Frankreich vs. Norwegen Prognose & Quoten, Handball WM Finale 29.01.2017

27. Januar 2017

Sportwetten (Tennis, etc.) - Prognosen & Quoten

Am Sonntag, den 29. Januar 2017, um 17:30 Uhr (MEZ) trifft Gastgeber Frankreich im Endspiel der Handball WM 2017 auf Norwegen. Es ist dabei die Neuauflage des dritten Gruppenspiels der Gruppe A, als sich Frankreich schon einmal gegen die Norweger behaupten konnte. Das große Finale wird jetzt allerdings von der Frage überschattet, ob Frankreich nun ausgerechnet im eigenen Land seinen Titel erfolgreich wird verteidigen können oder ob Norwegen den Experten ähnlich wird in die Suppe spucken könnten, wie zuletzt den Kroaten im spannenden zweiten Halbfinale.

Dabei haben die Franzosen sich sicherlich mächtig ins Fäustchen gelacht, dass es zwischen Kroatien und Norwegen – vor allem auch einen Tag nach dem verhältnismäßig einfachen Einzug der Franzosen ins Endspiel – in einem derartig hart umkämpfen Spiel am Ende auch noch in die Verlängerung gegangen ist, wo Norwegen mehr als einmal Nerven bewiesen hat, aber definitiv extrem viel Kraft und Energie aufbringen musste, um das Ruder gegen starke Kroaten noch einmal herumreißen zu können. Damit ist auch der starke Gruppengegner von Deutschland nun aus dem Turnier ausgeschieden, wodurch sich die DHB Auswahl vielleicht ein kleines bisschen weniger darüber ärgern muss, gegen Katar trotz einer überwältigenden Vorrunde gleich zu Beginn der K.-o.-Phase ausgeschieden zu sein.

Nun geht es aber um das große Finale, das am Sonntag in Paris über die Bühne gehen wird. Folgerichtig haben wir auf die beiden teilnehmenden Nationen einen genaueren Blick geworfen, um einen Favoriten auf den Titel bei den 25. Handball Weltmeisterschaften ausfindig machen zu können.

Frankreich – Titelverteidigung im eigenen Land

Bereits im Jahr 2001 konnte Frankreich sich schon einmal den Titel des Handball Weltmeisters im eigenen Land sichern. Damals kam der Titelgewinn allerdings weitestgehend aus dem Nichts, hatte man im Vorjahr doch weder bei den Olympischen Spielen noch bei der Europameisterschaft des Jahres 2000 in irgendeiner Form glänzen können. Auch bei der WM 1999 stand zuvor lediglich Platz sechs für „Lex experts“, wie man die französische Handballnationalmannschaft auch nennt, zu Buche. Ganz anders dieses Jahr, als die Franzosen in das Turnier im eigenen Land als Titelverteidiger gestartet sind. Der Status als Gastgeber dürfte die Mannschaft vom Trainergespann Didier Dinart und Guillaume Gille noch zusätzlich beflügeln, könnte man nun doch nicht nur zum zweiten Mal vor den eigenen Fans in der AccorHotels Arena in Paris die Weltmeisterschaft gewinnen, sondern gar zum sage und schreibe sechsten Mal überhaupt Weltmeister werden und seinen ohnehin schon vorhandenen Status als Rekordsieger bei diesem im zweijährigen Turnus stattfindenden Turnier weiter ausbauen. Dafür haben die Experten aber auch ein absolut perfektes Turnier gespielt. Schlug man in der Gruppenphase noch alle fünf Gegner und konnte dabei sogar die starken Norweger mit 31:28 in Nantes schlagen, so brannte in der K.-o.-Runde weder gegen Underdog Island im Achtelfinale noch gegen die ebenfalls favorisierten Schweden im Viertelfinale oder die überraschend so weit gekommenen Slowenen im Halbfinale irgendetwas an. Zusätzlich zu all den Erfolgen spricht außerdem noch ein weiterer Fakt für die Franzosen: Von den bisherigen sechs Endspielen bei einer WM Endrunde, in denen die Experten standen, haben sie sich fünf Mal auch den Titel geholt.

Norwegen – Endlich hat es mit der ersten Medaille geklappt

Während die Nachbarn Dänemark und Schweden schon so manchen großen Titel gesammelt haben, hat Norwegen trotz eines immer konkurrenzfähigen Kaders stets das Nachsehen gehabt. Jetzt endlich kann die Mannschaft von Christian Berge aber endlich nachziehen, hat man durch den Einzug ins Finale doch nun endlich die langersehnte allererste Medaille des Landes sicher. War man bei den Weltmeisterschaften 2013 und 2015 noch zum Zusehen verdammt, so war vor allem die Europameisterschaft 2016 in Polen ein kleiner Alptraum für die Wikinger, wurde man dort doch bereits auf dem Weg zum ersten Edelmetall trotz erreichtem Halbfinale vollends ausgebremst. Unterlag man dort zunächst Deutschland in einem dramatischen Halbfinale knapp nach Verlängerung, so waren es schließlich eben jene Kroaten im Spiel um die Bronzemedaille, an denen man sich für die damals verpasste Chance nun endlich revanchieren konnte. Nach diesem vierten Platz – die beste Platzierung einer norwegischen Handballnationalmannschaft aller Zeiten – hat man nun allerdings alles getoppt, was in der Vergangenheit mal erreicht worden ist, und sich unabhängig vom Ausgang des Endspiels schon mal sicher die Silbermedaille gesichert. Dennoch wird man die Franzosen garantiert nicht kampflos auf dem Weg zum sechsten WM Titel begleiten wollen, sondern hier an die starke Aufholjagd in der Gruppenphase anzuknüpfen versuchen. Dort lag man nach dem ersten Durchgang noch mit 12:16 zurück, ehe man zumindest den zweiten Satz mit 16:15 gewinnen konnte, was aber logischerweise an der 28:31-Niederlage nichts geändert hat. Zu verlieren haben die Wikinger, die sich nun weder von Dänemark-Bezwinger Ungarn noch von den starken Kroaten haben ausbremsen lassen, jedenfalls rein gar nichts. So muss man vielmehr fragen: Ist nun gar die Sternstunde der Norweger angebrochen? Gegen Kroatien hat man dabei vor allem durch deren vergebenen SIebenmeter kurz vor Spielende gehörig Dusel gehabt, sich überhaupt in die Verlängerung zu retten, den Killerinstinkt haben die Norweger jedoch auf jeden Fall.

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Frankreich – Norwegen Prognose – Handball WM 2017 Finale am 29.01.2017

Man muss sich nichts vormachen: Während dies nun für Norwegen, die durchaus auch vom Losglück profitiert haben, bzw. davon, dass Ungarn überraschend das starke Dänemark aus dem Turnier geworfen hat, das allererste große Spiel in der Geschichte des Handballs ist, so sind die Franzosen große Endspiele nicht nur gewohnt, sie haben – wie bereits herausgestellt – nahezu jedes große Finale auch gewonnen, das sie erreicht haben. Alleine schon aus diesem Grund muss man hier konstatieren, dass eine Art „David gegen Goliath“ Situation vorliegt, in der es auch in unseren Augen nur einen einzigen logischen Gewinner geben kann, nämlich Frankreich. Zwar ist der Tipp auf den Underdog zweifelsfrei verlockend – auch aufgrund der attraktiven Quoten – realistisch zumindest ist er aber definitiv nicht.

Frankreich – Norwegen Quoten – Handball WM 2017 Finale am 29.01.2017

Handicap (-3 / +3) Ergebnis
Frankreich 2,00 1,35
Norwegen 1,95 4,50
Unentschieden 13,00 10,00

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