hier einen genauen Überblick über die vier Gruppen der Vorrunde, die bereits im Juni diesen Jahres ausgelost worden sind. Außerdem erklären wir Ihnen kurz, wie der Modus mit der Hauptrunde als Zwischenrunde funktioniert, ehe in der Finalrunde der Europameister in den abschließenden K.-o.-Spielen ermittelt werden wird – insgesamt 47 Spiele werden im Rahmen des Turniers dafür von Nöten sein. Last, but not least, haben wir uns bei der Frauen Handball EM 2018 auch noch die Favoriten auf den diesjährigen Gesamtsieg herausgepickt, deren Chancen wir Ihnen in Abhängigkeit der aktuellen Quoten, die wir ebenfalls für Sie bereitstellen, kurz besprechen möchten. Alle Informationen zur 13. Handball-Europameisterschaft der Frauen finden Sie also im Folgenden auf einen Blick.

Die vier Gruppen der Vorrunde der Frauen Handball EM 2018

Im Sommer diesen Jahres wurden je nach Abschneiden in der Qualifikation die 16 qualifizierten Mannschaften in die Gruppen gelost. Dies waren neben den sieben Gruppensiegern und sieben Gruppenzweiten der offiziellen EHF EM 2018 Qualifikation noch Gastgeber Frankreich (Topf 1) und Slowenien als punktbester Gruppendritter in allen sieben Qualifikationsgruppen. Am 12. Juni 2018 wurde in Maison de la Radio in der französischen Landeshauptstadt Paris die Auslosung durchgeführt. Folgende vier Gruppen für die Vorrunde haben sich hierbei ergeben:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Dänemark Frankreich Ungarn Norwegen
Serbien Montenegro Spanien Rumänien
Schweden Russland Niederlande Deutschland
Polen Slowenien Kroatien Tschechien

Das System und der Spielplan der Frauen Handball EM 2018

Zunächst treten die 16 Nationen, die das Ticket für die Frauen Handball EM 2018 erfolgreich lösen konnten, in vier Vierergruppen im Modus „jeder gegen jeden an“, was für jedes Teilnehmerland drei Gruppenspiele zur Folge hat. Anschließend scheidet der jeweils Gruppenletzte aus, während es für die Top drei der Gruppen A und B in die Gruppe I der Hauptrunde geht und die Top drei aus den Gruppen C und D in der Gruppe II zusammengeführt werden. In diesen beiden Sechsergruppen bleiben die Ergebnisse aus der Vorrunde erhalten, sodass jede Nation nun drei weitere Spiele gegen die besten drei Teams aus der Nachbargruppe vor sich hat.

Nach komplettierter Hauptrunde sind die schlechtesten drei Nationen ebenfalls ausgeschieden. Die beiden Gruppendritten bestreiten untereinander ein Spiel um Platz fünf, während die beiden Gruppenköpfe ins Halbfinale einziehen. Der Gruppensieger der Gruppe I bekommt es mit dem Zweiten der Gruppe II zu tun und umgekehrt. Die Verlierer treten anschließend im Spiel um Platz drei gegeneinander an und die beiden Sieger im Semifinale bekommen es am 16. Dezember 2018 dann im großen Finale um die Europameisterschaft im Frauen Handball miteinander zu tun. Für die angesprochenen Phasen und Spiele sind die folgenden Daten angesetzt worden.

  • Donnerstag, 29. November 2018, bis einschließlich Mittwoch, 5. Dezember 2018: Vorrunde
  • Donnerstag, 6. Dezember 2018, bis einschließlich Mittwoch, 12. Dezember 2018: Hauptrunde
  • Freitag, 14. Dezember 2018: Spiel um Platz 5 und Halbfinale
  • Sonntag, 16. Dezember 2018: Spiel um Platz 3 und Finale

Die Favoriten bei der Frauen Handball EM 2018

Schon eingangs haben wir den enormen Favoritenstatus der norwegischen Frauen-Handballnationalmannschaft hervorgehoben, weswegen es wenig verwunderlich ist, dass neben Norwegen nicht mehr allzu viele Favoriten zu besprechen sind. Die große Preisfrage wird also lauten, wer neben der Nation, die in zehn der bisherigen Europameisterschaften im Finale stand und dort sieben Mal den Titel holte, tendenziell noch in Frage käme.

Hier ist letztlich nur noch Gastgeber Frankreich hervorzuheben, der mit Blick auf die Auslosung – wenn alles so kommt, wie erwartet – der heißeste Kandidat darauf ist, den Norwegerinnen erstmals im großen Finale am 16. Dezember 2018 über den Weg zu laufen. Alle anderen Nationen haben maximal Außenseiterchancen. Teams, die bei den Buchmachern (vgl. die Quoten am Ende des Beitrags) noch halbwegs gut wegkommen, sind beispielsweise die Niederlande (10,00*), Russland (13,00*), Rumänien (15,00*), Montenegro (16,00*) und Dänemark (19,00*). Wirklich mit einem mathematischen Background und errechnetem positivem Erwartungswert auf eine dieser Nationen zu tippen, ist allerdings ausgesprochen schwer.

Persönlich würden wir noch Montenegro als Geheimfavorit benennen, wobei vieles davon abhängen wird, wie die Überraschungseuropameisterinnen des Jahres 2012 in der Vorrunde gegen Gruppengegner Frankreich spielen werden. Eine Niederlage dort und es würde sehr schwer werden. Zur attraktiven Quote von 16,00* wäre es eine kleine Nebenwette aber vielleicht wert. Besprechen wollen wir ganz konkret nun also die Chancen von Topfavorit Norwegen, Gastgeber Frankreich sowie dem haushohen Außenseiter Deutschland, der sich als einzige Nation aus dem deutschsprachigen Raum für die Frauen Handball EM 2018 erfolgreich qualifiziert hat.

Norwegen – Alles ist angerichtet für Titel Nummer acht?

die norwegischen Handballerinnen von Trainer Þórir Hergeirsson sind in dieser Sportart einfach das absolute Maß der Dinge. Sieben von zwölf möglichen Europameisterschaften holten sie, darüber hinaus drei Weltmeisterschaften (zuletzt 2015), zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen (zuletzt 2012) und unzählige zweite und dritte Plätze dazu. Alleine in der Qualifikationsrunde gelang den Spielerinnen eine absolut unantastbare Vorstellung. Alle sechs Gruppenspiele wurden klar gewonnen – bei einer Tordifferenz von +71. Kein Wunder also, dass hier in Frankreich alles angerichtet ist für Titel Nummer acht, zumal die Auslosung kaum hätte besser ausfallen können. In der Gruppe D hat Norwegen mit Rumänien, Deutschland und Tschechien keine nennenswerte Konkurrenz und sollte – sofern nichts völlig Überraschendes passiert – mit drei Siegen aus den drei Vorrundenspielen bestens gewappnet in die Zwischenrunde einziehen, wo Ungarn und die Niederlande zwar gewiss fordernd sein dürften, allerdings am Ende eine Nummer zu klein für die Handballübermacht. Ab dem Halbfinale ginge es dann nur noch darum, die offene Rechnung mit Frankreich aus dem Handball WM 2017 Finale der Damen zu begleichen, als es am Ende bei der 21:23-Niederlage im Endspiel nicht mit der vierten Weltmeisterschaft klappte. Zur Quote von 2,10* ist der Tipp darauf, dass es dieses Jahr nicht nur die Revanche, sondern auch den achten EM Titel für die Norwegerinnen geben wird, jedenfalls brandheiß. Bislang gingen jedenfalls 58,3% aller Turniere nach Norwegen. Für einen positiven Erwartungswert zur Quote von 2,10* reicht bereits eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 48% für den nächsten Coup der Wikingerinnen.

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Frankreich – Holen sie im eigenen Land erstmals auch die EM?

Noch nie standen die französischen Handballerinnen bisher in einem EM Finale. 2002, 2008 und zuletzt auch 2016 landeten sie bei dem wichtigsten Turnier für die europäischen Nationen zwar auf Platz drei, mehr war bislang aber noch nicht zu holen gewesen. In erster Linie auch, weil an den bärenstarken Norwegerinnen praktisch nie ein Vorbeikommen war. Mit Ausnahme der Jahre 2003 und 2017, als sich die aktuell von Olivier Krumbholz trainierten Französinnen ihre beiden Weltmeisterschaften sichern konnten. Besonders eindrucksvoll war dabei gewiss der vergangene Winter, als nach starkem Turnierverlauf mit Siegen über Ungarn, Montenegro und Schweden in der Finalrunde am Ende auch das direkte Duell mit Norwegen gewonnen werden konnte. Eine Leistung, die man auf dem Weg zum potenziell ersten EM Titel aller Zeiten nun allerdings wiederholen müsste, denn mit einem vorzeitigen Aus der Norwegerinnen ist – wie eben mit Blick auf die Auslosung gezeichnet – eher nicht zu rechnen. Umso spannender dürfte es werden, zu sehen, wie gut die französischen Damen in diesem Jahr aufgelegt sind, denn vom Kern der Weltmeistertruppe sind alle Leistungsträgerinnen noch übrig geblieben. Russland und Montenegro werden dennoch bereits in der Vorrunde zwei schwere Prüfungen für Frankreich, ehe in der Zwischenrunde aus der harten Gruppe A drei weitere Schwergewichte drohen. Ohne den Gruppensieg dürfte im Halbfinale bereits das Duell mit Norwegen drohen. Obwohl Frankreich als amtierender Weltmeister also durchaus zurecht im engen Favoritenkreis angesiedelt wird, dürfte die Quote von 3,50* insgesamt etwas zu gering sein, um den Tipp wirklich nachhaltig zu spielen. Schließlich dürfte in diese Wettquote auch mit hineinspielen, dass Frankreich als Gastgeber einen gewissen Heimvorteil genießt.

Deutschland – Maximal ein Kandidat für die Hauptrunde

Die deutsche Auswahl von Trainer Henk Groener hat zwar eine sehr anständige Qualifikation gespielt, in der sie dem späteren Gruppensieger Spanien zuhause in Stuttgart sogar die einzige Niederlage zufügen konnten, in der Gruppe D der Handball Frauen EM 2018 dürfte es dennoch sehr schwer werden für die DHB-Auswahl. Bereits am ersten Spieltag am 1. Dezember geht es um 15:00 Uhr (MEZ) ins direkte Duell mit Topfavorit Norwegen, wo die deutschen Damen ähnlich krasse Außenseiterinnen sein werden wie im zweiten Gruppenspiel gegen Rumänien. Es ist somit schwer davon auszugehen, dass sich am dritten Spieltag gegen die ebenfalls stärker eingestuften Tschechinnen entscheiden wird, ob es wenigstens als Gruppendritter noch mit der Hauptrunde klappt. Spätestens dann dürfte es in potenziellen Duellen mit Ungarn, Spanien und der Niederlande eindeutig zu wenig Potenzial dafür geben, noch unter die Top zwei zu klettern, weshalb ein Tipp auf den ersten EM Titel aller Zeiten für Deutschland doch ziemlich ausgeschlossen sein dürfte. Aber: ausgerechnet Frankreich ist ein gutes Pflaster für die DHB-Damen, die bei der WM 2007 in Frankreich immerhin die Bronzemedaille holten und eine ihrer Sternstunden neben der Weltmeisterschaft 1993 und der Vizeeuropameisterschaft 1994 feierten. Die Quote von 81,00* kann für eine sehr nette Außenseiterwette definitiv genutzt werden. Wer darauf spekuliert, dass Deutschland das Auftaktspiel gegen Norwegen überraschend gewinnt und anschließend auf dem Zettel stark klettern wird, der könnte je nach Wettanbieter außerdem damit rechnen, die abgegebene Wette anschließend bereits mit einem netten Gewinn verkaufen zu können. Wie die Strategie, Wetten auf Gesamtsieger vorzeitig zu verkaufen, ganz konkret funktioniert, entnehmen Sie bitte dem dazugehörigen Sportwetten Ratgeber.

Die Quoten bei der Frauen Handball EM 2018

Nation Turniersieg
Norwegen 2,10
Frankreich 3,50
Niederlande 10,00
Russland 13,00
Rumänien 15,00
Montenegro 16,00
Dänemark 19,00
Schweden 21,00
Serbien 23,00
Ungarn 26,00
Spanien 26,00
Polen 67,00
Deutschland 81,00
Tschechien 101,00
Slowenien 251,00
Kroatien 251,00

Alle Wettquoten von Bet365

Quoten* abgerufen auf der Webseite von Bet365 am Dienstag, den 27. November 2018, um 13:31 Uhr (MEZ).

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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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