Biathlon WM 2017 Staffel der Damen – Favoriten & Quoten, Hochfilzen 17.02.2017

14. Februar 2017

Laura Dahlmeier - © Petr Toman / Shutterstock.com

Am Freitag, den 17. Februar 2017, findet um 14:45 Uhr (MEZ) die Staffel der Damen (4 x 6 km) im Rahmen der Biathlon WM 2017 in Hochfilzen, Österreich, statt. Es ist dann bereits der achte Wettbewerb bei dem extrem spannenden Turnier, das sich damit mit großen Schritten dem Ende entgegen neigt. Abermals ist dabei in dem Teamrennen wieder eine Frau im Fokus, die schon jetzt die ganz große Gewinnerin dieser 49. Biathlon Weltmeisterschaft in der Geschichte ist: Die 23-jährige Newcomerin Laura Dahlmeier. Mit der Goldmedaille im Einzel der Damen hat sie nun kurzerhand ihre vierte Medaille im vierten Wettbewerb (darunter drei Mal Gold und ein Mal Silber) geholt und konnte nahtlos an ihre ohnehin schon starken Auftritte im Biathlon Weltcup 2016/17 anknüpfen.

Unter anderem war es auch ihr starker Auftritt in der Mixed Staffel, der den Deutschen schon im ersten der elf Rennen bei der aktuellen Biathlon WM in Hochfilzen beschert hat. Selbstverständlich soll nun also auch in ihrem fünften Wettkampf wieder eine Medaille herausspringen, wofür die deutschen Biathletinnen vor allem einen großen Konkurrenten haben, nämlich Frankreich. Mit gleich drei Frauen in den aktuellen Top 10 im Biathlon Gesamtweltcup dürften nämlich auch die Französinnen, von denen Marie Dorin Habert und Anais Chevalier bereits in der Mixed Staffel Silber holen konnten, ein großes Wörtchen um die Goldmedaille in der Biathlon WM Staffel der Damen 2017 mitzusprechen haben.

Bemerkenswert ist jedenfalls, wie dünn es anschließend hinter den beiden mit Abstand führenden Nationen wird. So dürfte alles andere als ein deutsch-französischer Kampf um Gold und Silber eine faustdicke Sensation sein, während sich auf die Bronzemedaille mit der Ukraine, Italien oder auch Tschechien diverse Nationen berechtigte Hoffnungen machen können. Weil sie als Titelverteidigerinnen eine besondere Rolle spielen, haben wir in diesem Beitrag für Sie allerdings neben Deutschland und Frankreich noch auf die norwegischen Biathletinnen einen genaueren Blick riskiert, um die Frage beantworten zu können, wer hier am Ende die Goldmedaille in Hochfilzen gewinnen können wird.

Deutschland – Schon jetzt kaum noch zu entthronen

Die deutschen Biathletinnen und Biathleten haben aus den ersten sechs Wettbewerben bei der Biathlon WM 2017 im österreichischen Hochfilzen schon sage und schreibe vier Goldmedaillen mitnehmen können. Lediglich in der Verfolgung der Herren ging man komplett leer aus, während Sternchen Laura Dahlmeier zumindest im Sprint der Damen noch die Silbermedaille gewinnen konnte. Durch ihren Sieg im heutigen Einzel der Damen steht die 23-jährige Nachwuchshoffnung damit schon bei fünf Goldmedaillen bei Biathlon Weltmeisterschaften. Ihr erster Erfolg? Den holte sie gemeinsam mit ihren Teamkameradinnen ausgerechnet im jetzigen Wettbewerb, als man 2015 in Kontiolahti die Staffel der Damen schon einmal gewinnen konnte, während es letztes Jahr in Oslo „nur“ Bronze gab. Was nun aber wieder klar und deutlich für die deutschen Biathletinnen spricht und weswegen die Mannschaft mit einer Quote von 1,55 auch bei den Buchmachern der haushohe Favorit auf die Goldmedaille ist, ist die bisherige Saisonleistung. So gewannen die deutschen Frauen einfach alle drei bisherigen Rennen in der Staffel im aktuellen Biathlon Weltcup und führen damit folgerichtig mit großem Abstand auch den Staffelweltcup an. Neben den beiden starken Biathletinnen Laura Dahlmeier und Vanessa Hinz, die sich schon die Mixed Staffel hier in Hochfilzen sichern konnten, sind dabei auch noch Franziska Hildebrand (aktuell Siebte im Gesamtweltcup) und Maren Hammerschmidt aus dem Staffelteam nicht mehr wegzudenken. Und selbst mit der jungen Franziska Preuß, die schon 2015 in Kontiolahti im Team war, das damals Gold holte, konnte man in Antholz zum Jahresbeginn nicht vom ersten Platz verdrängt werden. Folgerichtig kommen wir zu dem klaren Ergebnis, dass alles andere als eine deutsche Goldmedaille hier eine Überraschung wäre.

Frankreich – Falls Deutschland stolpert, wären sie zur Stelle

So wie wir an der deutschen Goldmedaille keinerlei Zweifel haben, so glauben wir auch, dass die französische Silbermedaille feststehen dürfte. Hätten die Französinnen dabei letztes Jahr in Oslo schon um ein Haar von einem nicht ganz perfekten deutschen Rennen profitiert, so gab es allerdings auch dort „nur“ Silber hinter den Überraschungssiegerinnen aus Norwegen. Im aktuellen Staffelweltcup jedenfalls belegt Frankreich den klaren zweiten Platz hinter Deutschland, was daran liegt, dass die Französinnen bei allen drei ersten Plätzen der Deutschen stets den zweiten Platz belegt haben – eine Entwicklung, die wir auch hier wieder erwarten. Die große Stärke der französischen Biathletinnen liegt dabei zweifelsfrei in ihrem in der Breite so gut aufgestellten Kader. Zwar ist Marie Dorin Habert, die letztes Jahr bei der Biathlon WM 2016 in Oslo noch die erfolgreichste Biathletin war, gewissermaßen der Star des Teams, jedoch belegen aktuell gleich drei Französinnen Plätze in den Top 10 im Gesamtweltcup. Neben Marie Dorin Habert, die zurzeit Rang vier bekleidet, sind das außerdem Anais Chevalier, die aktuell Sechste ist und die bereits im Sprint der Damen, der über 7,5 km geht und damit nur 1,5 km länger als die Staffel geht, Bronze hinter Gabriela Koukalova und Laura Dahlmeier holen konnte bei der Biathlon WM 2017 in Hochfilzen, und Justine Braisaz auf Platz acht. Vervollständigt wird das starke französische Staffelteam von wahlweise Célia Aymonier, die immerhin im Sprintweltcup zurzeit auf einem starken zehnten Platz liegt, oder von Anaïs Bescond, die letztes Jahr beim Goldmedaillengewinn der Franzosen in der Mixed Staffel an der Seite von Marie Dorin Habert schon überzeugte, und in der Staffel bei der Biathlon WM 2016 in Oslo die einzige Französin ohne Strafrunde, geschweige denn Nachlader war. Die Quote von 3,25 für den etwaigen Gewinn der Goldmedaille ist in unseren Augen jedoch nicht attraktiv genug, sind die Französinnen doch ganz massiv auf einen, wenn nicht sogar mehrere Patzer der deutschen Biathletinnen angewiesen. Dann jedoch dürften sie zur Stelle sein…

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Norwegen – Titelverteidigung fast ausgeschlossen

Es war bereits letztes Jahr eine kleine Sensation, als die norwegischen Frauen sich ausgerechnet vor heimischer Kulisse in der Staffel die Goldmedaille holen konnten. Von dem Team bestehend aus Synnøve Solemdal, Fanny Horn Birkeland, Tiril Eckhoff und Marte Olsbu ist diese Saison allerdings nur noch wenig übrig geblieben. Aktuell nur auf Platz vier im Staffelweltcup schafften es die Norwegerinnen lediglich im zweiten der bisher drei Saisonrennen in die Top 3, als man Anfang des Jahres in Oberhof Dritter hinter Deutschland und Frankreich wurde. Im Team waren dort neben den beiden Goldmedaillengewinnerinnen Tiril Eckhoff und Marte Olsbu jedoch nun Kaia Wøien Nicolaisen und Hilde Fenne. Das größte Manko in diesem Jahr besteht nun allerdings darin, dass selbst etablierte Biathletinnen wie Tiril Eckhoff, die neben Gold in der Staffel auch noch Gold im Sprint bei der Biathlon WM 2016 im eigenen Land holte, seit diesem Sieg vor einem Jahr kein einziges Erfolgserlebnis mehr feiern durften. Folgerichtig sucht man nicht nur im Gesamweltcup sondern auch in allen einzelnen Disziplinen vergeblich nach norwegischen Biathletinnen, die herausstechen. Lediglich Marte Olsbu findet man zumindest im Verfolgungsweltcup noch abgeschlagen auf dem zurzeit zehnten Platz, obschon ihr in Hochfilzen jetzt selbst in dieser Kategorie nur ein recht ernüchternder 16. Platz geglückt ist. Kurzum: die Titelverteidigung von Norwegen halten wir für nahezu gänzlich ausgeschlossen. Wer sich jedoch einen kleinen Tipp überlegen möchte, um ggf. den Tipp auf Deutschland und/oder Frankreich abzusichern, erhält hier bei einer Traumquote von 67,00 selbst bei kleinem Einsatz schon attraktive Gewinnmöglichkeiten.

Die Wettquoten der Teilnehmer an der Staffel der Damen bei der Biathlon WM 2017

Nation Gesamtsieger Quoten
Deutschland 1,55
Frankreich 3,25
Tschechien 13,00
Italien 13,00
Ukraine 13,00
Weißrussland 17,00
Russland 67,00
Norwegen 67,00
Kanada 201,00
USA 201,00
Österreich 201,00
Finnland 201,00
Polen 201,00
Schweden 201,00

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