England vs. Deutschland Prognose & Quoten U21 EM 2017 Halbfinale, 27.06.2017

25. Juni 2017

Serge Gnabry, U21 EM 2017 - © GEPA pictures

Am Dienstag, den 27. Juni 2017, kommt es um 18:00 Uhr (MEZ) bei der U21 EM 2017 im Halbfinale zum Fußballklassiker zwischen England und Deutschland. Damit hat sich eine Partie in Polen ergeben, die man im Vorfeld des Turniers der wichtigsten Nachwuchsabteilungen Europas durchaus hätte erwarten dürfen, galten doch einerseits die Engländer in der Gruppe A als der große Favorit auf den Gruppensieg, während für Deutschland alles auf den direkten Vergleich mit Italien hinausgelaufen ist, in dem es ja notfalls mit knapper Niederlage als möglicherweise bester Gruppenzweiter ebenfalls noch hätte ins Halbfinale gehen können.

Exakt diese Situation ist dann auch eingetroffen, wobei einerseits der Gruppensieg der Engländer lange in der Schwebe war, die im ersten Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Schweden nicht über ein torloses Remis hinausgekommen waren und im zweiten Gruppenspiel zur Halbzeit gegen die starke Slowakei mit 0:1 zurück lagen, ehe man das Spiel noch in einen 2:1-Sieg verwandeln konnte, den man sich auch gegen Gastgeber Polen dann nicht mehr vom Brot nehmen ließ (3:0-Sieg). Die Deutschen wiederum hätten nach zwei absolut überzeugenden Auftaktsiegen im letzten Gruppenspiel gegen die Azzurrini, die Nachwuchskicker der italienischen Squadra Azzurra, einfach bloß ein Remis gebraucht, um ganz sicher in die Runde der letzten vier Teams einzuziehen, machten es mit einer 0:1-Niederlage jedoch unnötig spannend, die zudem unliebsame Erinnerungen an die Schande von Gijon geweckt hat, als Deutschland und Österreich einen Nicht-Angriffspakt hatten und bereits vor Spielbeginn wussten, dass ein knapper Sieg von Deutschen reichen würde, dass beide Teams bei der WM 1982 in Spanien in die Hauptrunde einziehen. Tatsächlich wäre bei einem 2:0-Sieg der Italiener die deutsche Auswahl nämlich nicht mehr länger der beste Gruppenzweite gewesen, sondern die Slowakei hätte das vierte und letzte Ticket fürs Halbfinale bekommen. Besonders schade auch, dass man nun ernsthaft über Modifikationen des ohnehin schon furchtbar komplizierten Modus nachdenken muss, um zukünftig solche Ausgangslagen zu verhindern, bei der beide Teams wissen, dass das Ergebnis zum Weiterkommen von beiden Mannschaften führt.

Nun jedenfalls gilt es, den Blick in die Zukunft zu richten, und sich mit dem mit Spannung erwarteten Halbfinale zu beschäftigen, in dem England und Deutschland vorzulegen haben, ehe für den Gewinner des Spiels in Tychy später am Abend zwischen Spanien und Italien der Finalgegner ermittelt werden wird. In diesem Beitrag befassen wir uns dabei mit der Frage, für wen die Reise ins Endspiel gehen wird: England oder Deutschland?

England (U21) – Nach der U20 nun auch die U21?

Für die Engländer, die seit Jahrzehnten bei großen Fußballturnieren nichts mehr gerissen haben, gab es bereits vor zwei Wochen endlich mal wieder Grund zum Jubeln, als sich die U20 des Landes mit einem knappen 1:0-Sieg im Endspiel der U20 WM in Südkorea gegen Venezuela erstmals in der Geschichte den Weltmeistertitel sichern konnte. Umso erwartungsfroher blickt man aktuell auch auf die U21 des Mutterlands des Fußballs, die in der Qualifikation einmal mehr ohne Niederlage geblieben war, seitdem sie seit 2014 in den Händen von Coach Adrian Boothroyd, genannt „Aidy“, ist. Und auch bei der U21 EM gab es in allen drei Matches nicht nur erneut keine Niederlage, sondern die jungen Briten konnten überdies gegen die starke Slowakei den angesprochenen Rückstand zur Halbzeit am zweiten Spieltag noch in einen wichtigen Sieg verwandeln. Bemerkenswert, da den Engländern genau wie den Deutschen ein paar wichtige Leistungsträger in dieser Altersklasse fehlen, die das Team gewiss bereichert hätten. Mit Spielern wie James Ward-Prowse und Nathan Redmond (beide FC Southampton) hat man dennoch eine extrem schlagfertige Truppe beisammen, die nun an die frühen Jahre des Turniers anknüpfen möchte, als Englands U21 in den Jahren 1982 und 1984 schon jeweils ein Mal die U21 EM gewinnen konnte. Seitdem hat man es lediglich im Jahr 2009 in Schweden noch mal ins Endspiel geschafft, wo es das bis heute noch deutlichste Ergebnis in einem der vergangenen 23 Endspiele gab, als man ausgerechnet dem heutigen Gegner Deutschland mit 0:4 unterlag. Torschützen damals waren übrigens Gonzalo Castro, Mesut Özil und zwei Mal Sandro Wagner, während Mats Hummels, Benedikt Höwedes und Jerome Boateng vor Torwart Manuel Neuer für eine tadellose Defensive sorgten. Spieler die im Kern fünf Jahre später auch bei der A-Nationalmannschaft Weltmeister wurden. Nun will England mit einer ebenfalls ansehnlichen U21 in ähnliche Fußstapfen treten…

Deutschland (U21) – Mund abputzen und sich auf die Stärken besinnen

Verständlich war der Ärger der Mannschaft von Stefan Kuntz nach der knappen 0:1-Niederlage gegen Italien. Einerseits musste man sich dabei bei Rückhalt Julian Pollersbeck (1. FC Kaiserslautern) bedanken, der kein weiteres Tor mehr zugelassen hatte, andererseits hatte man aber auch richtig viel Pech, dass der 1:0-Führungstreffer durch Marc-Oliver Kempf (SC Freiburg) nach einem guten Freistoß in der sechsten Spielminute nicht gegeben worden ist. Zwar ging diesem Tor eine Abseitsstellung durch Niklas Stark (Hertha BSC Berlin) voraus, dieser kam jedoch nicht an den Ball. Regelkonform mag die passive Abseitsstellung also zwar gewesen sein, der Großteil der Schiedsrichter hätte in der Situation aber gewiss trotzdem anders entschieden. Nachdem man in dieser Situation schon kein Glück hatte, kam dann gemäß einer alten Fußballweisheit auch noch das Pech hinzu, als der italienische Nachwuchsstar Federico Bernadeschi ein Abstimmungsproblem in der deutschen Hintermannschaft eiskalt zum 1:0-Führungstreffer verwerten konnte. Nun gilt es jedoch, diese Niederlage nicht überzubewerten und den Fokus auf das Gute aus den beiden vorangegangen Gruppenspielen zu legen, als Deutschland erst gegen Tschechien 2:0 und dann gegen Dänemark mit 3:0 gewinnen konnte – und schließlich schlugen die Tschechen im zweiten Spiel die Italiener dann mit 3:1. Bei erst einem einzigen Gegentor, das aus einem in der Zukunft vermeidbaren Abwehrschnitzer heraus hervorgegangen ist, bringt die zusammengewürfelte Defensive, die nach den Leihgaben an Joachim Löws Confed Cup Kader auch noch auf den kurzfristig verletzten Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) verzichten musste, erstaunlich viel Stabilität mit, was Hoffnung darauf machen darf, dass die Deutschen bei einer namhaften Offensive rund um Serge Gnabry (Werder Bremen), Davie Selke (RB Leipzig) und Max Meyer (FC Schalke 04) nun gegen England wieder etwas bessere Nadelstiche werden setzen können, als zuletzt gegen traditionell defensivstarke Italiener.

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England – Deutschland Prognose – U21 EM 2017 Halbfinale am 27.06.2017

Dadurch, dass England hier als Gruppensieger ohne Niederlage in das Halbfinale geht, während die deutsche Auswahl von Stefan Kuntz sich nach dem 0:1 gegen Italien mehr schlecht als recht gerade noch so als einziger Gruppenzweiter in die Runde der letzten vier Teams zittern konnte, würde man die Favoritenrolle normalerweise minimal den Junioren der „Three Lions“ zurechnen, was die Buchmacher jedoch nicht getan haben. Stattdessen sind im klassischen 3-Weg-System die Deutschen vorne, was viel darüber aussagt, wie stark die Auftritte des ersatzgeschwächten Nachwuchsteams des amtierenden Weltmeisters waren. Insgesamt gehen auch wir davon aus, dass Stefan Kuntz nun die richtigen Worte finden wird, um seine Auswahl das Spiel gegen Italien schnell vergessen zu lassen. Mit freien Köpfen und dem Anknüpfen an die beiden starken Auftritte gegen Tschechien und Dänemark rechnen wir der U21 von Deutschland die besten Chancen aus, erstmals seit dem Titelgewinn 2009 wieder in ein Endspiel einziehen zu können. Fragt sich nur, ob es damit in regulärer Spielzeit schon klappt. Wir meinen ja und empfehlen daher Tipp 2.

England – Deutschland Quoten – U21 EM 2017 Halbfinale am 27.06.2017

Tipp 1 (England): 3,00
Tipp X (Unentschieden): 3,30
Tipp 2 (Deutschland): 2,30

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