Cross vs. Taylor Prognose & Quoten, PDC Darts WM 2018 – 01.01.2018

31. Dezember 2017

Darts - © Bohbeh / Shutterstock.com

Am Montag, den 1. Januar 2018, treffen Rob Cross und Phil Taylor um 21:15 Uhr (MEZ) im Endspiel der PDC Darts WM 2018 aufeinander. Damit hat es Altmeister Phil Taylor in seinem allerletzten Darts Turnier überhaupt tatsächlich bis ins große Finale geschafft und wird nun am Neujahrstag das definitiv letzte Darts Match seiner langen und von unendlich großen Erfolgen geprägten Karriere bestreiten. Ganz nebenbei könnte er sich in der erst 25. Ausgabe der PDC World Darts Championship bereits seinen 17. Weltmeister Titel holen – den 15. in der PDC, nachdem er zunächst in den frühen 90er Jahren zwei Mal die Weltmeisterschaft der BDO für sich entscheiden könnte. Es ist in der Summe sein 21. WM Finale, in dem er es mit einem echten Underdog zu tun bekommt.

Sein Gegner Rob Cross, der gegen Titelverteidiger Michael van Gerwen in einem atemberaubenden Semifinale, das wirklich alles geboten hat und zuletzt per Sudden Death Leg entschieden werden musste, das erste rein englische Finale seit 2012 perfekt gemacht hat, hat es nämlich bei seiner allerersten WM Teilnahme überhaupt nun auf Anhieb ins Endspiel geschafft und konnte damit seinen Status als Geheimfavorit eindrucksvoll bestätigen. Tatsächlich könnte er nun in den erlauchten Kreis der Profis aufsteigen, die sich bei der allerersten WM, die sie gespielt haben, direkt auch den größten Major-Titel sichern könnten, den es im Darts Sport gibt. Schuldig wäre Rob Cross es den Fans im legendären Londoner Alexandra’s Palace im Herzen des Vereinigten Königreichs zumindest allemal, denn der in Hastings geborene Youngster, den vor einem Jahr noch niemand kannte, hat hier immerhin das nominell größtmögliche Finale verhindert, für das nach dem Turnierbaum im Halbfinale eigentlich schon alles angerichtet war: Michael van Gerwen, seines Zeichens Weltranglistenerster und bester Darts Spieler der Gegenwart, gegen Phil Taylor, den Rekordmeister und sicherlich wichtigsten Darts Spieler aller Zeiten, der den Sport erst groß gemacht und den Weg für so viele andere Spieler geebnet hat. Nun könnte die Fackel jedenfalls an Rob Cross übergehen, dem hier die große Ehre zu Teil wird, „The Power“ in den Darts Ruhestand zu begleiten.

Die große Frage, die es aber noch zu beantworten gilt, lautet, ob Phil Taylor sich tatsächlich fünf Jahre nach seinem letzten Coup im Ally Pally noch einmal die Siegertrophäe bei der William Hill PDC World Darts Championship wird sichern können, oder ob er sich als geschlagener Vizeweltmeister verabschieden wird. In diesem Vorbericht zu dem mit Spannung erwarteten großen Finale haben wir uns an einer Antwort auf diese Frage versucht.

Rob Cross – Schon jetzt der große Held

Der erst 27 Jahre junge Engländer Rob Cross wird im Jahr 2018 in sein erst zweites Jahr überhaupt als professioneller Darts Spieler gehen. Dass er seine erst zweite Saison dabei als amtierender Weltmeister eröffnen könnte, grenzt fast schon an Wahnsinn, wenn man sich vor Augen führt, dass der sympathische Spieler mit dem Spitznamen Voltage vor einem Jahr nicht etwa nur ein unbeschriebenes Blatt in der PDC war, sondern de facto nicht existent. Und was für ein Debütjahr hat der Superstar aus Hastings hingelegt: Gleich vier Turniere aus den Players Championship gewann er direkt und bei der European Darts Championship erreichte er kurzerhand bei seinem ersten Major-Turnier das Finale, in dem er jedoch gegen Michael van Gerwen mit 7:11 den Kürzeren zog. Eben jenen niederländischen Überflieger konnte er dafür nun im Halbfinale nach einem wirklich sensationellen Match rauswerfen, bei dem er doch eigentlich den klaren Nachteil in puncto Erfahrung hatte. Statt aber an irgendeinem Punkt einzubrechen, spielte Rob Cross das Ding makellos runter und sicherte sich am Ende trotz so manchem vergebenen Match-Dart, der ihm gewiss lange nachgehangen wäre, im Sudden Death Leg mit unfassbarer Nervenstärke den 6:5-Sieg über Mighty Mike. Schon jetzt ist Voltage damit der große Held, von dem auch zukünftig viel erwartet werden dürfte. Gegen seinen Landsmann und Publikumsliebling Phil Taylor braucht er nun dennoch einen weiteren Sahnetag.

Phil Taylor – Tritt er tatsächlich als Weltmeister ab?

Als der 57-jährige Engländer Phil Taylor angekündigt hat, nach der PDC Darts WM 2018 seine Darts Pfeile an den Nagel hängen zu wollen, begann schnell die Gerüchteküche zu brodeln, wie genau der Abschied von „The Power“ wohl aussehen würde. Und nicht nur die Frage nach dem „wie“ beschäftigte seit Turnierbeginn vor zweieinhalb Wochen die Medien, sondern viel mehr noch die Frage nach dem „wann“, denn bereits in der ersten Runde gegen Underdog Chris Dobey wackelte der 16-fache Weltmeister und ließ sich die Nervosität sichtlich anmerken, die mit dem offen geäußerten Karriereende nach diesem Turnier einhergegangen war. Schließlich wollte Phil Taylor auf keinen Fall mit Erstrundenaus bei einer WM im Alexandra’s Palace abtreten, sondern sich am liebsten noch einmal den Titel holen, was dem in den letzten Jahren nur selten noch glänzenden einst übermächtigen Star des Darts Sports allerdings vor allem auch wegen des schwierigen Turnierbaums, den er als Weltranglistensechster vor sich hatte, nur die wenigsten Experten zugetraut hatten. Pustekuchen, denn „The Power“ strafte in der Folge alle selbsternannten Darts Fachmänner Lügen und marschierte mit zwei 4:0-Siegen über Justin Pipe und Keegan Brown ohne Mühe ins Viertelfinale, wo er auch die größte Prüfung, den zuvor drei Mal in Serie im Finale befindlichen Schotten Gary Anderson, mit Bravour meisterte. Beim 5:3-Sieg ließ er zwar auch die eine oder andere Chance liegen, spielte am Ende aber einen souveränen 102er-Average, durch den das Ticket fürs Halbfinale gegen den großen Underdog Jamie Lewis aus Wales gelöst worden war, der zuvor dankenswerterweise Topfavoriten Peter Wright aus dem Weg geräumt hatte, der liebend gerne hier noch einmal selbst gegen „The Power“ angetreten wäre. Glückslos also für Phil Taylor, der in diesem Semifinale am Ende nur wenig arbeiten musste, schaltete sich Jamie Lewis doch letztlich im Alleingang aus. Insgesamt sieben Satzbälle vergab der sichtlich aufgeregte Waliser, der damit gleich drei Sätze abschenkte, weshalb am Ende der 6:1-Sieg für Phil Taylor weitaus deutlicher aussah, als er gemessen an den Spielanteilen eigentlich war. Am Ende konnte der Superstar aus Stoke-on-Trent aber nicht nur seine Kräfte schonen, er durfte anschließend noch als Zuschauer ganz entspannt mitverfolgen, wie sein Finalgegner Rob Cross gegen MVG die volle Distanz von weit über 40 Legs gehen musste, um am Ende dem Altmeister ins Finale zu folgen. Und nun könnte „The Power“ die PDC genauso verlassen, wie er sie im Jahr 1993 als Gründungsmitglied einst betreten hatte: als Weltmeister. Es wäre sein 17. WM Titel und der erste seit fünf Jahren…

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Cross – Taylor Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Tatsächlich hatte Rob Cross in seinem Debütjahr in der PDC noch kein einziges Mal das Vergnügen mit Altmeister Phil Taylor gehabt, wodurch es in diesem großen Finale der PDC Darts WM 2018 nun zum allerersten Aufeinandertreffen von Voltage und The Power kommen wird. Durch das anstehende Karriereende von Phil Taylor wird es gleichzeitig auch das letzte Match zwischen den beiden sein. Rob Cross hat damit die einmalige Chance, mit positiver Bilanz gegen den Superstar abzutreten, der ansonsten gegen keinen anderen Kontrahenten aus der PDC eine negative Bilanz im direkten Vergleich vorzuweisen hat.

Cross – Taylor Prognose – Darts WM Finale am 01.01.2018

Und tatsächlich sehen wir nach dem sensationellen Triumph über Michael van Gerwen, der gewissermaßen auch ein mentaler Kraftakt war, die allerbesten Chancen für Rob Cross, sich nun mit einem Sieg gegen den scheidenden Helden des Darts Sports auf Anhieb zum Weltmeister zu krönen. Sicher – auf dem Papier ist Phil Taylor natürlich der große Favorit, was alleine schon deutlich wird, wenn man dessen gewonnene Major-Turniere und gespielte Endspiele denen von Newcomer Rob Cross gegenüberstellt. Dennoch bringt Voltage vor allem eines mit, was ihm gegen MVG im Semifinale schon zum großen Trumpf gereichte: eine jugendliche Unbeschwertheit, die sich in einer angesichts der Drucksituation schier unglaublichen Gelöstheit auf der Bühne im Ally Pally geäußert hat. Durch seine Coolness dürfte Voltage zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für Phil Taylor werden, der sich hier ebenfalls deutlich steigern müsste, um mit dem WM Titel in der Tasche abzutreten. Insgesamt sehen wir dabei eine Verteilung der Siegchancen von ca. 55% bei Rob Cross zu 45% bei Phil Taylor. Das reicht angesichts der Quoten der Buchmacher, die in „The Power“ den Favoriten sehen, um für Tipp 1 auf Voltage einen positiven Erwartungswert zu kreieren. Wir empfehlen Ihnen infolgedessen, auf Rob Cross zu tippen.

Cross – Taylor Quoten * – Darts WM Finale am 01.01.2018

Tipp 1 (Cross): 2,00
Tipp 2 (Taylor): 1,87

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