Biathlon WM 2017 Staffel der Herren – Favoriten & Quoten, Hochfilzen 18.02.2017

14. Februar 2017

Martin Fourcade - © Valeri Potapova / Shutterstock.com

Am Samstag, den 18. Februar 2017, fällt um 14:45 Uhr (MEZ) bei der Biathlon WM 2017 die Entscheidung, an welche Länder die Medaillen in der Staffel der Herren (4 x 7,5 km) gehen werden. Im österreichischen Hochfilzen hofft dabei vor allem die deutsche Biathlon-Auswahl der Herren darauf, einerseits an die Goldmedaille aus der Mixed Staffel anknüpfen zu können, die man im ersten Wettbewerb bei der inzwischen schon 49. Auflage der Biathlon Weltmeisterschaften gewinnen konnte, und andererseits die bereits in der Staffel der Herren gewonnene Goldmedaille aus dem Jahr 2015 im finnischen Kontiolahti nun erneut nach Deutschland holen zu können. Letztes Jahr in Oslo musste man bei der Biathlon WM 2016 dabei noch den Gastgebern aus Norwegen die Goldmedaille überlassen, ehe man auch nun wieder in den Skandinaviern seinen wohl schärfsten Konkurrenten vorfindet.

Aber selbstverständlich hat auch Frankreich eine echte Geheimwaffe in seinen Reihen, dürfte doch der erfolgreichste Biathlet der Gegenwart, der Franzose Martin Fourcade, der gerade erst in der Verfolgung der Herren seine inzwischen elfte Goldmedaille (und 23. Medaille überhaupt) bei einer Biathlon Weltmeisterschaft gewinnen konnte, ebenfalls wieder nur schwer zu schlagen sein. Mit seinen Teamkameraden konnte er überdies schon im vergangenen Dezember im aktuellen Weltcup einen Sieg in der Staffel der Herren (4 x 7,5 km) davontragen. Und natürlich ist auch das russische Team nicht zu verachten, bei dem durch die Rückkehr vom zwei Jahre lang gesperrten Dopingsünder Alexander Loginow nun zusätzlich zum ohnehin sehr starken Anton Schipulin wieder viel Qualität in die Viererstaffel der Herren zurückgekehrt ist.

In diesem Beitrag schauen wir also folglich bei eben diesen vier Nationen etwas genauer hin, die – sofern es keine riesigen Überraschungen geben wird – nicht nur die heißesten Anwärter auf die Goldmedaille sind, sondern die im drittletzten Wettbewerb der Biathlon WM 2017 vermutlich auch das gesamte Podium untereinander ausmachen werden.

Norwegen – Der Traum von der Titelverteidigung

Letztes Jahr erst bei der Biathlon WM 2016 in Oslo konnte das norwegische Team insgesamt neun Medaillen in den elf Wettbewerben gewinnen. Das waren vier Goldmedaillen – darunter je eine von Johannes Thingnes Boe und Tiril Eckhoff sowie die beiden gewonnenen Staffeln der Herren und Damen – zwei Silbermedaillen und drei Bronzemedaillen. In diesem Jahr hingegen kann man von diesen tollen Erfolgen im eigenen Land bisher nur träumen. Dennoch nötigen einem die Namen der norwegischen Biathleten definitiv gewaltig Respekt ab, denkt man an die derzeitigen Überflieger Johannes Thingnes Boe (schon zwei Mal Silber bei der aktuellen Biathlon WM), Routinier Ole Einer Bjoerndalen, Shootingstar Tarjei Boe oder auch Emil Hegle Svendsen. So konnten die Norweger, bei denen mit Vetle Sjastad Christiansen, Henrik L’Abée-Lund und Lars Helge Birkeland sogar noch drei weitere hochkarätige Biathleten im Team stehen, unter anderem bei der ersten Staffel im Jahr 2017 am 11. Januar in Ruhpolding den Weltcupsieg davontragen, ehe man zuletzt auch in Antholz am 21. Janaur immerhin Zweiter wurde. Nach drei von fünf absolvierten Rennen der laufenden Saison stehen die Norweger vor diesem vierten Rennen im Rahmen der Biathlon WM mit nur zehn Punkten Rückstand auf Deutschland und Russland auf Platz drei im aktuellen Staffelweltcup. Nicht zuletzt durch die Goldmedaille aus dem Vorjahr sind die Norwegen folgerichtig auch unser großer Favorit auf Gold, was seitens der Buchmacher mit einer Quote von 2,75 bestätigt wird.

Deutschland – Führung im Weltcup verteidigen

Ebenfalls eine Quote von 2,75 auf den Gewinn der Goldmedaille hat die deutsche Biathlon Nationalmannschaft. Gerade mit Teamkapitän Simon Schempp hat man dabei einen herausragenden Teamlayer aber auch Individualisten in der Mannschaft, der zwar trotz hohem Standing in Gesamtweltcup und einzelnen Disziplinen bis dato noch nie bei einer Biathlon WM eine individuelle Medaille gewinnen konnte, dafür unter anderem schon im deutschen Staffelteam stand, das vor zwei Jahren in Kontiolahti Gold holte und letztes Jahr in Oslo immerhin die Silbermedaille mit nach Hause nehmen konnte. Als wäre Simon Schempp alleine, der gemeinsam mit Arnd Peiffer, Vanessa Hinz und Laura Dahlmeier schon die Mixed Staffel am ersten Turniertag für Deutschland gewonnen hat, nicht schon genug, so hat sich nun auch mit Benedikt Doll ein weiterer Deutscher ins Rampenlicht gedrängt, dem überraschend beim Sprint (10 km) die Goldmedaille geglückt war. Verstärkt wird das bärenstarke deutsche Team noch von Erik Lesser, der mit den besagten drei Kollegen bereits am 21. Januar in Antholz, Italien, die deutsche Staffel gebildet hat, die sich mit einem ersten Platz vor Norwegen und Russland schließlich auch im Staffelweltcup den ersten Platz gesichert hat. Punktgleich mit Russland gedenkt man nun mit der nächsten Goldmedaille seine Führung dort zu verteidigen. Wir rechnen den Deutschen ebenfalls hervorragende Chancen dafür aus.

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Frankreich – Trotz Sieg in Pokljuka eher unauffällig

Die französische Staffel der Herren konnte sich im aktuellen Biathlon Weltcup früh in der Saison die Führung holen, als man in Pokljuka den ersten Staffellauf der Saison vor Russland und Deutschland gewinnen konnte. Im Mittelpunkt stand dort natürlich – wie sollte es auch anders sein – mal wieder der Superstar Martin Fourcade, der bei den vergangenen Biathlon Weltmeisterschaften schon 23 Medaillen sammeln konnte. Nur in einem einzigen Wettbewerb hat der Superstar, der gerade erst am Wochenende die Verfolgung der Herren gewann und damit seine schon elfte Goldmedaille bei Biathlon Weltmeisterschaften feiern durfte, am Ende noch nie ganz oben auf dem Podium gestanden: Bei der Staffel der Herren. Hier reichte es für Martin Fourcade und seinen Anhang lediglich mal bei der Biathlon WM 2012 in Ruhpolding für Silber. Der Fehler liegt dabei aber nicht bei Fourcade, sondern viel eher daran, dass das Leistungsgefälle hinter ihm recht groß ist. Schon in der Mixed Staffel am ersten Turniertag fehlten dem französischen Team beim Gewinn der Silbermedaille lediglich 2,2 Sekunden auf den Sieger aus Deutschland. Und der Sündenbock? Quentin Fillon Maillet, der im zweiten Durchgang eine Strafrunde bekam und drei Nachlader brauchte. Mit Biathleten wie Simon Desthieux und Jean-Guillaume Béatrix haben die Franzosen seit dem etwas überraschenden Sieg in Pokljuka auch im Staffelweltcup deutlich an Boden verloren und sind nach zuletzt schwachen Ergebnissen bis auf Platz fünf abgerutscht. Die Quote von 5,00 für den zweifelsfrei unerwarteten Gewinn der Goldmedaille erscheint bei dem Risiko, das diese Wette birgt, nicht attraktiv genug für einen Tipp zu sein. Bereits das Podium wäre ein gutes Ergebnis für Frankreich.

Russland – Drei Mal auf dem Treppchen aber noch kein Sieg

Während dem laufenden Biathlon Weltcup 2016/17 hat es das russische Staffelteam bei wirklich jedem der bisherigen drei Rennen in der Staffel der Herren (4 x 7,5 km) aufs Treppchen geschafft, obschon ein erster Platz den Russen bis dato noch verwehrt geblieben ist. In Pokljuka gab es noch hinter dem Überraschungssieger Frankreich den zweiten Platz, in Ruhpolding waren es schließlich die Norweger, die die Russen auf Platz zwei verdrängten und in Antholz wurde man am 21. Januar im bis dato letzten Rennen sogar hinter Deutschland und Norwegen „nur“ Dritter. Dennoch: Russland steht punktgleich mit Deutschland (156 Punkte) auf Platz eins im aktuellen Staffelweltcup, was vor allem an der Konstanz liegt, die wir eben dargestellt haben. Holten die Russen rund um ihren Superstar Anton Schipulin letztes Jahr in Oslo zwar nur Platz fünf, so gehen wir spätestens seit dem Comeback von Alexander Loginow, mit dem bereits bei der Mixed Staffel die Bronzemedaille geholt worden ist, doch schwer davon aus, dass Russland auch hier wieder auf dem Treppchen landen wird. Der Sprung auf die Goldmedaille wäre zwar trotzdem eine kleine Überraschung, verdient hätten es die Russen, bei denen auch Maxim Zwetkow, Anton Babikow, Matwei Jelissejew, Alexei Wolkow, Jewgeni Garanitschew und Dmitri Malyschko eine gute Saison hingelegt haben, jedoch allemal. Die Quote für ihre Goldmedaille liegt bei 5,00. Obschon wir dabei bleiben, dass Gold vermutlich zwischen Norwegen und Deutschland entschieden werden wird, sind die Russen aber dennoch unser Geheimfavorit.

Die Wettquoten der Teilnehmer an der Staffel der Herren bei der Biathlon WM 2017

Nation Gesamtsieger Quoten
Norwegen 2,75
Deutschland 2,75
Frankreich 5,00
Russland 5,00
Österreich 21,00
Tschechien 21,00
Ukraine 41,00
Italien 41,00
Kanada 101,00
USA 201,00
Schweden 251,00
Schweiz 251,00
Slowenien 251,00
Weißrussland 251,00

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