Frankreich vs. Irland Prognose & Quoten EM 2016

23. Juni 2016

Frankreich vs. Irland EM 2016

Am Sonntag, den 26. Juni 2016, startet Gastgeber Frankreich um 15:00 Uhr in das Achtelfinale der EM 2016 gegen Irland. In Décines-Charpieu bei Lyon blickt also einmal mehr die gesamte Nation auf den Parc Olympique Lyonnais, in welchem vom Gastgeber selbstverständlich gegen den Underdog Irland ein klarer Sieg im Achtelfinale erwartet wird, ehe es womöglich im darauffolgenden Viertelfinale zum Duell mit England kommen könnte, die es ihrerseits zuvor mit einem anderen Außenseiter, nämlich Island, zu tun bekommen.

Nichtsdestotrotz müssen die Franzosen, die zumindest in der Gruppe A den Erwartungen standhalten konnten und sich den Gruppensieg gesichert haben, durchaus gewarnt sein. Schließlich hat Irland im letzten Gruppenspiel Italien mit 1:0 bezwungen, die nach einer starken Leistung im Auftaktspiel gegen Favoriten Belgien (2:0) durchaus wieder in den erlauchten Kreis der Titelkandidaten aufgestiegen sind. Gerade allerdings die Leistung der Iren, die beim 0:3 gegen Belgien kaum Akzente setzen konnten, sollte dem Team von Welt- und Europameister Didier Deschamps auch Mut machen. So ist die Équipe Tricolore schließlich von der Veranlagung her ein ähnlich offensivstarkes Team wie Belgien, findet man doch auch bei Frankreich sowohl in Mittelfeld als auch in Angriff etliche Weltstars im Kader vor.

In diesem Beitrag wenden wir uns deswegen der Frage zu, ob die individuelle Klasse der Franzosen zu viel ist für euphorische Iren, oder ob dem Underdog beim ersten Erreichen einer Finalrunde einer Europameisterschaft nun nach dem Sieg gegen Italien die nächste faustdicke Überraschung glücken kann.

Frankreich – Das Weiterkommen ist Pflicht

Gar keine Frage: Sollten die Franzosen im Achtelfinale ausgerechnet gegen eine so kleine Fußballnation wie Irland aus dem Turnier im eigenen Land ausscheiden, so wäre der nationale Aufschrei groß. Definitiv ist das Weiterkommen in die nächste Runde somit Pflicht, was den Druck, der auf der Mannschaft lastet, abermals stark erhöht. Bereits in der Vorrunde war es dabei auffällig, dass der Gastgeber zwar zu vielen Chancen kam, diesen allerdings vorrangig Einzelaktionen vorausgegangen sind. Den ganz geschmeidigen Spielfluss hat die Équipe Tricolore also offensichtlich noch nicht gefunden. Umso glücklicher war es, dass gegen Rumänien im Auftakt sowie gegen bemerkenswert starke Albaner im zweiten Spiel jeweils Treffer kurz vor Spielende erst die jeweiligen Siege unter Dach und Fach gebracht haben. Besonders hervorzuheben ist dabei sicherlich Dimitri Payet (West Ham United), der durch seine starken Performances inzwischen auch Begehrlichkeiten größerer Klubs geweckt hat, spielt der im französischen Überseedépartement Saint-Pierre Réunion geborene Mittelfeldstar doch nächste Saison nur Europa League mit seinem Verein. Seinen Marktwert dürfte der 29-Jährige, der im Sommer 2015 für 15 Millionen von Marseille nach West Ham ging, inzwischen bereits verdoppelt haben – Tendenz weiterhin steigend. Gerade aber das letzte Gruppenspiel der Franzosen, als man gegen die Schweiz nur 0:0 spielte, zeigte auch, dass man sich auf die spielentscheidenden Einzelaktionen nun einmal nicht verlassen kann. Um also im weiteren Turnierverlauf auch die richtig großen Hürden nehmen zu können, die allerspätestens ab dem Halbfinale auf den zweifachen Europameister warten werden, braucht man hier noch eine klare Steigerung, was das Zusammenspiel auf dem Platz als Team anbelangt.

Irland – Sie werden definitiv kämpfen bis zum Umfallen

Bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen Italien war Irland für nahezu alle Experten praktisch schon aus dem Turnier ausgeschieden. Nachdem man im Auftakt gegen Schweden eine bärenstarke Leistung zeigte, dort allerdings durch das bittere Eigentor den Sieg herschenkte in einem Spiel, in dem Schweden nicht einen einzigen Torschuss abgegeben hat, ging Irland gegen die beste europäische Mannschaft in der FIFA Weltrangliste, die Belgier von Marc Wilmots, komplett unter und hatte höchstens in der erste Halbzeit ein Wörtchen mitzureden, als man mit einer geschlossenen Defensivleistung die Kreativabteilung der roten Teufel weitestgehend neutralisieren konnte. Nun spielte es Irland zum Weiterkommen zwar in die Karten, dass die Italiener schon sicher als Gruppensieger feststanden, weswegen Coach Antonio Conte eine B-Elf ins Rennens schickte, dennoch haben die Boys in Green sich den 1:0-Sieg sehr hart erarbeitet, hat man doch einerseits hinten sicher gestanden und andererseits mit dem gleichen frechen Offensivfußball begeistert, mit dem man bereits die als stärker eingestuften Schweden komplett überraschte. Weil Irland nun zum ersten Mal überhaupt die Vorrunde einer Fußball EM überstanden hat, ist das Turnier jetzt schon als voller Erfolg zu verbuchen. Gegen den Gastgeber Frankreich bekommen die vielen irischen Spieler, die vorrangig in der englischen Premier League ihr Geld verdienen, dort aber allesamt bei den eher kleinen Teams fernab von Champions und Europa League spielen, eines der größten Spiele ihrer bisherigen Karriere. Die Mannschaft von Martin O’Neill hat hier aber auch rein gar nichts zu verlieren und genau das macht die Iren durchaus gefährlich. Dass die Spieler nämlich bis zum Umfallen kämpfen werden und einmal mehr von den so euphorischen Fans die komplette Spielzeit über so lautstark angefeuert werden, dass selbst der Heimspielvorteil der Franzosen fraglich zu sein erscheint, sollte sich von selbst verstehen.

Frankreich – Irland Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt 16 Begegnungen haben zwischen Frankreich und Irland bisher stattgefunden. Gastgeber Frankreich kommt dabei insgesamt relativ gut weg. Sieben Siege hat die Équipe Tricolore gegen die Boys in Green nämlich schon davongetragen. Bei fünf Unentschieden hat Irland sich allerdings auch schon vier Siege gegen „Les Bleus“ holen können. Zuletzt spielten beide Teams im Rahmen der WM Qualifikation für das Turnier 2010 in Südafrika gegeneinander. Nachdem sich Frankreich mit 1:0 in Dublin durchsetzen konnte, ging das Rückspiel in Saint-Denis 1:1 aus. Der letzte Sieg der Iren liegt allerdings bereits knapp 35 Jahre zurück. In der WM Qualifikation 1982 setzte man sich damals mit 3:2 gegen den jetzigen Gastgeber durch.

Frankreich – Irland Prognose – EM 2016 Spiel am 26.06.2016

Rein vom Papier her ist dieses Achtelfinale eine klare Sache, gilt der Gastgeber hier doch als der haushohe Favorit. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die für Irland sprechen und auf die wir oben zu sprechen gekommen sind. Sollte es hier also möglichst lange 0:0 stehen und die Franzosen zeigen angesichts des dadurch wachsenden Drucks möglicherweise sogar Nerven, dann könnte hier eine echte Sensation entstehen. Verläuft das Spiel allerdings in normalen Bahnen, so sollte für die spielerisch starken Individualisten von Deschamps „Les Bleus“ hier nichts anbrennen. Die Hürde Achtelfinale sollte Frankreich also bereits in der regulären Spielzeit zu nehmen wissen.

Frankreich – Irland Quoten – EM 2016 Spiel am 26.06.2016

Tipp 1 (Frankreich): 1,44
Tipp X (Unentschieden): 4,20
Tipp 2 (Irland): 11,00

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