Chile vs. Deutschland Prognose & Quoten Confed Cup Finale, 02.07.2017

30. Juni 2017

Julian Draxler, Confed Cup 2017 - © GEPA pictures

Am Sonntag, den 02.07.2017, stehen sich Chile und Deutschland um 20:00 Uhr (MEZ) im Endspiel des FIFA Confed Cup 2017 gegenüber. Dabei ist es in Form der Südamerikaner einer der großen Topfavoriten auf diesen Titel geworden, der nach zwei gewonnenen Südamerikameisterschaften in Serie mit dem besten Kader, den das Land aufzubieten hat, nach Russland gereist ist. Chile möchte dabei das Erbe von Brasilien antreten, das mit 2005, 2009 und 2013 zuletzt drei Mal in Serie den FIFA Konförderationen Pokal gewinnen konnte, dieses Jahr aber aufgrund der verpassten Titel bei der vergangenen Copa América sowie Weltmeisterschaft nicht für dieses Turnier zugelassen war, bei dem neben dem Gastgeber und dem amtierenden Weltmeister bloß noch die sechs amtierenden Champions ihrer jeweiligen kontinentalen Verbände teilnehmen.

Die Deutschen, denen diese „Ehre“ als amtierender Weltmeister zuteilgeworden ist, haben sich dabei früh für den fast schon typisch-europäischen Weg entschieden, nur mit einer B-Elf in das Turnier zu gehen, das traditionell ein Jahr vor der Weltmeisterschaft im Land des Gastgebers als eine Art Testlauf stattfindet und dementsprechend oft stiefmütterlich behandelt wird. So empfinden manche große Nationen das vom Standing her ohnehin niedrig anzusiedelnde Turnier als zusätzliche Belastung. Nicht so die Chilenen, für die es eine tolle Gelegenheit ist, auch außerhalb von Südamerika erste Ausrufezeichen zu setzen, wurde man bei Weltmeisterschaften bisher doch lediglich bei der WM 1962 im eigenen Land Mal Dritter und war alleine bei den letzten acht Weltmeisterschaften gerade einmal drei Mal überhaupt qualifiziert, wovon man nach gerade so überstandener Vorrunde jeweils postwendend im Achtelfinale wieder ausgeschieden ist. Nachdem man zuletzt in Südamerika aber die Vorherrschaft an sich reißen konnte, käme ein Triumph bei einem Turnier mit potenziell namhaften Weltmannschaften gerade recht, um mit noch mehr Rückenwind im kommenden Sommer nach Russland zurückzukehren. Unterschätzen darf man die deutsche B-Elf, die sich im Turnier von Spiel zu Spiel gesteigert hat und nun zum ersten Mal überhaupt im Endspiel um den FIFA Confederations Cup steht, allerdings definitiv nicht. So trennten sich beide Teams schließlich gerade erst in der Gruppenphase mit einem 1:1-Unentschieden.

In diesem Beitrag nehmen wir nun das „finale grande“ im russischen Sankt Petersburg noch einmal genauer unter die Lupe, wenn ein mit Hochkarätern gespickter, favorisierter, chilenischer Kader auf eine deutsche Auswahl prallt, die in diesem Turnier wider Erwarten auf der ganzen Linie zu überzeugen wusste und schon jetzt mächtig Druck auf die etablierten Stars ausübt, die für dieses Turnier bewusst von Joachim Löw geschont worden ist. Abschließend liefern wir Ihnen außerdem eine Prognose für Ihre Confed Cup Sportwetten.

Chile – Der Titel als Ausrufezeichen

Wirklich viel zu kritisieren, gab es an der chilenischen Fußballnationalmannschaft bisher nur wenig. So folgte auf den klaren 2:0-Sieg zum Auftakt in das Turnier ein 1:1-Remis gegen Deutschland, bei dem das Starensemble vom spanischen Coach Juan Antonio Pizzi dem Sieg näher wirkte als die DFB Auswahl. Nur im dritten Spiel gegen Australien wollte es irgendwie nicht so richtig zusammenlaufen für den amtierenden Südamerikameister, der nicht über ein klägliches 1:1-Unentschieden hinauskam und folgerichtig nur als Gruppenzweiter ins Halbfinale einziehen durfte. Dort ging es gegen Europameister Portugal, der genau wie „La Roja“ mit einem hochkarätigen Kader nach Russland gereist war, um sich ebenfalls bei der allerersten Teilnahme an diesem Turnier auf Anhieb den Titel zu sichern. In einem Spiel, das von „El Equipo de Todos“ von Anfang bis Ende klar dominiert worden war, stand es jedoch auch nach 120 Minuten noch bei einem torlosen Remis, was gerade für die Portugiesen, die unter Fernando Santos genau die gleiche destruktive Taktik gewählt hatten, mit der man sich letztes Jahr bei der EURO 2016 bis ins Finale gemauert hatte, sehr schmeichelhaft war. So hatte auch Arturo Vidal (FC Bayern München) in der Nachspielzeit mit einem saftigen Pfostenkracher gefolgt von einem Nachschuss von Charles Aránguiz (Bayer Leverkusen) an die Latte mehr als nur eine Chance, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, ehe es dann ins Elfmeterschießen ging. Und hier durfte man sich dann schließlich bei seinem stets sicheren Rückhalt Claudio Bravo (Manchester City) bedanken, der kurzerhand alle drei Elfmeter der Portugiesen abwehren konnte, sodass der Debütant nun auf Anhieb im Confed Cup Endspiel steht, obschon man seit dem ersten Spieltag kein Spiel mehr binnen 90 Minuten gewinnen konnte. Nun ist Chile heiß auf den Siegerpokal.

Deutschland – Das Experiment wurde zum vollen Erfolg

Zum dritten Mal ist eine DFB Elf momentan beim FIFA Confed Cup mit dabei und zum dritten Mal hat der jeweilige Coach auf viele Stars verzichtet, bzw. verzichten müssen. Weigerten sich 1999 nämlich noch einige Spieler, teilzunehmen, da die Ansetzung des ohnehin als nicht sonderlich wichtig erachteten Turniers kurzerhand auf die Bundesliga Saisonvorbereitung entfiel, so wird den Eckpfeilern der Nationalmannschaft für gewöhnlich bei diesem „Testturnier“ frei gegeben. Schließlich müssen Kroos, Müller, Özil, Neuer und Co in der kommenden Saison wieder um die 50 Pflichtspiele bestreiten, ehe die Weltmeisterschaft in Russland ansteht, für die alle in möglichst guter Verfassung gebraucht werden. Joachim Löw schickte also eine junge und hungrige Auswahl nach Russland, was viel Risiko in sich getragen hat, dass Deutschland krachend in der Vorrunde scheitert, aber eben auch eine Chance für die zweite Garnison war, sich für weitere Nominierungen zu empfehlen. Und genau Letzteres gelang Jogis Jungs beim diesjährigen Confed Cup, wo sich mit Doppeltorschütze im Halbfinale Leon Goretzka (FC Schalke 04) und auch dem besten deutschen Stürmer der abgelaufenen Bundesligasaison Timo Werner (RB Leipzig) gleich zwei Spieler so richtig in den Vordergrund spielen konnten, während auch ein Spätberufener wie Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach) einen hervorragenden Eindruck machte, manche Jungstars wie Benjamin Henrichs (Bayer Leverkusen) ihr erstes großes Spiel auf internationalem Topniveau aus der Startelf heraus bestreiten durften, oder auch Kapitän Julian Draxler (Paris Saint-Germain) ungeahnte Führungsqualitäten unter Beweis stellen konnte. Selbst der oft so wacklige Torwart Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) war im schwierigen Halbfinale gegen Mexiko, bei dem der 4:1-Endstand um Längen deutlicher als das eigentliche Spiel war, ein sicherer Rückhalt und konnte mehrere hochkarätige Chancen der Zentralamerikaner abwehren. Unabhängig vom Ausgang des Endspiels ist das Experiment also bereits jetzt ein voller Erfolg. Selbstredend ist aber keiner von den jungen und hungrigen Spielern nun so weit gekommen, um immer noch daran festzuhalten, dass der Titel egal ist. Keine Frage: Jetzt will die DFB Auswahl im zehnten – und möglicherweise ja auch letzten FIFA Confed Cup – auch den Titel nach Hause holen.

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Chile – Deutschland Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Vor einer Woche erst fand am zweiten Spieltag der Gruppenphase beim diesjährigen Confed Cup das achte Duell zwischen Deutschland und Chile statt. Es war bezeichnenderweise das allererste Unentschieden überhaupt zwischen den beiden Nationen, während die Deutschen fünf Mal als Sieger vom Platz gegangen sind und Chile lediglich in zwei Freundschaftsspielen mal gegen den amtierenden Weltmeister gewinnen konnte, wobei der letzte Sieg auf das Jahr 1968 zurückgeht. Im nun neunten Aufeinandertreffen zwischen Nummer drei und Nummer vier der FIFA Weltrangliste wollen die Südamerikaner sich nun unbedingt den ersten Pflichtspielsieg sichern, der dann auch gleich zu einem Titel führen würde.

Chile – Deutschland Prognose – Confed Cup Finale am 02.07.2017

Unterm Strich rechnen wir den Südamerikanern die allerbesten Chancen aus, sich den Confed Cup zu holen, weswegen uns die Quoten der Buchmacher doch gewaltig überraschen, die Deutschland nun als den deutlichen Favoriten in diesem Confed Cup Finale markieren. Zwar waren die Ergebnisse der Südamerikaner zuletzt nicht mehr ganz so überzeugend, ihre Leistung auf dem Platz war es jedoch definitiv, während bei der DFB Auswahl umgekehrt die Ergebnisse stimmten, in jedem Spiel aber auch längere Phasen enthalten waren, in denen man alles andere als Weltklassefußball zeigte. So hätte zuletzt Mexiko nach dem fulminanten Start der Deutschen mit der schnellsten deutschen 2:0-Führung bei einem Turnier überhaupt problemlos noch vor der Halbzeit auf 2:2 ausgleichen können. Mit einem Weltklassestürmer wie Alexis Sanchez (FC Arsenal London), der schon in der Vorrunde gegen Deutschland getroffen hat, sind die Chilenen zudem brandgefährlich, während man umgekehrt eine absolut solide Defensive hat. Weil der Kader überdies schon lange zusammen spielt, über viel Erfahrung verfügt und sowohl 2015 als auch 2016 die Copa América in nahezu identischer Formation gewinnen konnte, halten wir den Turniersieg der Chilenen für das klar realistischere Ergebnis. Im 3-Weg-System würde der Sieg nach 90 Minuten dabei eine extrem lukrative Quote abwerfen, wobei nach zuletzt nur drei Unentschieden nach regulärer Spielzeit auch die Verlängerung denkbar wäre. Insgesamt möchten wir Ihnen deshalb empfehlen, auf den Turniersieg von Chile zu tippen (egal, ob er nach 90 Minuten, 120 Minuten oder per Elfmeterschießen zustande kommt), was eine Quote von 2,10 einbringt. Eine Vollendung der deutschen Sensation ist zwar nicht ausgeschlossen, der Tipp darauf wäre in unseren Augen aber vorrangig Wunschdenken, was zu den ohnehin dürftigen Quoten nicht riskiert werden sollte.

Chile – Deutschland Quoten – Confed Cup Finale am 02.07.2017

Spielresultat:
Tipp 1 (Chile): 3,00
Tipp X (Unentschieden): 3,30
Tipp 2 (Deutschland): 2,40

Turniersieger:
Chile: 2,10
Deutschland: 1,72

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