Frauen Fußball EM 2017 – Wetten, Favoriten & Quoten

13. Juli 2017

Fussball Wetten, Prognosen & Quoten

Von Sonntag, den 16. Juli 2017, bis einschließlich Sonntag, den 6. August 2017, findet die Frauen Fußball EM 2017 in den Niederlanden statt. Es handelt sich dabei bereits um die zwölfte Austragung des Turniers der Frauen, die genau wie ihre männlichen Pendants alle vier Jahre eine Europameisterschaft abhalten, wobei es anders als bei den Herren bei den Damen bisher ein weitestgehend einseitiger Wettbewerb war. So hat nämlich alleine die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen bei acht der vergangenen elf Europameisterschaften am Ende den Titel geholt und ist damit seit dem Turniersieg 1995 zuletzt sechs Mal in Serie als Sieger bei den Fußball Europameisterschaften der Frauen hervorgegangen. Besonders bemerkenswert dabei: die weibliche DFB Abteilung hat kein einziges Mal den zweiten Platz geholt, sondern jedes einzelne Endspiel, das sie erreicht hat, am Ende auch gewonnen.

Lediglich Norwegen, das 1987 und 1993 zwei Mal den Titel holen konnte, sowie die Schwedinnen, die 1984 bei der allerersten Ausgabe einer Fußball EM für Frauen am Drücker waren, haben dementsprechend noch etwas an Erfolgen vorzuweisen, während alle anderen Nationen ansonsten weitestgehend als Kanonenfutter herhalten mussten, wie beispielsweise die Engländerinnen bei der Fußball EM 2009 in Finnland, als Deutschland sich mit einem heftigen 6:2-Kantersieg im Endspiel den Turniersieg sichern konnte.

Zu beachten gibt es dabei in diesem Jahr, dass das Turnier auf 16 Mannschaften aufgestockt worden ist (zuletzt nahmen 2013 noch zwölf Nationen teil), wodurch es erstmals seit 2009 wieder Frauen Nationalmannschaften gibt, die zum allerersten Mal überhaupt an einer Europameisterschaft teilnehmen dürfen. Dies sind mit Österreich, der Schweiz, Belgien, Schottland und Portugal gleich fünf Nationen – so viele Debütanten wie noch nie zuvor bei einem der vergangenen elf Turniere. Die Teams verteilen sich dabei, wie für Endrunden üblich, zuerst auf Vierergruppen, wobei es bei vier Teams á vier Gruppen praktischerweise so gut aufgeht, dass nach dem üblichen „Jeder gegen jeden“ in der Gruppenphasen die jeweils zwei erfolgreichsten Nationen in die K.-o.-Phase einziehen werden, wo es ab dem Viertelfinale dann im Ausscheidungsverfahren um den diesjährigen EM Titel gehen wird.

Dabei gibt es gerade für die K.-o.-Runde zwei wichtige Neuerungen, die bereits bei dn Olympischen Spielen 2016 getestet worden sind. Einerseits ist in einer Verlängerung eine vierte Auswechslung für die Trainerinnen und Trainer möglich und andererseits wird ein Modus getestet, der das Elfmeterschießen etwas fairer gestalten soll. So treten nach der Schützin des ersten Teams anschließend gleich zwei Schützinnen des zweiten Teams an, ehe wiederum zwei Spielerinnen des ersten Teams zum Punkt gehen. Haben vom ersten Team dann alle fünf Fußballerinnen geschossen, trittt die fünfte Spielerin des zweiten Teams alleine an, ehe es im Falle einer ausgebliebenen Entscheidung im eben angesprochenen, versetzten Modus weitergehen wird.

In diesem Beitrag gehen wir nun genauer auf das mit Spannung erwartete Turnier in den Niederlanden ein. Neben den vier Gruppen und Spielplänen, die wir Ihnen hier auf einen Blick praktisch präsentieren, beschäftigen wir uns außerdem noch mit den Favoritinnen auf den Titelgewinn bei der zwölften Frauen Fußball EM, ehe wir Ihnen abschließend noch die besten Quoten zum Turnier liefern.

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Die vier Gruppen der Frauen Fußball EM 2017 Vorrunde

Nach der vollständig abgehaltenen Qualifikation wurde im vergangenen November in Rotterdam die Auslosung abgehalten. Die Losfee hat dabei gemäß der jeweiligen FIFA Ränge der qualifizierten Nationen die folgenden vier Gruppen gezogen:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Niederlande Deutschland Frankreich England
Norwegen Schweden Island Schottland
Dänemark Italien Österreich Spanien
Belgien Russland Schweiz Portugal

Der Spielplan von Deutschland der Frauen Fußball EM 2017

Die deutschen DFB Frauen treten in ihren drei Partien in der Vorrunde in der Gruppe B an. Im Folgenden finden Sie die genauen Anstoßzeiten, den Kontrahent sowie den Austragungsort in Klammern:

  • Montag, 17. Juli 2017 / 20:45 Uhr (MEZ): Deutschland vs. Schweden (Breda)
  • Freitag, 21. Juli 2017 / 20:45 Uhr (MEZ): Deutschland vs. Italien (Tilburg)
  • Dienstag, 25. Juli 2017 / 20:45 Uhr (MEZ): Russland vs. Deutschland (Utrecht)

Der Spielplan der Hauptrunde der Frauen Fußball EM 2017

Nachdem die Vorrunde am Donnerstag, den 27. Juli 2017, mit den letzten Gruppenspielen offiziell enden wird, geht es mit einem Tag Pause anschließend mit der Hauptrunde (K.-o.-Phase) weiter. Hierfür sind die folgenden Spieltage vorgesehen:

  • Samstag, 29. Juli 2017: Viertelfinale 1 und 2
  • Sonntag, 30. Juli 2017: Viertelfinale 3 und 4
  • Donnerstag, 3. August 2017: Halbfinale 1 und 2
  • Sonntag, 6. August 2017: Finale

Die Favoriten der Frauen Fußball EM 2017

Selbstverständlich führt in der Betrachtung der Favoriten auf den Turniersieg bei der Frauen Fußball EM 2017 kein Weg an den deutschen Kickerinnen vorbei, die jedoch in Form der Französinnen einen Herausforderer haben, dem hier sehr viel zugetraut wird. Vorrangig auf diese beiden Mannschaften wollen wir nun also unser Hauptaugenmerk legen, ehe wir Ihnen außerdem noch kurz drei Teams präsentieren, die im erweiterten Kreis durchaus noch als Geheimfavorit zur Stelle sein könnten, sollte Deutschland oder Frankreich hier wider Erwarten patzen.

Erwähnenswert hierbei: die Norwegerinnen, die mit insgesamt zwei Turniersiegen hinter Deutschland die erfolgreichste Nation bei den Europameisterschaften der Frauen waren und auch 2013 wieder eines ihrer insgesamt sechs Endspiele erreichen konnte, sind dieses Mal nicht im erweiterten Kreis der Geheimfavoritinnen vorzufinden und werden dementsprechend zum ersten Mal in diesem Jahrtausend nicht in der Runde der letzten vier Mannschaften erwartet.

Deutschland – Wer soll Europas Aushängeschild stoppen?

Wenn es im Fußball eine Frauenmannschaft gibt, die den deutschen Damen gefährlich werden kann, dann zweifelsfrei die Vereinigten Staaten von Amerika, die allerdings bei der Europameisterschaft nicht mitmachen dürfen. Umso einsamer steht der zweifache Weltmeister und achtfache Europameister, der sich letztes Jahr in Rio de Janeiro, Brasilien, bei den Olympischen Spielen 2016 überdies noch die Goldmedaille erstmals sichern konnte, bei der EM 2017 in den Niederlanden auf weiter Flur. Denn schließlich haben die Spielerinnen von Bundestrainerin Steffi Jones von insgesamt 33 EM Spielen nur zwei Stück verloren und haben damit seit sechs Europameisterschaften in Serie jedes Mal aufs Neue den Titel geholt. Zwar ist es nun das erste große Turnier von Steffi Jones, die nach Olympia 2016 auf das Gesicht des deutschen Frauen Fußballs, Silvia Neid, gefolgt ist, und mit unter anderem Alexandra Popp oder Simona Laudehr muss die neue Cheftrainerin auf ein paar namhafte, verletzte Spielerinnen verzichten, mit dem dennoch extrem starken Kader, der glorreichen Historie und der Auslosung, in der man sich gleich zum Auftakt des Turniers mit den starken Schwedinnen messen darf und somit gleich zu Beginn eine exakte Standortbestimmung erhält, ist Deutschland hier aber dennoch der haushohe Favorit auf den nächsten Turniersieg. Seitens der Buchmacher gibt es dafür mit 3,00 auch eine durchaus attraktive Quote, weswegen wir Ihnen stark zu diesem Tipp raten würden.

Frankreich – Leichte Gruppe und starker Kader

Besonders die restlichen Frauen Fußball Fans aus dem deutschsprachigen Raum werden sich schon ziemlich intensiv mit der französischen Mannschaft auseinandergesetzt haben, denn schließlich hat es die Nummer drei der FIFA Weltrangliste der Frauen (hinter USA und Deutschland) in die Gruppe C zu unter den beiden Debütanten Österreich und der Schweiz verschlagen. Komplettiert wird die Gruppe von durchaus spielstarken Isländerinnen, die 2013 erst die Vorrunde heil überstanden hatten und ins Viertelfinale eingezogen waren, insgesamt jedoch mit der Klasse der Französinnen ebenso überfordert sein müssten, wie die beiden eben genannten Underdogs aus dem deutschsprachigen Raum. Zu erwarten ist bei der Auslosung also der Gruppensieg von Frankreich, die anschließend gegen den Zweiten der Gruppe D auch im anschließenden Viertelfinale leichtes Spiel haben dürften und somit in Verbindung mit ihrem extrem starken Kader von vielen bereits in einem Halbfinale mit Deutschland erwartet werden, in dem es ähnlich spannend zugehen könnte, wie bei der letzten Fußball Weltmeisterschaft 2015 in Kanada, als es zwischen Deutschland und Frankreich im Viertelfinale nach 120 Minuten noch immer 1:1-Unentschieden stand und sich die DFB Auswahl erst per Elfmeterschießen denkbar knapp durchzusetzen wusste. Dass die Französinnen von Olivier Echouafni dabei immer mehr im Kommen sind, beweist alleine ein Blick auf die französische Liga, die neben der Frauen Bundesliga als die stärkste Liga Europas anzusehen ist, was auch in der UEFA Women’s Champions League erneut unterstrichen worden ist, standen sich hier im Finale doch mit Olympique Lyon und Paris Saint-Germain zwei Teams der Équipe tricolore gegenüber, in denen zwar auch Spielerinnen aus dem Ausland, aber eben auch die Crème de la Crème des eigenen Landes zu finden sind. Kurzum: die von den Buchmachern auf 4,00 ausgelegte Quote auf den französischen Turniersieg verweist ebenfalls darauf, dass hier der stärkste Konkurrent der deutschen Frauen zu finden ist. Weil alles für den Showdown mit Deutschland im Semifinale angerichtet ist, raten wir Ihnen jedoch vom Tipp auf die Französinnen zu diesem Stadium noch ab, ist die Quote in unseren Augen dafür doch nicht gewinnbringend genug.

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England – Hohe Finalchancen für die „Three Lionesses“

Schon zwei Mal hat es ein englisches Frauenteam bei einer Fußball EM ins Endspiel geschafft. War das 1984 noch in Hin- und Rückspiel ohne Gastgeberland ausgetragen worden und verlor man hier nach 1:0-Heimsieg in Schweden nach 0:1 am Ende per Elfmeterschießen, so gab es beim zweiten und letzten Finale 2009 in Finnland gegen Deutschland besagte 2:6-Klatsche, nach der sich jedoch auf der Insel extrem viel getan hat. So hat die englische Fußballnationalmannschaft der Frauen unter dem walisischen Trainer Mark Sampson bereits bei der WM 2015 in Kanada einen tollen Erfolg feiern können, als man bei der vierten WM Teilnahme überhaupt erstmals bis ins Halbfinale vorstoßen konnte, dort zwar eine knappe Niederlage gegen Titelverteidiger Japan einstecken musste, sich dafür aber im anschließenden Spiel um Platz 3 gegen eben jene spielstarken Deutschen durchsetzen konnte. Das knappe 1:0 nach Verlängerung durch das goldene Tor von Toptorjägerin Fara Williams (Arsenal Ladies FC) war Balsam für die Seele der Britinnen, die nun vor allem wegen der dankbaren Auslosung sehr große Chancen auf das Finale haben. Läuft nämlich alles erwartungsgemäß, so könnte man nach machbarer Aufgabe im Viertelfinale anschließend auf Gastgeber Holland oder Geheimfavorit Schweden treffen und somit nach einer Begegnung auf mindestens Augenhöhe zum dritten Mal ins Endspiel einziehen, wo der Gewinner aus der Partie zwischen Deutschland und Frankreich warten könnte. Beide Teams haben die Three Lionesses zwar schon geschlagen, bei einer Quote von 10,00 müsste hier aber insgesamt wirklich jede Hürde genommen werden, dass der Geheimtipp aufgeht. Viel eher würden wir Ihnen daher empfehlen, zur Bwin Quote von 5,50 darauf zu tippen, dass England das Endspiel erreicht, wofür wir zu attraktiver Quote eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit sehen.

Niederlande – Den Bonus als Gastgeber nutzen?

Im Jahr 2009 waren die Holländerinnen überhaupt erst zum allersten Mal bei einer Frauen Fußball Europameisterschaft für die Endrunde qualifiziert gewesen, konnte dort aber überraschenderweise auf Anhieb das Halbfinale erreichen. Ein Erfolg, der sich vier Jahre später schon wieder nicht wiederholen konnte, als man mit nur einem Punkt als Gruppenletzter hinter Norwegen, Deutschland und Island in der Vorrunde kläglich gescheitert war. So sind die Niederländerinnen, die derweil im Jahr 2015 ihre ebenfalls allererste Weltmeisterschaft bestritten haben und immerhin das Achtelfinale erreichten, auch jetzt alles andere als die Favoritinnen darauf, quasi aus dem Nichts kommend gleich den großen Titel zu gewinnen. Dennoch wachsen mit Blick in die Geschichtsbücher gerade die Heimmannschaften bei großen Endrunden stets über sich hinaus und gewinnen den einen oder anderen Prozentpunkt dazu. So könnten die „Oranje Leeuwinnen“ von Sarina Wiegman mit durchaus interessanten Spielerinnen möglicherweise etwas im eigenen Land bewegen, denn immerhin hat man an den letzten beiden Europameisterschaften sowie der letzten Weltmeisterschaft in diesem Jahrzehnt regelmäßig im Weltfußball mitgemischt und die einst so große Lücke etwas geschlossen. Dennoch wird alles vom Eröffnungsspiel des Turniers gegen den zweifachen Europameister Norwegen am 16. Juli in Utrecht abhängen. Gewinnen die Holländerinnen hier, könnte möglicherweise der Grundstein für eine faustdicke Überraschung gelegt werden, die in unseren Augen mit einer Quote von 11,00 auf den Turniersieg jedoch zu gering vergütet werden würde. Unser Tipp: Nutzen Sie ggf. die Bwin Quote von 2,30 auf den niederländischen Gruppensieg.

Schweden – Können sie die Olympia-Form nach Holland retten?

Die Schwedinnen haben nicht nur die allererste Frauen Fußball EM im Jahr 1984 für sich entschieden und sind damit neben Deutschland und Norwegen einer von gerade einmal drei Titelträgern in diesem Wettbewerb, sie standen im Jahr 2003 auch schon mal in einem WM Finale, wobei es dort ausgerechnet mal wieder die deutschen Frauen waren, die den Skandinavierinnen per Golden Goal in die Suppe spuckten. So lautete nämlich auch bei den Olympischen Spielen 2016 im großen Finale die Paarung „Schweden gegen Deutschland“, wo sich die tapferen Spielerinnen von Pia Sundhage am Ende nicht dafür belohnen konnten, dass sie im Viertelfinale mit den USA erst die haushohen Topfavoritinnen per Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb schmeißen konnten. Am Ende gab es auch hier „nur“ Silber für „Damlandslaget“, wie man die schwedischen Kickerinnen im eigenen Land bezeichnet. Trotzdem ist es genau diese tolle Olympia-Form, die es nun nach Holland mitzunehmen gilt, wo man gleich im allerersten Gruppenspiel in Breda mal wieder auf Deutschland treffen wird. Zumindest der Einzug in die K.-o.-Runde sollte gegen die Außenseiterinnen aus Italien und Russland dingfest gemacht werden können. Als Gruppenzweiter wäre überdies mit entweder Holland oder Norwegen das Viertelfinale noch durchaus machbar, wobei anschließend England als der wahrscheinlich Gegner gilt, ehe das „finale grande“ gegen Deutschland oder Frankreich anstünde. Keine Frage: sollten die Schwedinnen diesen Weg tatsächlich so zurücklegen können, wäre es einer der verdientesten Turniersiege überhaupt. Bei einer Quote von gerade einmal 11,00 dafür, dass es so eintritt, in unseren Augen jedoch viel zu riskant. Wir empfehlen Ihnen deshalb, zunächst noch das Eröffnungsspiel gegen Deutschland abzuwarten.

Die Quoten der Frauen Fußball EM 2017

Nation Turniersieger
Deutschland 3,00
Frankreich 4,00
England 10,00
Niederlande 11,00
Schweden 11,00
Norwegen 15,00
Spanien 15,00
Dänemark 21,00
Schweiz 21,00
Belgien 34,00
Italien 34,00
Island 34,00
Österreich 41,00
Schottland 51,00
Portugal 51,00
Russland 101,00

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