Biathlon WM 2017 Sprint der Damen – Favoriten & Quoten, Hochfilzen 10.02.2017

7. Februar 2017

Laura Dahlmeier - © Petr Toman / Shutterstock.com

Am Freitag, den 10. Februar 2017, steht bei der Biathlon WM 2017 in Hochfilzen, Österreich, ab 14:45 Uhr (MEZ) alles im Zeichen der Damen. Mit dem Sprint der Damen über 7,5 km gibt es nämlich die ersten drei Medaillen in einem Einzelwettbewerb der insgesamt 49. Austragung einer Biathlon Weltmeisterschaft in der Geschichte zu vergeben. Gerade aus deutscher Sicht ist das Augenmerk auf dem individuellen Wettkampfrennen besonders groß, werden der Biathletin Laura Dahlmeier doch ausgesprochen große Chancen auf die Goldmedaille zugeschrieben. Bereits letztes Jahr war sie als Gewinnerin der Bronzemedaille die am höchsten platzierteste Dame, die sich einen Schießfehler erlaubt hat.

So ist beispielsweise Titelverteidigerin Tiril Eckhoff, die letztes Jahr vor heimischem Publikum in Oslo noch überraschend die Goldmedaille gewinnen konnte, weitestgehend in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Im aktuellen Sprint Weltcup belegt die Norwegerin nach fünf von neun Rennen einen Platz fernab der Top 10 und auch im Gesamtweltcup liegt die Goldmedaillengewinnerin des Jahres 2016 auf einem mageren 26. Platz. Während eine Titelverteidigung also eine mittelgroße Sensation wäre, bekommt die deutsche Top-Biathletin in erster Linie von den aktuellen Top 3 aus dem momentanen Sprint Weltcup der Damen Konkurrenz. Dies ist neben den führenden Kaisa Mäkäkäinen und Gabriela Koukalova auch die französische Dauerbrennerin Marie Dorin Habert, die nach ihrer Goldmedaille im Sprint bei der WM 2015 letztes Jahr immerhin wieder Silber holte und damit viel Konstanz zeigen konnte.

Weil davon auszugehen ist, dass eben diese vier Ausnahmebiathletinnen sich im Sprint der Damen (7,5 km) die drei Plätze auf dem Podium untereinander ausmachen werden, haben wir in diesem Beitrag für Ihre Biathlon Sportwetten diese vier Kandidatinnen für die Goldmedaille eingehend unter die Lupe genommen, um eine Favoritin ausfindig machen zu können.

Laura Dahlmeier – Kann sie an den starken Jahresauftakt anknüpfen?

Die 23-jährige Deutsche Laura Dahlmeier ist ganz gewiss die zurzeit beste deutsche Biathletin überhaupt und reist folgerichtig als größte deutsche Medaillenhoffnung bei den Frauen zur Biathlon WM 2017 nach Hochfilzen ins benachbarte Österreich. Ohnehin nur unweit von ihrem Geburtsort Garmisch-Patenkirchen entfernt möchte sie dabei allermindestens die tollen Erfolgs aus dem Vorjahr einstellen, besser noch überbieten. So holte sie sich bei der Biathlon WM 2016 in Oslo noch insgesamt fünf Medaillen, darunter Gold in Verfolgung, Silber im Massenstart und drei Mal Bronze in Sprint, Einzel und Staffel. Das alleine macht sie hier zwar nicht zur Topfavoritin, jedoch ist die hauptberufliche Zollbeamtin bärenstark ins neue Jahr gestartet. Gab es im vierten Weltcup am ersten Wochenende des Januars noch einen zweiten Platz im Massenstart, so gewann sie im fünften Weltcup in Ruhpolding nur eine Woche später mit den deutschen Frauen Gold in der Staffel, ehe ihr auch in dieser Disziplin, dem Sprint über 7,5 km ein hervorragender dritter Platz gelang. Noch besser wurde es sogar in der dritten Januarwoche, wo sie zwei erste und einen zweiten Platz aus den drei Rennen (Einzel, Massenstart und Staffel) mitnehmen konnte, die den Aufschwung der letzten Wochen vorerst gekrönt haben. Richtig veredeln würde die 23-Jährige, die mit schon vier Siegen nach 15 von 29 Rennen zurzeit auf Platz eins im Gesamtweltcup zu finden ist, ihre ohnehin schon sehr erfolgreiche Karriere nun mit einer weiteren WM Goldmedaille. Schon letztes Jahr war es ein ärgerlicher Fehlschuss, der sie Gold kostete. Nach zuletzt lupenreinen Rennen gilt sie mit einer Topquote von 3,50 als die ganz große Favoritin auf die Goldmedaille im Sprint der Damen, wo sie nebenbei bemerkt schon Anfang Dezember 2016 im slowenischen Pokljuka den ersten Platz holte. Auch für uns ist die Deutsche trotz starker Konkurrenz die brandheiße Kandidatin für die Goldmedaille.

Kaisa Mäkäräinen – Was steckt noch in Finnlands einstiger Sportlerin des Jahres?

Die 34-jährige Finnin mit dem zungenbrecherischen Namen Kaisa Mäkäkäinen gehört lediglich aufgrund ihres Alters, jedoch keineswegs wegen mangelnder Erfolge oder dergleichen, zu den Routiniers in der Biathlon Szene. Zwei gewonnene Gesamtweltcups (2011 und 2014) gehören ebenso zu ihren größten Karriereerfolgen wie fünf WM Medaillen (zuletzt in Oslo 2016 Bronze im Massenstart) und gewonnene Weltcups in den Disziplinen Einzel (2015), Sprint (2014), Verfolgung (2011, 2014 und 2015) sowie natürlich Staffel, wo sie 2016 in Otepää erst bei den Olympischen Sommerspielen ebenso wie in ihrer Paradedisziplin, der Verfolgung, die Goldmedaille holen konnte. Kurzum: die Quote von 4,50 auf ihre Goldmedaille im Sprint der Damen verdeutlicht das, was jeder schon längst weiß: Kaisa Mäkäräinen ist eine der ganz großen Anwärterinnen auf ihre erste Goldmedaille bei einer Biathlon WM seit 2011 (damals gewann sie – wie könnte es auch anders sein? – in Verfolgung). Dass sie nun ausgerechnet für Sprint so weit oben als Topfavoritin genannt wird, liegt dabei an ihrem aktuellen Standing im Biathlon Weltcup 2016/17, wo sie in Sprint nach fünf von neun Rennen die Führende der Welt ist. Hauptverantwortlich dafür war ihr Sieg im fünften Weltcup in Ruhpolding am 14. Januar 2017 vor Gabriela Koukalova und Laura Dahlmeier. Wurde sie letztes Jahr bei der Biathlon WM 2016 in Oslo nur Neunte im Sprint, so gilt sie nach dieser beachtlichen Leistung nun als Mitfavoritin. Sollte sich Laura Dahlmeier also erneut einen Schießfehler leisten, dürfte die routinierte Finnin zur Stelle sein…

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Gabriela Koukalova – Nach dem Sieg im Gesamtweltcup nun auf Medaillenjagd

Die 27-jährige Tschechin Gabriela Koukalova war gerade erst in der vergangenen Saison die absolute Überfliegerin im Biathlon der Damen, als sie zum ersten Mal den Gesamtweltcup gewinnen konnte. Am Ende war es dabei nicht einmal ansatzweise knapp, gelang ihr dabei doch auch der Weltcup Sieg im Sprint, in der Verfolgung und im Massenstart. Lediglich im Einzelweltcup konnte sie keines der nur drei Rennen gewinnen und landete am Ende „nur“ auf Platz drei. Bemerkenswert dennoch, weil die Tschechin bei der Biathlon WM 2016 in Oslo in sämtlichen Wettbewerben eine Medaille verpasste und auch im Sprint der Damen am Ende als Viertplatzierte knapp am Podium vorbeischlitterte. Das große Auftrumpfen im Weltcup sorgt trotzdem dafür, dass sie mit einer Quote von 4,50 für den Gewinn der Goldmedaille im Sprint der Damen nun in die Riege der absolute Topfavoritinnen aufgestiegen ist. So konnte sie nämlich auch im aktuellen Weltcup wieder nahtlos an die Erfolge der vorherigen Saison anknüpfen und liegt dort mit bereits vier Siegen aus den 15 von 26 Wettbewerben auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter Laura Dahlmeier. Im Sprint holte sie dazu Anfang des Jahres am 6. Januar in Oberhof vor Kaisa Mäkäräinen und Marie Dorin Habert den ersten Platz und konnte diese Leistung beim zweiten Platz im bis dato zweiten Sprint Rennen des Jahres (14. Januar in Ruhpolding) abermals bestätigen. Führend ist sie zwar zurzeit nur im Massenstart, dennoch sollte man die talentierte Tschechin unbedingt auch hier im Sprint ganz weit oben auf dem Zettel haben.

Marie Dorin Habert – Vom Podium kaum noch wegzudenken

Die 30-jährige Französin Marie Dorin Habert konnte bereits bei der Biathlon WM 2015 in Kontiolahti die Goldmedaille im Sprint der Damen gewinnen und im gleichen Jahr auch ihre ersten Triumphe im Weltcup feiern. Das mündete darin, dass sie im Jahr darauf in Oslo noch drei weitere ihrer insgesamt fünf Goldmedaillen bei Biathlon Weltmeisterschaften gewinnen konnte (Einzel, Massenstart und Mixed-Staffel), am Ende aber zumindest im Weltcup 2015/16 weder in der Gesamtwertung noch in den individuellen Disziplinen irgendwo auf Platz eins stürmen konnte. Am Ende standen sowohl in der Gesamtwertung als auch im Einzelweltcup, im Sprintweltcup und im Massenstartweltcup jeweils „nur“ der zweite Platz zu Buche. Ebenfalls fürs Podium reichte es außerdem bei Verfolgungsweltcup, wo Marie Dorin Habert letztendlich Dritte wurde. Obschon sie damit eine schier unglaubliche Konstanz an den Tag gelegt hat, sehnt sie sich dennoch nach ihrem ersten Weltcupsieg. Nach 15 von 26 Rennen konnte sie dort zwar schon zwei Siege verbuchen, belegt aber hinter den schon genannten drei Damen damit lediglich den vierten Platz. Auch in individuellen Disziplinen findet man sie stets in den Top 4, jedoch nie ganz oben. So ist es zurzeit im Einzelweltcup der vierte Platz, beim Sprint der Damen nach fünf von neun Rennen mit bisher einem Sieg der dritte Rang, beim Verfolgungsweltcup mit ihrem anderen Sieg sogar Platz zwei und im Massenstart wiederum Position vier. Damit ihr nicht über kurz oder lang die Rolle der ewigen Zweiten anhaftet, täte der Französin eine Goldmedaille hier in Hochfilzen extrem gut. Tatsächlich kommt sie dafür mit einer Quote von 5,00 durchaus in Frage, zumal sie auch 2015 schon in dieser Disziplin Gold holte und die Leistung mit der Silbermedaille letztes Jahr in Oslo bestätigen konnte, gemessen an den drei hartnäckigen Konkurrentinnen muss sie aber dennoch aufpassen, am Ende nicht zur weinenden Vierten zu werden…

Die Wettquoten der Teilnehmerinnen am Sprint der Damen bei der Biathlon WM 2017

Biathletin Gesamtsieger Quoten
Laura Dahlmeier 3,50
Kaisa Mäkäräinen 4,50
Gabriela Koukalova 4,50
Marie Dorin Habert 5,00
Darya Domracheva 14,00
Justine Braisaz 23,00
Anastasiya Kuzmina 51,00
Tiril Eckhoff 51,00
Dorothea Wierer 51,00
Celia Aymonier 67,00
Vanessa Hinz 67,00
Anais Chevalier 67,00
Franziska Hildebrand 67,00

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