Eurovision Song Contest 2016 Wetten, Favoriten & Quoten

12. Mai 2016

Eurovision Song Contest Logo © Wikipedia, Eurovision

Am Samstag, den 14. Mai 2016, findet das lang herbeigesehnte Finale des Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm, Schweden, statt. Im Ericsson Globe können dabei ca. 16.000 Zuschauer in der schwedischen Hauptstadt direkt dem Musikwettbewerb beiwohnen, während traditionell wieder mehrere hundert Millionen Menschen rund um den Globus die Veranstaltung vor den Fernsehgeräten verfolgen werden. Wie immer bekommt das „Heimrecht“ beim ESC das Land, das im Jahr zuvor den Sieg davongetragen hat. So hat Schweden die Austragung des bereits 61. Eurovision Song Contests letztes Jahr in Wien, Österreich, durch den Beitrag „Heroes“ von Måns Zelmerlöw erhalten, der später in Österreich sogar Gold holte. Eben jenem Måns Zelmerlöw wird nun auch die Ehre zuteil, als Co-Moderator durch den Eurovision Song Contest 2016 führen zu dürfen.

In dem Wettbewerb, den man bis 2001 in Deutschland noch unter dem französischen Namen Grand Prix Eurovision de la Chanson kannte, ist es bereits das sechste Mal, dass Schweden aufgrund eines Sieges den ESC austragen darf. Zum dritten Mal nach 1975 und 2000 ist dabei die Wahl auf die Hauptstadt Stockholm gefallen. Überhaupt war bisher nur Irland noch erfolgreicher, die mit sieben Siegen aus den 61. Austragungen des Liederwettbewerbs den Status des Rekordsiegers inne haben. Eben jene Iren müssen auch noch am Donnerstag, den 12. Mai, ab 21:00 Uhr im Halbfinale gegen 17 weitere Nationen bestehen, um schließlich am Samstag im großen Finale zu den 10 Ländern zu gehören, die aus diesem zweiten Halbfinale im Hauptteilnehmerfeld ihren Auftritt bekommen werden. Ursprünglich war es sogar ein Land mehr, allerdings wurde Rumänien aufgrund von horrenden Schulden bei der Europäischen Rundfunkunion disqualifiziert.

Nicht disqualifiziert, aber womöglich nachträglich noch sanktioniert wird derweil Armenien, die nach dem ersten Halbfinale, in dem man sich neben Erzfeind Aserbaidschan für die Endrunde qualifizierte, die Flagge der Region Bergkarabach zeigten, die Ausgangspunkt aller diplomatischen Konflikte zwischen diesen beiden Ländern ist. Um nun in der Hauptshow nicht weitere politische Anspielungen der beiden Länder befürchten zu müssen, denkt das Komitee derzeit über mögliche Sanktionen bis hin zu einer nachträglichen Disqualifikation nach. In Deutschland gab es übrigens ebenfalls eine langwierige Diskussion rund um den ESC, wurde doch der eigentlich vom ARD nominierte Abgesandte Xavier Naidoo aufgrund seiner fragwürdigen Ansichten in Sachen Politik und Verschwörungstheorien nach einer Petition, die mehr als 10.000 Menschen unterschrieben haben, nun doch nicht nach Stockholm geschickt. Statt dem Mannheimer Sänger tritt nun die 18-jährige Jamie-Lee Kriewitz für Deutschland mit dem Song „Ghost“ an.

Im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Wettbewerbs haben wir auf die vielversprechendsten Kandidaten mitsamt ihren Songs einen genaueren Blick geworfen, um herauszufinden, wer die Favoriten in diesem Jahr sind. Bereits letztes Jahr hatte sich dabei das Händchen der Buchmacher mal wieder als besonders treffend erwiesen, setzte sich mit dem Schweden Måns Zelmerlöw eben auch der haushohe Favorit letzten Endes klar durch.

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Russland: Sergei Lasarew – You Are the Only One

Obwohl das zweite Halbfinale noch nicht ausgetragen worden ist, gilt Sergei Lasarew schon jetzt als der haushohe Favorit auf den Sieg. Der 33-jährige Russe, der innerhalb seines Landes intern ausgewählt worden ist, um Russland beim ESC 2016 zu vertreten, tritt mit einem Popsong an, der zwar vor allem durch das dazugehörige Bühnenbild sehr stark an Vorjahressieger Måns Zelmerlöw aus Schweden erinnert, aber definitiv auch das nötige Potenzial mit sich bringt, ein internationaler Hit zu werden. In perfektem und akzentfreiem Englisch gesungen sollte auch die gewisse Massenkompatibilität gegeben sein, die den Ausschlag dafür geben kann, im Voting des Publikums den einen oder anderen Punkt mehr zu holen.
Eurovision Song Contest 2016 Quoten für Russland:
Gesamtsieg: 1,62

Australien: Dami Im – Sound Of Silence

Die 27-jährige Südkoreanerin, die für Australien beim ESC 2016 an den Start gehen wird, ist im Land spätestens seit 2013 jedem Menschen ein Begriff. Als Gewinnerin der fünften Staffel der australischen Version von X-Faktor (The X-Factor) ist die in Queensland aufgewachsene Sängerin nämlich noch im gleichen Jahr mit ihrem Album „Dami Im“ 12 Wochen lang auf Platz 1 der australischen Charts gestanden. Ihre Single „Alive“ wurde zudem ein riesiger Hit und mit der jetzigen Single „Sound Of Silence“ könnte sie definitiv wieder an diese Erfolge anknüpfen. So rechnen Experten der hübschen Asiatin sehr hohe Chancen auf den Gesamtsieg beim Eurovision Song Contest 2016 aus. Es wäre übrigens der erste Erfolg der Australier, was aber nicht weiter verwunderlich ist, ist „Down Under“ doch erst zum zweiten Mal überhaupt beim ESC vertreten.
Eurovision Song Contest 2016 Quoten für Australien:
Gesamtsieg: 7,00

Ukraine: Jamala – 1944

Nachdem das Nachbarland Russlands im Jahr 2015 aufgrund politischer und finanzieller Gründe noch auf eine Teilnahme verzichtet hatte, schickt man in diesem Jahr mit Jamala wieder eine Künstlerin ins Rennen. Zwar muss die 32-jährige Susana Dschamaladinowa, die übrigens neben Englisch noch in ihrer Muttersprache Krimtatarisch singen wird (aus der Autonomen Republik Krim, die unter anderem auch im Mittelpunkt der Konflikte mit Russland stand), zunächst am Donnerstag, den 12. Mai, noch im zweiten Halbfinale bestehen, schon jetzt geht man allerdings übereinstimmend davon aus, dass es sich hierbei um eine reine Formsache handelt. Bei der Bestrebung, Politik aus diesem Wettbewerb herauszuhalten, ist der Song „1944“ übrigens kontrovers diskutiert worden. Nicht nur, weil er textlich auf die Deportierung der Krimtataren durch Josef Stalin anspielt, sondern weil man seitens des zweiten großen Favoritens Russland davon ausgeht, das Lied sei bewusst geschrieben und ausgewählt worden, um Russlands Verhalten in der Krim-Krise zu denunzieren. Nachdem die Jury den Song allerdings offiziell zugelassen hat, ist die ruhige Nummer, die mit der eindrucksvollen Stimme Jamalas mitten ins Herz geht, ein heißer Kandidat auf den Gesamtsieg.
Eurovision Song Contest 2016 Quoten für die Ukraine:
Gesamtsieg: 9,00

Frankreich: Amir – J’ai cherché

Mit einem Ohrwurm der Extraklasse, der aus einem Mix aus Englisch und Französisch besteht, wird den Franzosen eine große Chance eingeräumt, zu Gastgeber Schweden aufzuschließen und den ersten Titel seit fast 40 Jahren zu holen. So hat Frankreich nämlich zwar schon fünf Mal den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewinnen können, holte sich allerdings den bis dato letzten Sieg im Jahr 1977. Der französisch-israelische Sänger Amir der im Jahr 2014 bei der französischen Edition von „The Voice“ den dritten Platz holte, wurde dabei von einem Komitee aus einer öffentlichen Ausschreibung heraus ausgewählt. Sein Titel „J’ai cherché“ (zu dt.: ich habe gesucht) ist dabei das klassische Liebeslied, bei dem man schnell versucht ist, mitzusingen, und das ganz gewiss schnell seinen Einzug auch in deutschen Radiostationen halten wird. Seit langer Zeit haben die Franzosen wieder berechtigte Titelhoffnungen und als Land aus den „Big 5“ ist man bereits für die Hauptshow am Samstag gesetzt.
Eurovision Song Contest 2016 Quoten für Frankreich:
Gesamtsieg: 13,00

Schweden: Frans – If I Were Sorry

Als Gastgeber sind die Schweden auch ohne Teilnahme an einem der beiden Halbfinals schon für das Finale am kommenden Samstag gesetzt. Im eigenen Land schickt man dabei mit dem gerade erst 17 Jahre alten Sänger Frans Jeppsson-Wall einen echten Kinderstar ins Rennen. Im zarten Alter von sieben Jahren schaffte Frans nämlich, mit einem Song zur Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, den er seinem Star Zlatan Ibrahimovic gewidmet hatte, den Durchbruch und landete auf Platz 1 in den Charts. Zehn Jahre später steht er mit „If I Were Sorry“ nun wieder auf Platz 1 der Single-Charts und hat durchaus Chancen, den Schweden bei diesem Heimspiel nicht nur den zweiten Titel in Serie, sondern sogar den siebten Triumph insgesamt einzubringen, der die Skandinavier zum gemeinsamen Rekordsieger mit den Iren avancieren ließe.
Eurovision Song Contest 2016 Quoten für Schweden:
Gesamtsieg: 17,00

Deutschland: Jamie-Lee – Ghost

Die 18-jährige Jamie-Lee Kriewitz gewann mit ihrem Song „Ghost“ die Show „Unser Lied für Stockholm“ und darf damit anstelle des geschassten Xavier Naidoo für Deutschland beim ESC 2016 antreten. Als Land der „Big 5“ ist sie damit automatisch im Finale am Samstag, den 12. Mai, vertreten. Überhaupt ist die Karriere der jungen Popsängerin damit steil durch die Decke gegangen, konnte Jamie-Lee doch gerade erst unter Anleitung der Coaches Michi Beck und Smudo die fünfte Staffel von „The Voice of Germany“ gewinnen. Der jungen Künstlerin werden in Stockholm nun allerdings nur Außenseiterchancen eingeräumt. Obwohl sie ihren Song sehr überzeugend vorträgt, scheint der Beitrag insgesamt womöglich zu ruhig oder gar zu belanglos zu erscheinen. So schaffte es der Song lediglich auf Platz 11 der deutschen Single-Charts und befindet sich momentan unmittelbar vor dem Finale sogar nur noch auf Platz 77. Was sich schon im eigenen Land nicht so wirklich durchsetzen konnte, wird vermutlich auch international eher wenig Chancen haben, Anklang zu finden. So wäre selbst eine Top 10 Platzierung für Deutschland eher unwahrscheinlich.
Eurovision Song Contest 2016 Quoten für Deutschland:
Gesamtsieg: 101,00

Die ESC 2016 Quoten der anderen teilnehmenden Länder im Überblick:

Armenien: 26,00
Niederlande: 34,00
Malta: 34,00
Österreich: 34,00
Italien: 34,00
Großbritannien: 51,00
Serbien: 51,00
Israel: 51,00
Belgien: 67,00
Kroatien: 101,00
Zypern: 101,00
Lettland: 101,00
Bulgarien: 101,00
Spanien: 101,00
Aserbaidschan: 101,00
Ungarn: 101,00
Litauen: 101,00
Tschechien: 101,00
Polen: 101,00
Georgien: 101,00

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