England vs. Wales Prognose & Quoten EM 2016

13. Juni 2016

England vs. Wales EM 2016

Am Donnerstag, den 16. Juni 2016, gibt es im zweiten Vorrundenspiel zwischen England und Wales ab 15:00 Uhr in Lens ein waschechtes Derby zwischen zwei Mannschaften aus dem Vereinigten Königreich. Bemerkenswerterweise sind es dabei allerdings die Waliser, die von der Sonnenseite der Tabelle aus grüßen. So gelang dem Neuling bei der Fußball EM nämlich beim 2:1 gegen die Slowakei ein stark umjubelter Auftaktsieg, während Geheimfavorit England sich in der Nachspielzeit das schon sicher geglaubte 1:0 gegen Russland noch vom Brot nehmen ließ.

Wie wichtig Gareth Bale dabei im Spiel von Wales ist, zeigte der Superstar von Real Madrid bei seinem unglaublichen Freistoßtor in der 10. Minute, bei dem er den Ball mit seiner einmaligen Schusstechnik so unterhoben hat, dass der slowakische Torwart Matúš Kozáčik (Victoria Pilsen) nicht nur chancenlos war, sondern darüber hinaus noch in einem richtig schlechten Licht erschienen ist. Bei England hingegen haben vor allem die vielen Jungstars wie Delle Alli (Tottenham Hotspur) oder Raheem Sterling (Manchester City) Lust auf mehr gemacht, obschon es auch hier ein Freistoßtor sein musste, das die Führung brachte. Eric Dier (Tottenham Hotspur) erlöste England allerdings nur kurzzeitig.

Im Nachbarschaftsduell gegen Wales muss nun dringend ein Sieg für die Engländer her, die ansonsten nicht nur eine herbe Demütigung erleiden würden, sondern gegen die Slowakei ein regelrechtes Endspiel um den Einzug ins Achtelfinale zu bestreiten hätte. Würde den Walisern allerdings der nächste Geniestreich glücken, so wäre man ziemlich sicher in der nächsten Runde, was dem Underdog in Gruppe B sicherlich im Vorfeld trotz ihres Superstars Gareth Bale kaum jemand zugetraut hätte. Im Vorfeld dieses brisanten Spiels zweier Teams aus dem Vereinigten Königreich haben wir deswegen auf England und Wales noch einen genaueren Blick geworfen, ehe es im Stade Bollaert-Delelis in Lens zur Sache gehen wird.

England – Schon wieder kein Auftaktsieg bei einer EM

Es ist schon wirklich wie verhext. Nicht nur, dass dem Mutterland des Fußballs bei den vergangenen acht Teilnahmen an einer EM Endrunde noch nie ein Turniersieg, geschweige denn der Einzug ins Finale geglückt ist, man hat nun zum sage und schreibe neunten Mal keinen Auftaktsieg geschafft. Gegen Russland, die nun nicht gerade zu den Favoriten auf den Titel gezählt haben, hatte man zwar stark begonnen, verpasste allerdings bei einer richtig schlechten Chancenverwertung das Führungstor in Halbzeit 1. Im zweiten Durchgang jedoch gelang es Leonid Sluzki, die richtigen Umstellungen in der Zuordnung zu treffen, worauf die „Three Lions“ spielerisch keinerlei Mittel und Wege mehr gefunden haben, offensiv in Szene zu treten. Besonders der erste englische Torschützenkönig in der Premier League seit einer gefühlten Ewigkeit, Harry Kane (Tottenham Hotspur) mit 25 Saisontreffern, fand überhaupt nicht ins Spiel, während Wayne Rooney (Manchester United) ohnehin im Mittelfeld aushelfen musste, wo er gemeinsam mit Nachwuchsstar Delle Alli (Tottenham Hotspur) ebenfalls nur im ersten Durchgang für Furore sorgen konnte. Der letzte Pass blieb im Anschluss aus. So war es dann schließlich ein Freistoßtor von Eric Dier (Tottenham Hotspur), das in der 73. Spielminute doch noch den erlösenden Führungstreffer brachte. Coach Roy Hodgson brachte anschließend zunächst für Kapitän Rooney den frischen Jack Wilshere (Arsenal London), ehe kurz vor Spielende noch der schnelle Flügelflitzer Raheem Sterling (Manchester City) dem Kapitän von Jürgen Klopp James Milner (FC Liverpool) weichen musste, während Jamie Vardy (Leicester City) 90 Minuten auf der Bank schmoren musste. Am Ende machten sich die Wechsel alles andere als bezahlt und so war es ein absolut unnötiger Eckball, der Russland doch noch den 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit bescherte. Noch ist natürlich nichts verloren, gegen Nachbar Wales muss man nun aber vor allem an die gute erste Halbzeit anknüpfen.

Wales – Der erste Sieg ist unter Dach und Fach

Es war ein sehr geschichtsträchtiger Moment als Schiri Svein Oddvar Moen aus Norwegen um kurz vor 20:00 Uhr das Spiel zwischen Wales und der Slowakei in Bordeaux abgepfiffen hatte: Wales hatte gerade bei der ersten EM Teilnahme überhaupt direkt im Auftaktspiel seinen allerersten Sieg feiern dürfen. Beim anschließenden Jubel hätte für einen neutralen Beobachter dabei durchaus der Eindruck entstehen können, die Waliser hätten soeben das komplette Turnier gewonnen, wurde das Team von Chris Coleman doch euphorisch von den eigenen Fans gefeiert. Nach der Aussage von Superstar Gareth Bale (Real Madrid) wolle man aber ohnehin einfach jedes Spiel nach Möglichkeit gewinnen. In nicht ganz unironischem Unterton fügte der zweifache Champions League Sieger außerdem hinzu, dass man auf diese Weise letztendlich auch den Pokal holen könne. Standesgemäß übernahm der Leader die Verantwortung im Spiel auch selbst und sicherte seiner Nation mit dem Treffer zum 1:0 per Freistoß die frühe Führung in der 10. Minute, war er doch schon in der Qualifikation mit sieben Treffern und zwei Vorlagen an fast allen der elf Waliser Tore beteiligt. Fortan überzeugte das kleine Land aus dem Vereinigten Königreich in erstter Linie durch eine souveräne Abwehrleistung, die in der 61. Minute allerdings dann doch vom eingewechselten Ondrej Duda überwunden werden konnte. Wales schlug aber noch einmal zurück und zeigte dabei, dass das Land mehr ist als nur „Gareth Bale mit seinen Spielkameraden“. So war es nämlich der ebenfalls eingewechselte Hal Robson-Kanu (FC Reading), der die gute Vorarbeit von Aaron Ramsey (Arsenal London) zu verwerten wusste. Auch ein Blick auf den „Man of the Match“ zeigt, dass Wales hier mit einer rundum überzeugenden Teamleistung ans Ziel kam, wurde hierfür doch Joe Allen (FC Liverpool) gewählt. Im Derby mit England kann man sich diesen geschichtsträchtigen Auftaktsieg nun sogar noch veredeln.

England – Wales Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Alleine schon zur Pflege der guten nachbarschaftlichen Verhältnisse hat es diese Partie schon unzählige Male in Freundschaftsspielen gegeben und auch in Qualifikationsrunden zur WM (4x) sowie zur EM (2x) sind sich England und Wales schon oft begegnet. Auf bereits 101 Aufeinandertreffen kommt man dabei, von denen der Großteil mit 66 Siegen an England geht. Bei weiteren 21 Unentschieden kommt das kleine Nachbarland der Engländer damit erst auf 14 Siege. Der letzte Sieg der Waliser geht dabei auf das Jahr 1984 zurück. Damals setzte man sich mit 1:0 im Rahmen des British Home Championship durch.

England – Wales Prognose – EM 2016 Spiel am 16.06.2016

Die wichtigsten Erkenntnisse des ersten Spieltags war sicherlich, dass neben Englands im Vorfeld ausgemachter Achillesferse, der Defensive, auch die Chancenverwertung sowie die kreativen Spielzüge stark zu wünschen übrig gelassen haben. Auf der Gegenseite musste man neidlos anerkennen, dass die Aussage von Gareth Bale, seine Teamkollegen seien sehr spielstark, keine leere Phrase war, sondern die Waliser trotz lauter weitestgehend unbeschriebener Blätter eine überzeugende Mannschaft beisammen haben. Auf dem Papier kann es hier dennoch nur einen Favoriten geben und der heißt logischerweise England. Auch, weil der Sieg gegen Russland trotz der miserablen Chancenverwertung im ersten Durchgang unterm Strich verdient gewesen wäre, ist nun damit zu rechnen, dass die „Three Lions“ nun ihren ersten Sieg einfahren und Wales damit von Platz 1 verdrängen werden. Der nächste Sieg von Bale und Co. wäre jedenfalls eine riesengroße Sensation.

England – Wales Quoten – EM 2016 Spiel am 16.06.2016

Tipp 1 (England): 1,57
Tipp X (Unentschieden): 4,00
Tipp 2 (Wales): 7,00

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