Deutschland vs. Spanien, Handball EM 2018 Prognose & Quoten, 24.01.2018

23. Januar 2018

Handball Deutschland - © Dziurek / Shutterstock.com

Am Mittwoch, den 24. Januar 2018, trifft Deutschland im letzten Gruppenspiel der Handball EM 2018 Hauptrunde um 20:30 Uhr (MEZ) auf Spanien. Dabei könnte sich hier eventuell noch ein Showdown um Platz zwei in der Gruppe II der Zwischenrunde vor der K.-o.-Phase ergeben, sofern die deutsche Handballnationalmannschaft, die am Dienstag zum Zuschauen verdammt ist und spielfrei hat, nicht in eine allzu ungünstige Ausgangslage gerät. Aktuell belegt man nämlich punktgleich mit den Spaniern den zweiten Platz in der Tabelle, jedoch hat jenes Team, gegen das man vor zwei Jahren bei der EM 2016 in Polen noch das große Finale bestritten hat, nicht nur die klar bessere Tordifferenz, was auf die erst 60 Gegentreffer (absoluter Bestwert aller Teams im Turnier) zurückzuführen ist, sondern auch ein Spiel weniger.

Ausgerechnet gegen Slowenien, das Deutschland in der Vorrunde einerseits wichtige Punkte geklaut hat beim 25:25-Unentschieden, das aber andererseits auch anschließend wegen des Sieben-Meters für die DHB Auswahl kurz vor Spielende an den Tagen danach noch für Ablenkung gesorgt hat, spielen die Spanier nun am Dienstag. Weil die Osteuropäer bereits vorzeitig ausgeschieden sind und nach der 28:31-Niederlage gegen Dänemark zum Auftakt der Hauptrunde mit nur einem Punkt Letzter in der Gruppe II sind, dürfte die Hürde für die Spanier jedenfalls nicht allzu groß sein, bzw. dürfte sich die Motivation der Slowenen, sich hier mit einem Sieg zu verabschieden, zwar irgendwo schon vorhanden sein, das Wissen, dass man damit aber in erster Linie seinem neuen Feindbild – den Deutschen – einen Gefallen täte, dürfte diese aber im nächsten Moment auch umgehend wieder etwas zurückgehen lassen. Sollte Spanien sich dieses Match also erwartungsgemäß sichern, wäre Deutschlands Ausscheiden so gut wie besiegelt, bräuchte man doch einen Sieg mit schätzungsweise 14-18 Toren Differenz gegen den amtierenden Vizeeuropameister. Lediglich bei einem Remis oder einer Niederlage von Spanien gegen Slowenien dürfte man sich hier noch berechtigte Hoffnungen machen – allerdings auch nur dann, wenn Mazedonien nicht sowohl Tschechien als auch Dänemark schlägt. Insgesamt also eine vertrackte Ausgangslage, bei der für die am Sonntag ausgerechnet in einem ihrer besten Spiele (in Bezug auf die dargebotene Leistung) unterlegenen „Bad Boys“ nun alles stimmen muss.

Am Ende kommt es jedoch auch ganz massiv darauf an, sich das Match gegen Spanien zu holen. Und ob das machbar ist, ist die große Frage, die wir in diesem Beitrag für Sie zu beantworten versucht haben.

Deutschland – Auf Schützenhilfe angewiesen

Obschon der amtierende Europameister bei der knappen 25:26-Niederlage gegen Dänemark im wichtigen zweiten Gruppenspiel eine riesengroße Chance liegen gelassen hat, dem Halbfinale einen großen Schritt näherzukommen, zeigte die Mannschaft von Christian Prokop dennoch eine ihrer besten Leistungen bei der EM 2018 in Kroatien. So hätte man in der ausverkauften Varaždin Arena das Unentschieden definitiv verdient gehabt und lag bereits nach einer Tor armen, aber defensiv sehr eindrucksvollen ersten Halbzeit völlig verdient mit 9:8 in Führung. Leistungssteigerung hin oder her – das Halbfinale und damit die Chance auf die Titelverteidigung ist dennoch in weite Ferne gerückt, denn in einer völlig verschobenen Tabelle ist Deutschland nach dem zweiten von vier Spieltagen in der Hauptrunde nun auf Schützenhilfe angewiesen. So muss für die erfolgreiche Qualifikation nicht nur zwingend ein Sieg gegen Spanien her, sondern sowohl am dritten Spieltag, der am 23. Januar ohne deutsche Beteiligung stattfinden wird, als auch am vierten Spieltag muss nun alles für die „Bad Boys“ zusammenlaufen, damit man tatsächlich noch gemeinsam mit den Dänen in die Runde der letzten vier Teams einziehen kann. Zumindest an den starken Auftritten in der Hauptrunde wird es bei einem Scheitern aber nicht gelegen haben, denn wenn am Ende Punkte fehlen, dann gewiss wegen der Unentschieden gegen Slowenien und Mazedonien, die den Deutschen einfach eine zu schlechte Ausgangslage für den Gang in die Hauptrunde verschafft haben. Egal, wie unmöglich die Ausgangslage nun aber erscheint – eines dürfte feststehen: der Titelverteidiger wird definitiv nicht gewillt sein, sich mit einem anderen Ergebnis als einem Sieg aus dem letzten Gruppenspiel der Hauptrunde zu verabschieden. Sollte es anschließend trotzdem nicht mit der K.-o.-Runde klappen, so kann man die Heimreise wenigstens erhobenen Hauptes antreten.

Spanien – Die Tordifferenz als großes Plus

Wenn der amtierende Vizeeuropameister hier ein riesengroßes Plus in die Waagschale zu werfen hat, dann seine phänomenale Tordifferenz. Weil es im Fall vom Punktegleichheit hierauf nämlich ankommen würde, darf man sich nun umso mehr bei den Spieler bedanken, die es in der Momentaufnahme der Tabelle in der Gruppe II nach zwei von vier Spieltagen (nur einer mit spanischer Beteiligung bisher) auf insgesamt 85 Treffer gebracht haben. Und natürlich bei der funktionierenden Defensive nebst den abwehrstarken Torhütern, die lediglich die schon angesprochenen 60 Gegentore zulassen mussten. Eine Differenz also von +25, die weder von Dänemark (aktuell +6) noch Deutschland (+2) und erst recht nicht von Mazedonien (-10) oder Tschechien (-19) noch aufgeholt werden kann. Zumindest, wenn hier keine völlig absurden Ergebnisse an den letzten beiden Spieltagen herauskommen. Somit dürfte realistisch betrachtet ein Sieg aus den letzten beiden Spielen bereits für den Einzug in die K.-o.-Runde ausreichen, wobei sich die Mannschaft von Trainer Jordi Ribera, die beim klaren 31:20-Sieg über Mazedonien nun auch ihre Titelambitionen auf den allerersten EM Erfolg überhaupt in der Geschichte des Landes (insgesamt vier Silbermedaillen und zwei Mal Bronze; zuletzt drei Mal in Serie im EM Halbfinale gestanden) deutlich unterstrichen hat, gegen Slowenien nun in der haushohen Favoritenrolle befindet. Optimalerweise geht man also in dieses Spiel gegen Deutschland mit einem Vorsprung von zwei Punkten und einer noch weiter ausgebauten Tordifferenz, sodass die DHB Auswahl hier schon ein mittelgroßes Wunder bräuchte, um die Spanier vom vierten EM Halbfinale in Serie abhalten zu können. Dennoch: den Einsatz wird der zweifache Weltmeister (zuletzt 2013) garantiert nicht zurückschrauben wollen, denn selbstverständlich möchte man sich hier mit dem Gruppensieg in die nächste Runde spielen, um dem Gewinner des großen Showdowns zwischen Gastgeber Kroatien und Überflieger Frankreich aus dem Weg gehen zu können – zumindest im Semifinale.

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Deutschland – Spanien Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt 64 Aufeinandertreffen hat es zwischen Deutschland und Spanien schon gegeben und die Südeuropäer waren bisher nicht immer ein so gern bespielter Gegner der „Bad Boys“ wie im Endspiel der EM 2016 in Polen, als man sich mit einem 24:17-Sieg seinen zweiten EM Titel sichern konnte und sich dabei auch für die 29:32-Niederlage aus der Vorrunde revanchieren konnte. Insgesamt führt Spanien nämlich mit 33 gewonnenen Spielen den direkten Vergleich vor Deutschland an, das bei fünf Unentschieden erst auf 26 Siege kommt.

Deutschland – Spanien Prognose – Handball EM 2018 Spiel am 24.01.2018

Obschon natürlich erst noch das Match zwischen Spanien und Slowenien abgewartet werden muss, um hier eine endgültige Prognose abliefern zu können, so haben sich die Spanier hier doch bisher bärenstark gezeigt. Lediglich gegen Dänemark, dessen Offensive nun einmal zum besten der Welt zu zählen ist, musste man im letzten Gruppenspiel eine 22:25-Niederlage hinnehmen – jedoch zu einem Zeitpunkt, zu dem die Qualifikation für die Hauptrunde bereits in trockenen Tüchern war. Umgekehrt wischte man mit Tschechien gleich am ersten Spieltag in aller Form den Boden auf (32:15) und sandte damit früh ein großes Ausrufezeichen aus, während die DHB Auswahl nur schleppend ins Turnier kam. Selbst eine tolle Steigerung in puncto Abwehrarbeit und Chancenverwertung der Offensivleute reichte der Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop am Ende nicht aus, um das wichtige Match gegen Dänemark nicht zu gewinnen. Gegen zurzeit bärenstarke Spanier sehen wir folgerichtig leider keine Chance für die Deutschen und empfehlen deshalb Tipp 2.

Update vom 25.01.2018:
Nachdem die Konstellation am dritten Spieltag der DHB Auswahl vollständig in die Karten gespielt hat, ist Deutschland auf einmal bei den Buchmachern gar in die Favoritenrolle gedrängt worden, obschon von den vier Spielen, die zählten, nur das Match gegen Tschechien gewonnen werden konnte. Den Ausrutscher der Spanier sollten Sie unserer Meinung nach aber nicht überbewerten und deshalb den hier getroffenen Aussagen dennoch vertrauen. Unsere Empfehlung: Bleiben Sie zu nun richtig attraktiven Quoten bei Tipp 2, der den Halbfinaleinzug für Spanien zur Folge hätte.

Deutschland – Spanien Quoten – Handball EM 2018 Spiel am 24.01.2018

Tipp 1 (Deutschland): 1,85
Tipp X (Unentschieden): 8,50
Tipp 2 (Spanien): 2,40

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