Bayern vs. Werder Bremen Prognose & Quoten, 26.08.2016

23. August 2016

Bundesliga Wetten, Prognosen & Quoten

Am Freitag, den 26. August 2016, ist es um 20:30 Uhr (MEZ) endlich so weit, wenn der amtierende Meister FC Bayern München gegen den SV Werder Bremen die 54. Spielzeit der Fußball Bundesliga in der heimischen Allianz Arena eröffnet. Ein ausverkauftes Stadion ist dabei ebenso schon jetzt vorprogrammiert, wie die offizielle Heimspielpremiere des neuen Startrainers Carlo Ancelotti, der am kommenden Freitag zum ersten Mal im Rahmen eines Pflichtspiels als Coach des Rekordmeisters auf der Trainerbank Platz nehmen wird. Dabei kann sich der einstige „FC Hollywood“ wie schon in den letzten Jahren über eine absolut ruhige Vorbereitung freuen, in der quasi keinerlei besondere Vorkommnisse im negativen Sinne gab, dafür aber den ersten Titel der Saison, den Pep Guardiola in drei Anläufen nie gewinnen konnte, nämlich den Supercup, den die Bayern auswärts bei ihrem größten Rivalen Borussia Dortmund gewinnen konnten.

Über etwas Ruhe würde sich zweifelsohne auch der SV Werder Bremen freuen. Nach dem bitteren Ausscheiden in der ersten Runde des DFB Pokals bei Underdog Sportfreunde Lotte brannten nämlich gleich mehreren Spielern auf und um den Platz die Sicherungen durch. Finn Bartels sah dabei wegen einer Tätlichkeit sogar die glatte rote Karte in der 81. Spielminute und erwies seiner Mannschaft damit einen echten Bärendienst. Nichtsdestotrotz hat dieses Ergebnis und die damit einhergehende Unruhe im Kader vorerst nichts zu bedeuten, schließlich geht es für den Traditionsklub ohnehin nicht wirklich darum, den Pokal zu holen, sondern in der Bundesliga endlich mal wieder eine stressfreie Saison – am besten mit dem frühzeitigen Klassenerhalt – zu durchleben. Mit dem Auftaktspiel beim deutschen Rekordmeister scheint allerdings auch ein souveräner Start in die neue Spielzeit fragwürdig zu sein.

Genau deswegen haben wir auf die beiden Gegner noch einen ausführlicheren Blick geworfen, um herauszufinden, ob der FCB seiner Favoritenrolle im eigenen Stadion zur Saisoneröffnung gerecht wird, oder ob die Bremer womöglich dazu in der Lage sind, alle kritischen Stimmen durch einen Auswärtssieg in der Allianz Arena im Keim zu ersticken.

Bayern München – Die Heimpremiere des Carlo Ancelotti

Wenn der große italienische Starcoach, der als Trainer schon drei Mal die Champions League gewinnen konnte, am kommenden Freitag erstmals in einem Pflichtspiel auf der Bank des amtierenden deutschen Meisters und Pokalsiegers sitzen wird, dann wird er vorerst noch auf die beiden deutschen Topverteidiger Jerome Boateng und Holger Badstuber verletzungsbedingt verzichten müssen. Neuzugang Mats Hummels, der für 35 Millionen Euro von Borussia Dortmund kam, wird diese Lücke aber womöglich gemeinsam mit Routinier Javi Martinez problemlos zu schließen wissen. Viel schmerzlicher werden die beiden EM Finalisten Renato Sanchez und Kingsley Coman vermisst, die trotz ihres jeweils noch sehr jungen Alters durchaus zu den nächsten Stars der Mannschaft avancieren könnten. Weil auch Douglas Costa und Arjen Robben noch fehlen, dürfte Mats Hummels damit sogar der einzige Neuzugang sein, der es in die Startelf schaffen wird. Ohnehin haben sich die Bayern allerdings auf dem Transfermarkt bisher zurückgehalten, kamen doch streng genommen nur zwei Spieler neu in den Verein, während mit Niklas Dorsch und Fabian Benko zwei Spieler aus der zweiten Garnison den Sprung in die erste Mannschaft geschafft haben. Mit Mario Götze, Pierre-Emile Höjbjerg, Sebastian Rode, Mehdi Benatia, Serdar Tasci und Ivan Lucic hat man den Kader außerdem weiter verkleinert, weswegen es gar nicht mal so abwegig ist, zu glauben, dass die Bayern noch einmal zuschlagen werden in den verbleibenden neun Tagen – womöglich auch, um Alternativen zu dem großen Lazarett zu schaffen, dürfte sich die erste Mannschaft von Carlo Ancelotti doch nahezu von alleine aufstellen. Definitiv haben die Münchner aber eine zu große Qualität, als dass man vor den Bremern in irgendeiner Form Angst haben müsste. Beim Supercup Gewinn gegen Borussia Dortmund sowie bei dem eindeutigen Weiterkommen im DFB Pokal gegen Amateur Carl Zeiss Jena wurden die ersten beiden Pflichtspiele in der noch jungen Saison außerdem erfolgreich bestritten. Nun heißt es, gut in die Bundesliga zu starten, um die Mission Titelverteidigung ein weiteres Mal anzupacken.

Werder Bremen – Seit der Ära Schaaf auf der Suche nach Anschluss

Tatsächlich scheint bei dem vierfachen deutschen Meister und sechsfachen Pokalsieger seit der letzten Jahrzehntwende der Wurm drinnen zu sein. Holte man 2004 noch letztmals die deutsche Meisterschaft und gewann 2009 noch den DFB Pokal, nachdem man den UEFA Cup im Endspiel gegen Schachtjor Donezk überraschend verpasste, so war der dritte Platz 2010 auch gleichzeitig das letzte Mal, als die Bremer international vertreten waren. Nach der Trennung von Langzeittrainer Thomas Schaaf ging die Spirale stattdessen stetig weiter bergab und inzwischen kämpft der SVW Jahr für Jahr bei hohem Trainerverschleiß nur noch um den Klassenerhalt. Immerhin hat es mit Viktor Skripnik nun endlich mal wieder ein Coach geschafft, sich im Amt zu behaupten, obschon der ehemalige ukrainische Publikumsliebling bei den Bremern alles andere als unumstritten ist. Bei der Blamage im DFB Pokal beim Aufsteiger in die dritte Liga, den Sportfreunden Lotte, fehlte offensiv jegliche Durchschlagskraft. Natürlich ist das auch auf die Verletzung vom inzwischen 37-jährigen Claudio Pizarro zurückzuführen, gerade aber der für 7,5 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg geholte Max Kruse kann verletzungsbedingt ebenfalls noch nicht helfen und bringt überdies nach seinen teilweise skandalträchtigen Aktionen im Umfeld der deutschen Nationalmannschaft in der letzten Saison auch alles andere als Ruhe in den Verein. Insgesamt wird man Viktor Skripnik aber auch Zeit geben müssen. Mit Innenverteidiger Jannik Vestergaard (für 12,5 Millionen Euro zu Borussia Mönchengladbach) und Anthony Ujah (für 11,5 Millionen Euro nach China) hat man zwei seiner Leistungsträger und Garanten für den Klassenerhalt verloren. Neben Max Kruse hat man allerdings ausschließlich Spieler geholt, die sich erst noch beweisen müssen, wie beispielsweise der Linksaußen Florian Keinz, der von Rapid Wien kam, oder der Däne Thomas Delaney, der für zwei Millionen Euro vom FC Kopenhagen an die Weser gewechselt ist. Bei insgesamt zehn Neuzugängen sowie zwei weiteren aus der zweiten Mannschaft hochgezogenen Spielern wird es gegen eingespielte Bayern mit nur wenig Fluktuation im Kader vermutlich sehr schwer.

Bayern – Werder Bremen Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt 112 Spiele hat es zwischen Bayern und Bremen bisher gegeben und der deutsche Rekordmeister hat mit 59 Siegen knapp mehr als die Hälfte aller Partien für sich entscheiden können. So kommen die Norddeutschen bei 26 Unentschieden erst auf 27 Siege gegen die Münchner. Gerade auch auswärts konnte Bremen in der Geschichte erst sieben Mal bei den Bayern siegen. Letztmals holte man sich in der Saison 2010/11 beim 0:0 am dritten Spieltag zumindest einen Punkt. Die 13 Aufeinandertreffen, die seitdem stattgefunden haben, wurden allerdings ausnahmslos von den Bayern gewonnen

Bayern – Werder Bremen Prognose – Bundesliga Spiel am 26.08.2016

Beim Auftaktspiel der Bundesliga spricht nahezu überhaupt nichts dafür, dass die eben angesprochene Münchner Siegesserie gegen die Bremer nun abreißen könnte. Kurz und knapp gesprochen, gehen wir hier von einem glasklaren Auftaktsieg der Bayern mit mindestens drei Toren Differenz aus – auch, weil Bremen mit seinem neu zusammengebauten Kader die Ausfälle von Pizarro und Kruse nur schwer wird kompensieren können und die Defensive schon gegen die unterklassigen Sportfreunde Lotte alles andere als gut ausgesehen hat.

Bayern – Werder Bremen Quoten – Bundesliga Spiel am 26.08.2016

Tipp 1 (Bayern): 1,11
Tipp X (Unentschieden): 8,00
Tipp 2 (Werder Bremen): 23,00

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