England vs. Russland Prognose & Quoten EM 2016

10. Juni 2016

England vs. Russland EM 2016

Am Samstag, den 11. Juni 2016, trifft zum Auftakt der Gruppe B Geheimfavorit England um 21:00 Uhr in Marseille auf Russland. Gleich am zweiten Tag der Fußball EURO 2016 kommt es damit zum ersten Schlagerspiel zwischen zwei absoluten Hochkarätern. Damals noch als Sowjetunion angetreten hat Russland dabei sogar im Jahr 1960 schon einmal den großen Pokal holen können. Hinzu kommen insgesamt drei weitere Finalteilnahmen, aus denen man allerdings als Verlierer hervorgegangen ist. Gerade erst bei der vorletzten EM in Österreich und der Schweiz (2008) standen die Russen zuletzt mal wieder im Halbfinale.

Erfolge, von denen man in England nur träumen kann. Tatsächlich hat das Mutterland des Fußballs nämlich noch keinen einzigen EM Titel auf dem Konto. Nicht einmal ins Finale hat man es hier bisher geschafft und lediglich zwei Halbfinals haben die „Three Lions“ erreicht – zuletzt vor genau 20 Jahren bei der EURO im eigenen Land, als man im Semifinale im Elfmeterschießen am späteren Sieger Deutschland scheiterte. Bei diesem Turnier stehen mit einem jungen und frischen Kader die Chancen nun aber ausgesprochen gut, dass endlich mal wieder eine erfolgreiche EM gespielt wird. Zumindest in der Qualifikation gaben sich die Engländer nämlich keinerlei Blöße und gewannen alle zehn Spiele.

Vor diesem ersten richtig großen Match haben wir demzufolge umso genauer analysiert, ob nun tatsächlich die große Stunde der Engländer gekommen sein könnte, oder ob die Russen sämtliche Hoffnungen gleich zum Auftakt im Keim ersticken können.

England – Ist ihre Taktik schon bekannt?

Zu einer brisanten Enthüllung kam es die Tage, als ein Fotograf den Co-Trainer der Engländer, Ray Lewington, ungünstig erwischte. Unter den Arm geklemmt hatte er nämlich einen Zettel, auf dem gut leserlich die vermeintliche Startaufstellung gegen Russland zu erkennen war. Dafür, dass man zuletzt sogar das von Trainer Roy Hodgson angeordnete Geheimtraining unter Ausschluss der Öffentlichkeit insofern erweiterte, dass um den Trainingsplatz noch ein zusätzlicher Sichtschutz errichtet worden ist, ein gewaltiger Fauxpas. Dennoch: die Engländer haben nicht nur eine beeindruckende Qualifikation hingelegt, sie haben auch einen mehr als beeindruckenden Kader beisammen. Alleine schon die Stürmer Jamie Vardy und Harry Kane – laut der „geleakten“ Aufstellung als Doppelspitze gegen Russland geplant – haben in der abgeschlossenen Premier League Saison gemeinsam 49 Tore erzielt und stellen damit eine der eindrucksvollsten Offensiven aller EM Teilnehmer. Mit Talenten im Mittelfeld wie Dele Alli oder Raheem Sterling hat man außerdem Spieler in seinen Reihen, denen eine große Zukunft prophezeit wird. Nicht selten werden die heutigen „Three Lions“ deswegen mit dem Team, das Deutschland 2006 bei der WM im eigenen Land hatte, verglichen. Bei den jüngsten Tests hat man sich dabei vorrangig mit großen Nationen gemessen. Unter anderem siegte man vergangenen November 2:0 gegen Gastgeber Frankreich und setzte sich auch im März nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Deutschland in Berlin durch. Auch im letzten Test gegen Portugal zeigte England beim 1:0 letzte Woche, dass man sich vor keiner Mannschaft zu verstecken braucht. Bleibt also die Frage stehen, ob die Russen ihren vermeintlichen Informationsvorsprung noch zu ihren Gunsten nutzen können…

Russland – Selbstbewusstsein tanken vor der WM im eigenen Land

Zumindest die nächsten zwei Jahre kann sich die russische Fußballnationalmannschaft weitestgehend entspannt zurücklehnen. Während man nämlich bei Europameisterschaften erst einmal in der Qualifikation scheiterte (EM 2000), war man bei den Weltmeisterschaften nur bei der Hälfte aller Turniere beteiligt. Gerade erst 2006 und 2010 musste man wieder zusehen, nachdem man jeweils an der Slowakei und Slowenien in den Play-offs gescheitert war. 2018 stellt sich das Problem allerdings nicht, ist man als Gastgeber doch automatisch gesetzt. Umso mehr gilt es nun also für die Mannschaft von Leonid Sluzki, sich bei dieser Europameisterschaft noch das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu holen. Zwar hat der Verband zahlreiche Testspiele für die nächsten zwei Jahre vereinbart, so ganz herausfinden, wo man steht, wird man dann allerdings nur schwer. Da ist ein solcher Härtetest wie dieses Spiel gegen England schon wesentlich aussagekräftiger. Zumindest in den letzten Länderspielen bekleckerte man sich jedenfalls nur selten mit Ruhm. In der Qualifikation kam man zwar ohne Play-offs als Gruppenzweiter direkt zur Endrunde, scheiterte aber zwei Mal an Österreich (jeweils 0:1) und ließ auch gerade zu Beginn der Qualifikation gegen Schweden (1:1) und Fußballzwerg Moldawien (1:1) wichtige Punkte liegen. Am Ende reichte es zwar doch, Testspielniederlagen gegen Kroatien (1:3), Frankreich (2:4) und zuletzt gar gegen Tschechien (1:2) machen allerdings wenig Mut, dass hier an große Erfolge wie das Halbfinale 2008 angeknüpft werden könnte. Die K.-o.-Phase ist dennoch realistisch. Dabei liegt die komplette Hoffnung der Russen vor allem auf den Schultern von Stürmerstar Artem Dzyuba von Zenit St. Petersburg. So steuerte der 27-Jährige, der in Zeiten von hängenden Spitzen, falschen Neunern und Außenstürmern zu den ganz klassischen Mittelstürmern zu zählen ist, alleine in der Qualifikation acht Treffer.

Bisherige Aufeinandertreffen von England und Russland

Obwohl man hier aufgrund der beiden großen Namen anderweitige Vermutungen haben könnte, so hat es das Spiel zwischen England und Russland erst zwei Mal gegeben – beide Male in der EM Qualifikation 2008. Nachdem die Engländer im eigenen Land noch klar mit 3:0 gewonnen hatten, ging das Rückspiel in Russland mit 1:2 verloren. Letztendlich wurden die Engländer nur Gruppendritter und durften anders als Russland (Platz 2 hinter Kroatien) nicht an der Endrunde in Österreich und der Schweiz teilnehmen.

England – Russland Prognose – EM 2016 Spiel am 11.06.2016

Die Engländer gehören durch den erwähnt starken Kader, bei dem sich die gute Jugendarbeit der letzten Jahrzehnte endlich bemerkbar macht, zu den Geheimfavoriten auf den EM Sieg. Zwar fehlt den vielen jungen Spielern noch die Erfahrung und auch der neue Superstar Jamie Vardy gehört trotz etwas höherem Alter zu den spät berufenen und damit ebenfalls noch international sehr unerfahrenen Spielern, langfristig gesehen kann hier allerdings eine echte Weltmannschaft entstehen, in der es endlich auch mal mehrere Stars gibt und nicht immer nur einen einzigen Schlüsselspieler pro Generation wie beispielsweise Paul Gascoigne, David Beckham oder Wayne Rooney. Viel wird also vom Start in dieses Turnier abhängen. Mit den Russen hat man dabei einen denkbar ungünstigen ersten Gegner erwischt, zählen viele das große Land doch zu den härtesten Konkurrenten der „Three Lions“ um den Gruppensieg. Wir gehen trotzdem davon aus, dass die Mannschaft der Engländer zu stark ist für den ehemaligen Europameister aus dem Jahr 1960, und tippen auf einen Sieg der Truppe von Roy Hodgson.

England – Russland Quoten – EM 2016 Spiel am 11.06.2016

Tipp 1 (England): 1,95
Tipp X (Unentschieden): 3,40
Tipp 2 (Russland): 4,50

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