Deutschland vs. Dänemark, Handball EM 2018 Prognose & Quoten, 21.01.2018

20. Januar 2018

Handball Deutschland - © Dziurek / Shutterstock.com

Am Sonntag, den 21. Januar 2018, stehen sich Deutschland und Dänemark um 18:15 Uhr (MEZ) im zweiten Spiel der Gruppenphase in der Handball EM 2018 Hauptrunde gegenüber. Nachdem beide Teams jeweils zwei Punkte aus ihrer jeweiligen Vorrundengruppe mit in diese Zwischenrunde übertragen haben, gab es für beide Teams am ersten Spieltag nun einen Sieg, wodurch Deutschland und Dänemark bei jeweils einem Spiel mehr als die Verfolger aus Mazedonien und Spanien zurzeit punktgleich auf den vorderen beiden Plätzen stehen. Wer also dieses Match nun verliert, der wäre aller Voraussicht nach auf massive Schützenhilfe – um nicht zu sagen sehr glückliche Konstellationen – in den kommenden Spielen angewiesen, um letztlich doch noch die K.-o.-Phase zu erreichen. Umso mehr hängt also von diesem Schlagerspiel in der Varaždin Arena nun ab, wo der Gewinner dieses Spiels einen kleinen Meilenstein gen Semifinale feiern dürfte.

Bemerkenswerterweise ist dabei weder Deutschland noch Dänemark als Gruppensieger in diese Zwischenrunde eingezogen, obschon beide Teams in ihren jeweiligen Gruppen als stark favorisiert galten. Verloren die Dänen dabei knapp mit 27:28 gegen Tschechien, was sie letztlich den ersten Platz kostete, so ist Deutschland zwar noch ohne gänzlich Niederlage geblieben, trennte sich von Slowenien und Mazedonien allerdings jeweils nur 25:25 und spielte damit Unentschieden. Umso wichtiger war der Auftaktsieg der DHB Auswahl gegen starke Tschechen, als man sich trotz phasenweise schwacher Leistung zu einem regelrechten Arbeitssieg durchkämpfen konnte. Nun heißt es, sich den Mund abzuputzen und den favorisierten Dänen die Stirn zu bieten.

Ob das den „Bad Boys“ nun auch gelingen wird oder ob Dänemark nun umgehend an den Sieg gegen Slowenien anknüpfen können wird, mit dem man sich in der Gruppe II eine gute Ausgangslage für das Semifinale gesichert hat, sind die Fragen, die wir in diesem Vorbericht zum Spitzenspiel der Handball EM 2018 zu beantworten versucht haben. Nach Analyse der beiden Kontrahenten liefern wir Ihnen dabei zum Abschluss eine Prognose in Hinblick auf den erwartungsgemäßen Ausgang dieses Spiels.

Deutschland – Der Traum von der Titelverteidigung lebt

Die Auswahl von Bundestrainer Christian Prokop hat in diesem Turnier schon nahezu alle Facetten durch. Von extrem schwachen Auftritten über tolle Comebacks bis hin zu glanzvollen Spielabschnitten. Sogar den ersten handfesten Skandal hatte es gegeben, als es gegen Slowenien beim 24:25-Rückstand nach minutenlanger Diskussion und Videostudie durch das Schiedsrichtergespann aus Litauen doch noch einen Siebenmeter für die „Bad Boys“ gegeben hatte, durch den der Ausgleich mit dem Schlusspfiff überhaupt erst noch möglich gemacht werden konnte. Dass so etwas nicht spurlos an einer Mannschaft vorübergeht, bei der kurzerhand während des laufenden Wettbewerbs mit Finn Lemke noch ein Spieler nachnominiert worden ist, den Christian Prokop zunächst noch völlig überraschend nicht für den EM Kader berücksichtigt hatte, dürfte auf der Hand liegen. Aber Chaos hin oder her – die Entscheidung, den Hünen in die Abwehr zurückzubeordern trug bereits gegen Mazedonien erste Früchte, ehe man zuletzt gegen Tschechien unterhalb von 20 Gegentoren blieb und es sich somit sogar erlauben konnte, hier und da in der Offensive etwas zu fahrlässig mit seinen vielen Chancen umzugehen. Am Ende war der wichtige 22:19-Sieg ungefährdet über die Zielgerade gebracht worden, obschon sich die DHB Auswahl einmal mehr nicht mit Ruhm bekleckert hat. Nichtsdestotrotz lebt der Traum von der Titelverteidigung beim amtierenden Europameister, der es nach wie vor vollkommen selbst in der Hand hat, die Runde der letzten vier Teams zu erreichen. Zwei Siege gegen Dänemark und Spanien und die „Bad Boys“ würden mindestens als Gruppenzweiter ins Semifinale gehen. Umso wichtiger, dass im Vorfeld dieses ersten von zwei unglaublich wichtigen Matches nun etwas mehr Ruhe in die Mannschaft kommt.

Dänemark – Dominant wie eh und je

Der amtierende Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele 2016 mag seine Vorrundengruppe am Ende zwar wegen der „nur“ zweitbesten Tordifferenz hinter Spanien lediglich auf dem zweiten Platz abgeschlossen haben, nichtsdestotrotz präsentiert sich der zweifache Europameister und zweifache Vizeweltmeister dieser Tage dominant wie eh und je bei der Handball EM 2018 in Kroatien. Bemerkenswert ist dabei allerdings, dass die Auswahl von Trainer Nikolaj Bredahl Jacobsen diese Dominanz beim 27:28 gegen Tschechien am zweiten Spieltag schon einmal nicht in einen Sieg zu verwandeln wusste, als man das Heft eigentlich das ganze Spiel über in der Hand gehabt hatte. Und auch gegen Slowenien war es beim 31:28-Sieg zum Auftakt der Zwischenrunde nun lange Zeit ein wider Erwarten offenes Match, obschon die Dänen klar Ton angebend waren. Bedanken durfte man sich dabei einmal mehr bei Goalgetter Lasse Svan, der bei SG Flensburg-Handewitt seit inzwischen zehn Jahren seine Brötchen verdient und deswegen gerade den deutschen Handball aus dem Effeff kennt. Gleich elf Tore steuerte der Superstar zum Sieg bei und sorgte damit dafür, dass das Gesamtkonzept seines Verbands einmal mehr aufging. Mit Keeper Jannick Green, der in der Vorrunde sage und schreibe 45% aller Schüsse auf seinen Kasten abwehren konnte (Spitzenwert) hat man nämlich ohnehin einen verlässlichen Rückhalt, der auch etwaige Abwehrfehler stets auszubügeln weiß. Brisant: auch Green steht in der deutschen Handball Bundesliga unter Vertrag, nämlich beim SC Magdeburg. Die dänische Handballnationalmannschaft kennt sich folgerichtig sehr gut aus in Deutschland und dürfte ziemlich gut einschätzen können, was sie erwartet.

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Deutschland – Dänemark Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Schon sage und schreibe 104 Spiele hat es zwischen Deutschland und Dänemark schon gegeben. Nur gegen Schweden hat die DHB Auswahl damit mehr Matches bestritten. Und gegen das Land, gegen das es 1938 einst das erste Handball Länderspiel überhaupt gegeben hatte, weist Deutschland sogar eine positive Bilanz auf. Denn mit 58 gewonnenen Spielen ging mehr als die Hälfte aller Duelle an die „Bad Boys“, während die Dänen es bei 14 Unentschieden erst auf 32 Siege gegen den amtierenden Europameister bringen. Zuletzt kassierte Deutschland im Eurotournoi 2016 eine klare 19:25-Niederlage gegen die Dänen, konnte aber vor zwei Jahren bei der EM 2016 im alles entscheidenden dritten Gruppenspiel der Hauptrunde mit einem hart erkämpften 25:23-Sieg das Ticket fürs Semifinale lösen.

Deutschland – Dänemark Prognose – Handball EM 2018 Spiel am 21.01.2018

Und genau diese Geschichte möchte Deutschland nun selbstverständlich wiederholen und sich im Duell zwischen dem amtierenden Europameister und dem amtierenden Olympiasieger erneut durchsetzen. Ein gewiss schwieriges Unterfangen, gilt Dänemark doch aus gleich drei Gründen hier als favorisiert. So stimmt hier erstens die Mischung aus torgefährlichen und effizienten Offensivspielern sowie einer Defensive, deren Torwart durch katzenartige Reflexe einmal mehr für Furore gesorgt hat. Zweitens war Dänemark somit eine der bis dato dominantesten Mannschaften des Turniers, obschon hier und da die Kaltschnäuzigkeit fehlte, den Deckel auf manche Spieler früher draufzumachen. Und drittens waren die Schwankungen bei der DBH Auswahl bis dato gravierend. Man kann folgerichtig nur darauf spekulieren, dass es nach dem Arbeitssieg gegen Tschechien nun zwei Tage Ruhe im Umfeld gegeben hat, sodass die Deutschen nun fokussiert auftreten werden und mit alten Tugenden den Dänen ihren Stempel aufdrücken können. Zur Quote von 3,00 auf den deutschen Sieg darf hierauf in unseren Augen auch durchaus gewettet werden, müssen Sie dem Sieg der „Bad Boys“ damit doch lediglich 34% Eintrittswahrscheinlichkeit einräumen, um eine Wette mit positivem Erwartungswert zu erhalten. Weil wir das auf jeden Fall sehen, empfehlen wir Ihnen hier dementsprechend den Tipp auf Deutschland.

Deutschland – Dänemark Quoten – Handball EM 2018 Spiel am 21.01.2018

Tipp 1 (Deutschland): 3,00
Tipp X (Unentschieden): 8,25
Tipp 2 (Dänemark): 1,62

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