Chelsea vs. Liverpool Prognose & Quoten, 16.09.2016

14. September 2016

Fussball Wetten, Prognosen & Quoten

Am Freitag, den 16. September 2016, empfängt der FC Chelsea um 21:00 Uhr (MEZ) den FC Liverpool zum Spitzenspiel des fünften Spieltags der Premier League. Mit den Blues aus London empfängt dabei auch der Tabellenzweite den Tabellensechsten – Platzierungen, nach denen man sich gerade in der letzten Saison ein ums andere Mal gesehnt hat. So liegt hier zwar nämlich definitiv das Spitzenspiel im englischen Oberhaus des Fußballs vor, dennoch sind beide Teams trotz geballter Starpower auf dem Rasen und mit Trophäen nur so gefüllten Vitrinen in den Vereinsheimen in dieser Spielzeit beide nicht im internationalen Wettbewerb vertreten.

In einer Woche, in der es also nahezu alle Teams von der Spitze gewohnt sind, in Champions League oder Europa League mitunter lange Strecken zu reisen und zwischen Dienstag und Donnerstag ein stressiges Spiel zu absolvieren, kann sich sowohl Chelsea als auch Liverpool voll und ganz auf die nächste Aufgabe im englischen Ligaalltag konzentrieren. Das kann womöglich gegen den einen oder anderen Gegner durchaus von Vorteil sein, kritisierte gerade Jürgen Klopp letzte Saison doch des Öfteren, dass durch die hohe Spieldichte kaum Zeit zum Training sei, zumindest in diesem direkten Duell hat diesen Vorteil aber nun keiner der beiden. Stattdessen ist es für den ehemaligen italienischen Nationaltrainer Antonio Conte nun der erste Härtetest bei seinem neuen Arbeitgeber, hat Chelsea doch bisher ein verhältnismäßig leichtes Auftaktprogramm gehabt.

Ob die Serie der immer noch ungeschlagenen Londoner nun auch gegen den FC Liverpool anhalten wird, oder ob Jürgen Klopp einmal mehr seinem Ruf gerecht wird, gegen die großen Klubs stets zu punkten, das haben wir in diesem Premier League Vorbericht für Sie in aller Ausgiebigkeit hinterfragt.

FC Chelsea London – Mit großen Schritten zurück nach Europa

2015 erst feierte man mit seinem nach sechs Jahren zurückgekehrten und heiß und innig geliebten Trainer Jose Mourinho an der Stamford Bridge noch die fünfte englische Meisterschaft in der Geschichte, ehe die letzte Spielzeit als das schlechteste Jahr seit mehreren Jahrzehnten in die Geschichte der Blues eingehen wird. In der Hinrunde musste die Klubführung nach konstant schlechten Leistungen letztendlich sogar die Reißleine ziehen und den eigentlich unkündbaren Jose Mourinho seines Amtes entheben. Nachfolger Guus Hiddink bekam zwar die Wende und legte in der Rückrunde eine kleine Serie hin, ehe den Londonern zum Saisonende gänzlich die Puste ausging. Am Ende stand ein enttäuschender zehnter Platz zu Buche. Alleine in den letzten 20 Jahren war dies mit Abstand die schlechteste Platzierung. Das Resultat: der Brexit kam für Chelsea schon früher und man ist in dieser Saison in Champions League und Europa League zum Zuschauen verdammt. Mit Antonio Conte, der bereits bei Italien herausragende Arbeit geleistet hat und die als Underdog in die EM gestartete Mannschaft mit Siegen über die Favoriten aus Belgien und Spanien bis ins Viertelfinale führte, soll die freie Zeit aber bestmöglich genutzt werden, damit nächstes Jahr die Rückkehr nach Europa realisiert werden kann. Bisher ist man dafür auf einem hervorragenden Kurs. Aus den ersten vier Spielen wurden zehn Punkte geholt und lediglich beim letzten Auswärtsspiel bei Swansea City wurden beim 2:2-Unentschieden die ersten Punkte liegen gelassen – wohlgemerkt in einem Spiel, das die Blues eigentlich von Grund auf dominierten, sich in einer kleinen Schwächephase aber kurz aus der Hand reißen ließen. Durch einen bärenstarken Diego Costa, der bereits den 1:0-Führungstreffer markierte, kam man dann aber doch noch zum 2:2-Ausgleich – eine Qualität, die man letzte Spielzeit ebenfalls vermissen ließ. Mit vier Treffern teilt sich der bullige Brasilianer, der mit spanischem Pass in Länderspielen das Trikot von „La Roja“ überstreift, nun sogar mit Zlatan Ibrahimovic und Michail Antonio den ersten Platz in der Torschützenliste. Bei durchschnittlich einem Costa-Tor pro Spiel muss Liverpool vor allem ihn im Auge behalten.

FC Liverpool – Gegen große Gegner tun sie sich leichter

Insgesamt kann man sich in Liverpool nicht über den Saisonstart beschweren. Durch Umbaumaßnahmen im heimischen Stadion an der Anfield Road musste man zwar die ersten drei Spieltage jeweils auswärts antreten, konnte dort allerdings zunächst in einem spektakulären Spiel mit 4:3 bei Arsenal London siegen und sich beim 1:1-Unentschieden in Tottenham ebenfalls ganz gut verkaufen. Im ersten Heimspiel kam schließlich am vergangenen Wochenende der englische Überraschungsmeister Leicester City zur Heimpremiere in der Saison 2016/17 nach Liverpool und wurde kurzerhand mit 4:1 im umgebauten Stadion abgefertigt. Neben Doppeltorschütze Roberto Firmino stach dabei einmal mehr Neuzugang Sadio Mané, den Jürgen Klopp vom Ligarivalen FC Southampton nach Liverpool lotste, positiv heraus. Auch ihm gelang wieder ein Treffer. Alles in allem klingt das alles nach einer erfolgreichen Saison, wären da nicht eben auch solche Auswärtsspiele wie bei Aufsteiger FC Burnley am zweiten Spieltag, als Liverpool bei der 0:2-Niederlage gegen tiefstehende Gegner einmal mehr keinerlei Argumente hatte. Dabei war keineswegs Burnley so stark, was dadurch unterstrichen wird, dass der Aufsteiger seine restlichen drei Premier League Partien nicht gewinnen konnte, sondern einfach Liverpool zu ideenlos. Spielt der Gegner nämlich offensiv mit, wie Arsenal, Tottenham und zuletzt auch Leicester City, so sind die Reds in ihrem Element. Steht der Gegner allerdings hinten drinnen, so lässt man sich ein ums andere Mal auskontern. Genau dies war schon das Muster der letzten Spielzeit. Bei Kantersiegen gegen Manchester City oder auch den heutigen Gegner aus Chelsea wurden die wichtigen Punkte, die man für Europa gebraucht hätte, nämlich keineswegs gegen die direkte Konkurrenz liegen gelassen, sondern vielmehr gegen die vermeintlich kleinen Mannschaften der Premier League. Die gute Nachricht: Chelsea wird sich sicherlich nicht hinten reinstellen – erst recht nicht im eigenen Stadion.

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Chelsea – Liverpool Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt 175 Mal hat es die Partie zwischen den beiden englischen Traditionsvereinen schon gegeben. Dabei behielten am Ende die Reds 76 Mal die Oberhand, während die Blues bei lediglich 38 Unentschieden immerhin auch 61 Mal als Sieger den Platz verlassen haben. Letzte Saison war das Spiel an der Stamford Bridge nach nur zwei Wochen Amtszeit von Jürgen Klopp in Anfield gleich ein riesiger Erfolg, als sich Liverpool mit 3:1 gegen die Auswahl vom mittlerweile bei Manchester United angeheuerten portugiesischen Startrainer Jose Mourinho durchsetzen konnte. Im bis dato letzten Aufeinandertreffen gab es kurz vor Saisonende an der Anfield Road ein 1:1-Unentschieden.

Chelsea – Liverpool Prognose – Premier League Spiel am 16.09.2016

Wie schon bei der Betrachtung von Liverpool ausgeführt, kristallisiert sich bei dem mittlerweile elfmonatigen Engagement von Jürgen Klopp in England immer mehr heraus, dass ihm die Spitzenteams bemerkenswert gut liegen. Chelsea hat allerdings bisher alle vier Spiele klar dominiert, obschon außer vielleicht mit West Ham am ersten Spieltag zunächst Kandidaten für die untere Tabellenhälfte gegen die Blues angetreten sind und man die Siege durchaus erwarten konnte. Es stellt sich also die Frage, was sich fortsetzt: Chelseas starker Start in die neue Saison oder Jürgen Klopps beeindruckende Bilanz gegen namhafte Gegner. Nach starken Auftritten und voller Punkteausbeute gegen Leicester und Arsenal – immerhin amtierender Meister und Vizemeister – geht unsere Tendenz in einem sicherlich spannenden Spiel zum Auswärtssieg vom FC Liverpool.

Chelsea – Liverpool Quoten – Premier League Spiel am 16.09.2016

Tipp 1 (Chelsea): 2,25
Tipp X (Unentschieden): 3,40
Tipp 2 (Liverpool): 3,20

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