Belgien vs. Italien Prognose & Quoten EM 2016

10. Juni 2016

Belgien vs. Italien EM 2016

Gleich am Montag, den 13. Juni 2016, kommt es in Lyon um 21:00 Uhr zum Schlagerspiel der Gruppe E zwischen Geheimfavorit Belgien und Italien. Es spielt dabei gemäß des FIFA Rankings das beste europäische Team, nämlich Belgien, gegen die beste Mannschaft aus Topf 2, die jeder der Gruppenköpfe um jeden Preis gerne vermeiden wollte: Italien. So ist das Team von Antonio Conte nämlich stets für ein gutes Turnier gut, erreichte man doch gerade bei der letzten EM erst wieder das Endspiel, was den Italienern kaum ein Experte zugetraut hatte.

Auch dieses Mal sind es bezeichnenderweise die Gegner der Italiener, nämlich Belgien, die als Geheimfavorit auf den Titel gehandelt werden, während der Europameister aus dem Jahre 1968 in keinster Weise Erwähnung findet, wenn es darum geht, weitere Favoriten außerhalb der großen Namen Frankreich, Deutschland und Spanien zu benennen. Gleich im ersten Spiel der Gruppe E können die Italiener dabei unter Beweis stellen, dass man sehr wohl mit ihnen zu rechnen hat. Bei den letzten beiden Europameisterschaften konnte man bezeichnenderweise in der K.-o.-Phase erst vom späteren Sieger Spanien gestoppt werden. Dass die Belgier hingegen im FIFA Ranking so weit oben sind, hat viele Diskussionen um die Zusammensetzung und allgemeine Relevanz dieser Rangliste losgetreten. Schließlich hat die Mannschaft vom ehemaligen Schalker „Euro-Fighter“ Marc Wilmots noch nicht wirklich viel geleistet. Nun haben sie allerdings die große Chance dazu, kritische Stimmen gleich mit einem Auftaktsieg gegen stets nicht zu unterschätzende Italiener im Keim zu ersticken.

In diesem regelrechten Leckerbissen zu diesem frühen Stadium der EURO 2016 haben wir für Sie einmal mehr einen Blick auf die beiden Kontrahenten geworfen, um einen etwaigen Favoriten in der Begegnung ausfindig machen zu können.

Belgien – Sind sie so gut wie ihr Ruf?

Allzu viel hat die belgische Fußballnationalmannschaft bisher noch nicht erreicht, als dass man sie hier zu den absoluten Topfavoriten zählen könnte. Das Turnier in Frankreich ist dabei erst die fünfte Teilnahme an einer Endrunde und gemessen daran, dass man zwei Mal als Gastgeber nicht durch die Qualifikation musste, ist es erst die dritte sportlich erreichte Endrunde. Dabei war man vor allem die letzten drei Male wieder zum Zuschauen verdammt. Bei Weltmeisterschaften war man zwar schon öfter dabei und musste in den letzten 30 Jahren lediglich 2006 und 2010 aussetzen, aber auch hier fehlen die richtig großen Erfolge. Immerhin schaffte man es unter Trainer Marc Wilmots in Brasilien im Jahr 2014 ins Viertelfinale, wo man gegen den späteren Finalisten Argentinien nur knapp unterlag. Blicken wir also auf den Kader. Und genau hier muss man sagen: Vermutlich hat Belgien seinen Status als der große Geheimfavorit auf den Titel durchaus zu Recht, denn hier verdient nahezu jeder Spieler sein Geld in einer international erfolgreichen und angesehenen Mannschaft. Da wäre allen voran Kapitän Eden Hazard (FC Chelsea), der Ex-Wolfsburger Kevin de Bruyne (Manchester City), Topstürmer Christian Benteke sowie Nachwuchskraft Divock Origi (beide FC Liverpool), Mittelfeldmotor Marouane Fellaini (Manchester United), die sicheren Abwehrspieler Toby Alderweireld und Jan Vertonghen (beide Tottenham Hotspur) sowie Thomas Vermaelen (FC Barcelona) und natürlich auch der absolute Rückhalt des Teams Thibaut Courtois (FC Chelsea) im Tor. Mit Ausnahme der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen Portugal musste man außerdem seit der angesprochenen Niederlage gegen Argentinien nur noch ein Spiel in der Qualifikation gegen Wales abgeben.

Italien – Der Generationswechsel schreitet voran

Die Italiener, 2006 noch Weltmeister in Deutschland und 2012 etwas überraschend im Endspiel der EM 2012, haben in Form von Andrea Pirlo nun ihren Denker und Lenker im Spiel verloren. Der Generationswechsel macht sich immer weiter bemerkbar. Mit Kapitän Gianluigi Buffon, Andrea Barzahli und Giogio Chiellini (alle drei Juventus Turin) sowie Daniele de Rossi (AS Rom) stehen zwar noch vier Weltmeister im Aufgebot, von denen zumindest die erstgenannten drei hauptverantwortlich für die solide Defensive waren, mit der man gegen Frankreich den letzten großen Titel holte, gerade aber in der Kreativabteilung und auch im Sturm setzt man nun auf etliche neue Gesichter. Gepaart mit vielen bitteren Ausfällen haben es damit nun auch waschechte Debütanten geschafft, nachzurücken, wie beispielsweise Juves Stefano Sturaro, der erst vor wenigen Tagen im Test gegen Finnland sein erstes Länderspiel bestreiten durfte. Bis auf ganz wenige Ausnahmen wie beispielsweise Thiago Motta (Paris Saint-Germain) oder Matteo Darmian (Manchester United) verdienen 18 der 23 nominierten Spieler ihr Geld in Italien. Was früher vielleicht ein positives Qualitätsmerkmal gewesen wäre, lässt nun schon tief blicken, genießt die Seria A momentan doch alles andere als einen guten Ruf. Auch diese Saison war nämlich weder in der Champions League noch in der Europa League ein italienisches Team unter den verbliebenen letzten acht Mannschaften zu finden. In der Qualifikation hatten die Italiener zwar keine Probleme und blieben bei sieben Siegen und drei Unentschieden ungeschlagen, in Testspielen gegen große Nationen (0:1 gegen Portugal, 1:1 gegen Spanien, 1:3 gegen Belgien und 1:4 gegen Deutschland) machte man allerdings keine gute Figur.

Belgien – Italien Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Schon 21 Mal hat es das Spiel zwischen Belgien und Italien gegeben und die Statistik ist hierbei stark auf der Seite der Italiener. Diese konnten sich nämlich 13 der Partien sichern, während Belgien bei vier Unentschieden erst auf ebenfalls vier Siege kommt. Dabei gilt für Belgien gleich zum Auftakt die Faustregel: Ist man bei einer EM dabei, bekommt man es mit Italien zu tun – zumindest fast immer. Sowohl beim bisher größten Triumph der Nation, als man 1980 mit Deutschland im Endspiel stand, traf man auf Italien in der Vorrunde als auch bei der EM 2000, als Belgien als Gastgeber automatisch qualifiziert war. Gab es 1980 noch ein torloses Remis, so setzten sich die Italiener 20 Jahre später mit 2:0 durch und besiegelten das Ausscheiden der Belgier im eigenen Land. Abermals 16 Jahre später bekommt das Team von Marc Wilmots nun die Chance, sich dafür endlich angemessen zu revanchieren.

Belgien – Italien Prognose – EM 2016 Spiel am 13.06.2016

Mit Blick auf die beiden Mannschaften und die jüngsten Ergebnisse können wir uns nach ausgiebiger Analyse den Expertenmeinungen nur anschließen: Der Favorit in dieser Partie heißt bemerkenswerterweise tatsächlich Belgien. Zwar darf man die taktischen Qualitäten der Italiener nicht vergessen und gerade auch die weitestgehend noch unbeschriebenen Blätter unter den jungen Spieler profitieren ganz gewiss ungemein von dem Erfahrungsschatz der vier Weltmeister im aktuellen EM Kader, aber dennoch wird es sehr schwer für die Italiener, sich gegen die in der Breite bärenstark aufgestellten Belgier zu behaupten. Immerhin: bei den kommenden Gegnern Schweden und Irland sollte zumindest der Einzug in die K.-o.-Phase drinnen sein. Ein Ausscheiden in der Vorrunde wie zuletzt bei der WM 2014 in Brasilien dürfte demnach eigentlich kein Thema sein.

Belgien – Italien Quoten – EM 2016 Spiel am 13.06.2016

Tipp 1 (Belgien): 2,60
Tipp X (Unentschieden): 3,10
Tipp 2 (Italien): 3,10

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