Deutschland vs. Spanien Prognose & Quoten U21 EM 2017 Finale, 30.06.2017

28. Juni 2017

Serge Gnabry, U21 EM 2017 - © GEPA pictures

Am Freitag, den 30. Juni 2017, endet um 20:45 Uhr (MEZ) in Krakau offiziell U21 EM 2017 mit dem großen Finale zwischen Deutschland und Spanien. Von einst zwölf Mannschaften sind damit nur noch zwei Teams übrig geblieben und insgesamt muss man dabei zumindest das Auftauchen der DFB Auswahl in diesem Endspiel als kleine Überraschung bewerten. Vor Turnierbeginn waren die Junioren von Trainer Stefan Kuntz nämlich keineswegs ein Favorit bei dem großen Turnier in Polen gewesen, musste man durch den parallel stattfindenden Confed Cup sowie zusätzliches Verletzungspech doch auf insgesamt zehn eigentlich gesetzte Topspieler verzichten, wodurch man die großen Namen, die es in die letztendliche Auswahl geschafft haben, relativ schnell aufgezählt hat. Rein mit Blick auf die Gesamtmarktwerte aller zwölf Kader der U21 EM 2017 rangierte die DFB Auswahl im Vorfeld des Turniers damit auch lediglich auf Platz fünf, was sich mit dem nun greifbar nahen Gewinn des U21 EM Titels schlagartig ändern könnte.

Schließlich ist ein U21 Turnier immer auch das letztmögliche Sprungbrett für hoffnungsvolle Nachwuchsspieler, sich für weitere Aufgaben zu empfehlen. Wer hier den nächsten Schritt nicht schafft, wird möglicherweise als ewiges Talent nie mehr für den DFB auflaufen, während wiederum andere Spieler nun auch auf dem Zettel von Joachim Löw aufgetaucht sein dürften, wenn es darum geht, bereits bei der WM 2018 in Russland junge Spieler an die erste Mannschaft heranzuführen. Auf der Gegenseite stehen dabei die Spanier, die trotz ihrer schwachen Qualifikation ein Turnier gespielt haben, das man angesichts ihres starken Kaders gewissermaßen auch erwarten konnte. Mit dem deutlich höchsten Marktwert und einer Offensivabteilung, die bereits bei den ganz großen Topklubs in Spanien nicht nur unter Vertrag steht, sondern dort sogar schon trotz des jungen Alters regelmäßig zum Einsatz kommt, gingen viele Experten davon aus, dass die Nachwuchsabteilung der „Furia Roja“ die allerbesten Chancen haben dürfte, sich den bereits dritten U21 EM Titel im laufenden Jahrzehnt nach 2011 und 2013 zu sichern und damit in puncto Turniersiegen mit dem bisherigen Rekordsieger Italien gleichzuziehen (die Azzurrini sind mit fünf Turniersiegen momentan führend in der ewigen Bestenliste vor den Spaniern mit vier gewonnenen Titeln).

Rein vom Papier her scheint es sich also um eine recht klare Angelegenheit zu handeln, wenn eine deutsche Mannschaft mit wenigen herausstechenden Spielern gegen ein spanisches Starensemble das „finale grande“ der U21 Fußball-Europameisterschaft 2017 zu bestreiten hat. Dennoch kann auch in einem Spiel viel passieren und die jüngsten Auftritte der deutschen U21 machten durchaus Hoffnung auf den erst zweiten Turniersieg des Landes bei der bereits 24. Ausgabe des Turniers. In diesem Beitrag haben wir dementsprechend genauer auf die beiden Kontrahenten geblickt, um Ihnen abschließend eine Prognose für das mit Spannung erwartete Endspiel in Krakau abliefern zu können.

Deutschland (U21) – Verdienter Lohn für ein tolles Turnier

Natürlich hatte man Deutschland im Vorfeld des Turniers nicht kategorisch als Sieger ausgeschlossen. Dafür ist schließlich die Jugendarbeit im Land des amtierenden Weltmeisters entschieden zu gut, sodass selbst zehn fehlende Topstars in der spielberechtigten Altersklasse nicht dafür sorgen konnten, dass eine drittklassige Gurkentruppe auf dem Platz stehen würde. Nichtsdestotrotz war gerade die Gruppenphase ein hartes Stück Arbeit, wusste man doch von Anfang an, dass nur der Gruppenerste sicher weiterkommen würde, wofür die Italiener mit fast zweieinhalb Mal so hohem Marktwert wie die ersatzgeschwächten Deutschen eigentlich der klare Favorit waren. So gewannen die Azzurrini auch den direkten Vergleich mit der Truppe von Stefan Kuntz knapp mit 1:0, wodurch die deutschen Junioren am Ende nur wegen eines einzigen Tors, das man am Ende der Slowakei voraus hatte, als bester Gruppenzweiter ebenfalls in die Runde der letzten vier Mannschaften einziehen konnte. Mit England bekam man dort das sicherlich noch dankbarste Los, während Spanien und Italien parallel eine Art vorgezogenes Finale ausgespielt haben. Und obwohl es nach 90 und auch 120 Minuten am Ende nur 2:2-Unentschieden stand, so zeigten die Deutschen doch vor allem ab Beginn der zweiten Halbzeit eine Wahnsinnsleistung, in der fast alles stimmte außer die Torausbeute. Im Elfmeterschießen gegen die „Three Lions“ war es dann gleichermaßen Glück wie auch verdienter Lohn. Nun wird sich die Truppe rund um den unauffälligen aber durch und durch souveränen und unaufgeregten Kapitän Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) und Toptorschütze Davie Selke (RB Leipzig, zwei Turniertore) ganz gewiss auch im Finale mit breiter Brust noch einmal voll reinhängen.

Spanien (U21) – Eine Generation, die für Furore sorgen wird

Nachdem Spanien zwischen 2008 und 2012 mit zwei EM Titeln und einer gewonnenen Weltmeisterschaft die Mannschaft der Stunde war, unterstellte man dem nach dem desaströsen Vorrundenaus bei der WM 2014 sowie dem Ausscheiden im Achtelfinale der EURO 2016 zurückgetretenen Vicente del Bosque, den Wechsel in die neue Generation verpasst zu haben. Bemerkenswert, gewannen die spanischen U21 Junioren doch kurz zuvor sowohl 2011 als auch 2013 zwei Mal in Serie die Europameisterschaft und drängten sich der A-Nationalmannschaft damit geradezu auf. Und unabhängig davon, wie der seit einem Jahr im Amt befindliche Chefcoach Julen Lopetegui plant, ist auch die aktuelle U21 der Furia Roja von Albert Celades zurzeit wieder extrem hoch im Kurs. Dass Spieler vom Kaliber eines Denis Suarez (FC Barcelona), Marco Asensio (Real Madrid), Saúl Niguez (Atlético Madrid) oder auch Héctor Bellerin (FC Arsenal London) schon jetzt echte Weltstars mit Format sind, dürfte hinlänglich bekannt sein. Gerade die beiden Madrilenen stechen dabei besonders heraus. So steuerte Saúl Niguez, der gerade einmal 180 Spielminuten im Turnier absolviert hat, bereits fünf Tore bei und markierte im Halbfinale gegen starke Italiener alle drei Treffer zum 3:1-Endstand kurzerhand alleine, während Marco Asensio, der bereits im Champions League Finale diesen Jahres ein Tor für Real Madrid erzielen konnte, gerade in der Vorrunde mit seinen beiden Toren ein ganz zentraler Spieler war. Und mit einem von ganz Europa gejagten Star wie Inaki Williams (Athletic Bilbao) ist einer der teuersten Spieler der gesamten U21 EM 2017 bisher noch gar nicht in den Vordergrund getreten, der ebenfalls das Potenzial hat, eine richtig goldene Karriere hinzulegen. Kurzum: diese spanische Generation wird in jedem Fall für Furore sorgen. Mit vier Siegen aus vier Spielen bei diesem Turnier und einer Tordifferenz von 12:2 gilt man nun als der haushohe Favorit auf den Titel.

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Deutschland – Spanien Prognose – U21 EM 2017 Finale am 30.06.2017

Obwohl Deutschland ja stets den Ruf als Turniermannschaft genießt, die sich von Spiel zu Spiel steigert, und obwohl auch tatsächlich Leistungssteigerungen erkennbar waren und man sich gerade gegen England in einen regelrechten Rausch zu spielen wusste, so gab es doch unverkennbar in allen bisherigen Spielen auch immer eine kleine Schwächephase im Spiel des DFB Nachwuchses. Bestraft wurde dies bisher nur von den Italienern, die bei ihrem knappen 1:0-Sieg nicht nur von einer Unachtsamkeit der unerfahrenen Abwehr profitierten, sondern auch von der mangelhaften deutschen Chancenverwertung, die ihnen auch gegen England letztlich beinahe zum Verhängnis geworden wäre, wäre das Aus per Elfmeterschießen letztlich doch ausgesprochen unverdient gewesen. Umgekehrt ist der Kader der spanischen Nachwuchsabteilung allerdings schon derartig abgebrüht, dass davon auszugehen ist, dass die Mannschaft, die mit gleichermaßen der besten Offensive und der besten Defensive in dieses Endspiel geht, etwaige Fehler der Deutschen gnadenlos bestrafen wird. Wir tippen dementsprechend darauf, dass die Spanier in regulärer Spielzeit ihren fünften U21 EM Titel werden gewinnen können. Weil überdies bei den Deutschen bisher im Schnitt 2,5 Tore pro Spiel gefallen sind, während es bei den Spaniern sogar genau 3,5 waren, kann unter Umständen eine zusätzliche Torwette ebenfalls interessant sein. Im Mittelwert könnten hier drei Treffer durchaus realistisch sein und werfen ebenso wie die Sieg-Wette auf Spanien eine stattliche Quote von 1,87 ab. Wer etwas mehr riskieren will, könnte auch auf die mehr als 3,5 Tore wetten – ein Tipp, der in beiden Halbfinals (Deutschland vs. England 2:2 und Spanien vs. Italien 3:1) übrigens aufgegangen wäre und Ihren Einsatz nun verdreifachen würde…

Deutschland – Spanien Quoten – U21 EM 2017 Finale am 30.06.2017

Spielresultat:
Tipp 1 (Deutschland): 4,20
Tipp X (Unentschieden): 3,60
Tipp 2 (Spanien): 1,87

Anzahl der Tore:
Mehr als 2,5: 1,87
Mehr als 3,5: 3,00

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