Australian Open 2018 Männer – Wetten, Favoriten & Quoten

12. Januar 2018

Roger Federer - © lev radin / Shutterstock.com

Am Montag, den 15. Januar 2018, startet das 128 Mann starke erste Grand Slam Turnier des Kalenderjahres, wenn die Australian Open 2018 auf dem Programm stehen. In Melbourne, Australien, wird dabei bereits zum 106. Mal in der Geschichte ein Gewinner gesucht, dessen Tennis Saison dann schon jetzt – egal, was in den kommenden elf Monaten noch passiert – als voller Erfolg gewertet werden dürfte. Mit dabei ist nicht nur der Weltranglistenerste Rafael Nadal, der hier einfach nur das Viertelfinale erreichen muss, um seine Spitzenposition in der ATP zu verteidigen, sondern natürlich auch der Titelverteidiger Roger Federer, der sich vor einem Jahr beim erfolgreichen Comeback auf der ATP World Tour hier zum schon fünften Mal den Siegerpokal sichern konnte. Rekordsieger ist er damit zwar nicht, könnte es aber mit seinem sechsten Triumph auf den Outdoor Hartplätzen im Melbourne Park theoretisch werden, denn mit Roy Emerson aus der Amateur Era sowie Novak Djokovic aus der Open Era teilen sich die Rolle als Rekordsieger derzeitig zwei Athleten mit jeweils sechs Turniersiegen bei den Australian Open.

Apropos Novak Djokovic: der serbische Superstar und einstige Weltranglistenerste wird nach langer Verletzungspause nun wieder auf die Tour zurückkehren und könnte höchstpersönlich verhindern, dass Roger Federer seinen Rekord egalisiert. Und nicht nur das – der Djoker könnte seinen eigenen Rekord hier sogar ausbauen, indem er nun ein ähnliches Comeback auf die Plexicushion Hartplätze im Melbourne Park zaubert, wie es King Roger vor einem Jahr getan hat. Dabei ist Nole aber nicht der einzige Rückkehrer, über den sich eine zuletzt vorwiegend auf das Duell zwischen Rafael Nadal und Roger Federer reduzierte ATP World Tour freuen darf. Mit Stan Wawrinka und Milos Raonic kehren nämlich noch zwei weitere Langzeitverletzte zurück, die durchaus das Potenzial mitbringen, ein besonders eindrucksvolles Comeback zu schaffen. Lediglich der Brite Andy Murray, der hier schon fünf Mal im Endspiel der Australian Open gestanden war, ohne den großen Titel bisher gewonnen zu haben, hat es nicht mehr rechtzeitig geschafft, fit zu werden, und wird nun das zweite Grand Slam Turnier in Serie verpassen.

Vergessen sollte man bei all den Comebacks derweil aber nicht die Spieler, die in Abwesenheit dieser Spieler das Heft in der ATP World Tour in die Hand genommen haben. Das wären beispielsweise der amtierende Weltmeister Grigor Dimitrov oder auch der deutsche Shootingstar Alexander Zverev, die im Jahr 2017 auf sich aufmerksam machen konnten und nun ebenfalls im engeren Kreis der Favoriten anzusiedeln sind.

In diesem Beitrag blicken wir deshalb nun auf die in unseren Augen fünf Kandidaten mit den größten Chancen, sich im ersten Grand Slam Turnier der neuen Saison den Siegerpokal zu holen. Im engen Kreis, aber eben nicht bei den fünf Topfavoriten dabei, sollten Sie außerdem noch Vizeweltmeister David Goffin, US Open Sieger 2014 Marin Cilic, den frischgebackenen Sieger aus Brisbane und Lokalmatador Nick Kyrgios sowie den Australian Open 2014 Champion und Rückkehrer Stan Wawrinka behalten, auf die zu attraktiven Quoten (siehe das Beitragsende) kleine Außenseiterwetten definitiv erlaubt sind.

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Roger Federer – Nach Sensationsjahr bereit für neue Rekorde

Dass der schweizerische Superstar Roger Federer, dem in seiner langen und erfolgreichen Karriere in der ATP World Tour bereits sage und schreibe 95 Einzeltitel geglückt sind – darunter insgesamt 19 Grand Slam Pokale, von denen gleich fünf auf das Turnier hier im Melbourne Park entfallen –, trotz seines fürs Hochleistungssportler gehobenen Alters von 36 Jahren nichts von seinem Können eingebüßt hat, hat bereits die vergangene Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Schier unbezwingbar marschierte der Federer-Express dort nämlich von Turnier zu Turnier und sicherte sich am Ende sieben Turniersiege – darunter zwei weitere Grand Slam Pokale, an die sicherlich keiner seiner Fans nach der schweren Verletzung im Sommer 2016 noch ernsthaft geglaubt hatte. So war vielmehr offen über das mögliche Karriereende des sympathischen Schweizers diskutiert worden, ehe er stärker denn je zurückkehrte und sich anschickte, die ATP World Tour noch einmal nach Belieben zu dominieren. Dass er auch nach seiner etwas überraschenden Halbfinalpleite bei den ATP World Tour Finals 2017 gegen David Goffin im Winter nicht etwa seine Füße hoch- und den Schläger beiseite gelegt hat, bewies er bereits beim diesjährigen Hopman Cup, den er gemeinsam mit Belinda Bencic auch in dieser Saison wieder zum Auftakt besucht hat. Und dort gewann Kind Roger nicht nur alle vier Einzelspiele – darunter unter anderem die Siege gegen Jack Sock und Alexander Zverev –, sondern drückte auch den gemischten Doppeln seinen Stempel auf, sodass die Schweiz sich hier den ersten Gesamtsieg seit 2001 holen konnte, als ein damals noch 20-jähriger Roger Federer mit einer gewissen Martina Hingis zu diesem Turnier gereist war. Der Start ins Jahr ist ihm also schon einmal geglückt. Nun ist er bereit für neue Rekorde. Zu einer Quote von 2,75 ist er dabei der haushohe Favorit bei den Buchmachern. Eine Rolle, die angesichts der bärenstarken Auftritte in 2017 nicht wegdiskutiert werden kann. In unseren Augen ein absolut solider Tipp.

Rafael Nadal – Ein dankbarer Turnierbaum

Für den 31-jährigen Spanier Rafael Nadal ist die Auslosung des ersten Grand Slam Turniers des Jahres sehr erfreulich verlaufen, denn weder Roger Federer noch Novak Djokovic könnten dem Stier von Manacor vor dem großen Finale über den Weg laufen, in das er sich vor einem Jahr schon völlig überraschend vorarbeiten konnte. Zwar scheiterte er dort bereits zum dritten Mal in seiner Karriere am Titel, den er jedoch 2009 hier in Melbourne zumindest ein Mal schon gewinnen konnte, beim 2:3 gegen Roger Federer war es am Ende aber eine denkbar knappe Angelegenheit, ehe er sich anschickte, sich den zehnten Turniersieg bei den French Open zu holen, erneut Nummer eins der ATP Weltrangliste zu werden und abschließend bei den US Open 2017, in die er schon einmal als topgesetzter Spieler in ein Hartplatz Grand Slam Turnier gestartet war, kurzerhand zu gewinnen. Bei dankbarem Turnierbaum spricht deshalb grundsätzlich nur wenig dagegen, dass er diesen Coup nun hier in Melbourne noch einmal wiederholt, obschon er nun erstmals seit dem Vorrundenaus bei den ATP World Tour Finals 2017 wieder auf dem Platz stehen wird. Dort unterlag er im ersten Spiel überraschend David Goffin, ehe er verletzungsbedingt zurückzog und seine Saison für vorzeitig beendet erklärte. Gute zwei Monate sind seitdem vergangen, in denen sich der Mallorquiner grundsätzlich wieder vollständig erholt haben dürfte. Genaueres wird allerdings erst seine Leistung auf dem Platz zeigen, wo er gegen Víctor Estrella Burgos aus der Dominikanischen Republik zumindest einen dankbaren Gegner in Runde eins erhalten hat, um wieder reinzukommen. Die Quote von 6,50 unterstreicht, dass hier ein paar Fragezeichen im Raum stehen, sollten Sie jedoch diese Fragezeichen nicht bei ihm sehen, erhalten Sie bei grundsolider Eintrittswahrscheinlichkeit für seinen 17. Grand Slam Erfolg hier allerdings eine fast schon sensationelle Quote.

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Novak Djokovic – Hält die Schulter?

Sechs Monate lang musste der 30-jährige Serbe Novak Djokovic nun wegen seiner Schulterverletzung pausieren, scheint nun aber endlich sein Comeback auf der ATP World Tour geben zu können. Nach einem guten Auftritt im lockeren Testspiel gegen einen ebenfalls angeschlagenen Dominic Thiem bestätigte er zumindest, sich gut zu fühlen und hier wieder angreifen zu wollen, obschon der Djoker im gleichen Atemzug kleine Brötchen buk und Roger Federer sowie Rafael Nadal als die Favoriten auf den Turniersieg ausrief. Weil er nach einem halben Jahr Pause bis auf Platz 14 in der ATP Weltrangliste abgerutscht ist, muss er nun überdies mit einem schwierigen Turnierbaum leben. Angenommen, alle Favoriten setzen sich durch, so drohen ihm nach dem durchaus dankbaren Start gegen den Amerikaner Darren Young der Reihe nach namhafte Spieler wie Gael Monfils, Albert Ramos Vinolas, Alexander Zverev, Stan Wawrinka, Roger Federer und last, but not least, Rafael Nadal. Nicht nur muss der serbische Superstar damit also gleich im ersten Turnier nach seiner Rückkehr auf die Tour eine Reihe von Topstars der ATP World Tour ausschalten, sondern auch seine Problemzone, die Schulter, muss dieses kräftezehrende Turnier in der Hitze von Melbourne überstehen. Dennoch: mit sechs Turniersiegen hier in Down Under sind die Australian Open nicht nur das beste Grand Slam Turnier von Novak Djokovic, sondern er hat hier überdies den Status als Rekordsieger inne. Wieso sollte ihm also nicht das gelingen können, was Roger Federer vor einem Jahr vollbrachte, nämlich das Comeback von Null auf Hundert? Die Quote von 6,50 verweist ebenfalls darauf, dass hierfür einiges stimmen muss, ist im Umkehrschluss allerdings gemessen an den Verdiensten des Serben äußerst lukrativ.

Grigor Dimitrov – Reicht das Momentum?

Der 26-jährige Bulgare Grigor Dimitrov war in Abwesenheit etablierter Stars wie Novak Djokovic, Andy Murray, Stan Wawrinka, Milos Raonic und Co sicherlich einer der großen Gewinner der Saison 2017. Nicht nur holte er sich im Sommer bei den Western & Southern Open in Cincinnati nämlich seinen ersten Major Titel bei einem ATP World Tour Masters 1000er Turnier, sondern er konnte sich bei Verletzung von Rafael Nadal und Patzer von Roger Federer gegen David Goffin am Jahresende noch völlig überraschend den Sieg bei den ATP World Tour Finals sichern und sich zum Weltmeister krönen. Überraschend vor allem deshalb, weil der Bulgare außerhalb der ATP Brisbane, die er zum Jahresauftakt gewinnen konnte, keinerlei Siege mehr gegen andere Spieler aus den Top 10 der ATP Weltrangliste feiern konnte, was es bei einem Turnier wie den Finals, das ausschließlich aus Top 10 Spielern besteht, schwer bis unmöglich macht, einen Turniersieg davonzutragen. Dass er das Zeug dazu aber hat, konnte der oft als „Baby Federer“ bezeichnete Shootingstar eindrucksvoll untermauern. Bereits letztes Jahr war er mit dem Momentum aus dem Sieg in Brisbane bis ins Halbfinale der Australian Open marschiert, wo er nur knapp mit 2:3 an Rafael Nadal gescheitert war. Die Preisfrage lautet nur, ob sein Momentum, das dieses Jahr aus den ATP World Tour Finals stammt, tatsächlich noch anhält, denn sein Saisonauftakt ging gehörig in die Hose. In Brisbane war er als topgesetzter Spieler angereist, um den Titel zu verteidigen, musste aber gleich im ersten Spiel gegen Underdog John Millman zwei Matchbälle abwehren, ehe auch in Runde zwei nur ein wackliger 2:1-Sieg über Kyle Edmund erzielt werden konnte. Und dann war gegen Nick Kyrgios Schluss für den Bulgaren, der es dankenswerterweise als Weltranglistendritter in den ersten beiden Runden nur mit Qualifikanten zu tun bekommen wird und somit alle Zeit der Welt hat, sich in das Turnier reinzufuchsen. Der Weg ins Halbfinale ist ihm definitiv zuzutrauen. Dort ginge es dann aber möglicherweise erneut gegen Rafael Nadal. Die Quote von 11,00 ist dennoch passabel genug, um einen Tipp auf den offenen Geheimfavoriten bei den Australian Open 2018 abgeben zu können.

Alexander Zverev – Schwerer Turnierbaum nach Rumpelstart

Eigentlich war der 20-jährige Deutsche Alexander Zverev zum zweiten Mal in Serie zum Hopman Cup gereist, um sich ein ähnliches Momentum für das Turnierjahr 2018 zu verschaffen wie im Vorjahr, als ihm dort im Duell zwischen Deutschland und der Schweiz ein 2:1-Sieg gegen Roger Federer geglückt war, der sich später als wegweisend für die gesamte Saison entpuppen sollte. Schließlich gewann Sascha insgesamt fünf Einzeltitel – darunter zwei ATP World Tour Masters 1000er Turniere, bei denen er sich in Rom gegen Novak Djokovic und in Montreal gegen Roger Federer im Finale jeweils klar mit 2:0 durchsetzen konnte. Dennoch schien das Vorhaben mit dem Momentum vom Hopman Cup in Perth nicht zu klappen, denn an der Seite einer unglaublich stark aufgelegten Angelique Kerber verlor der Vierte der ATP Weltrangliste gleich drei von vier Einzeln und sah dabei vor allem gegen David Goffin (0:2) und Thanasi Kokkinakis (1:2) überraschend schlecht aus. Sicher muss man ihm zu Gute halten, dass er noch blutjung ist, weshalb hier niemand von ihm erwarten darf, nun jede Saison in den Top 5 der ATP Weltrangliste abzuschließen. Dennoch macht der schwierige Turnierbaum es ihm hier nicht gerade einfacher. Bei seinem erst dritten Auftritt bei den Australian Open ist er in Sektion sechs des Turnierbaums mit Spielern wie seinem zehn Jahre älteren Bruder, Chung Hyeon (Next Generation ATP Finals 2017 Gewinner), besagtem Thanasi Kokkinakis, Gael Monfils und eben auch Novak Djokovic in einer der schwierigsten Sektionen des gesamten Turnierbaums gelandet. Selbst, wenn er sich hier behaupten sollte, was wir nur dann für möglich erachten, wenn Novak Djokovic Anlaufschwierigkeiten oder Schulterprobleme beim Comeback haben sollte, dann stünde ihm anschließend im Viertelfinale ggf. Stan Wawrinka im Weg, danach Roger Federer und dann vielleicht ja sogar noch Rafael Nadal. Kurzum: obschon die Quote von 15,00 für seinen ersten Grand Slam Erfolg bereits dann rentabel ist, wenn Sie die Eintrittswahrscheinlichkeit seines Gesamtsieges mit mindestens 7% bewerten, erscheint der Weg nach dem Rumpelstart ins neue Jahr beim Hopman Cup etwas zu steinig zu sein.

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Die Quoten für Gesamtsieger der Männer bei den Australian Open 2018

Spieler Gesamtsieger Quoten
Roger Federer 2,75
Rafael Nadal 5,50
Novak Djokovic 6,50
Grigor Dimitrov 11,00
Alexander Zverev 15,00
Nick Kyrgios 16,00
Juan Martin del Potro 17,00
David Goffin 19,00
Marin Cilic 26,00
Stan Wawrinka 29,00
Dominic Thiem 31,00
Milos Raonic 34,00
Kevin Anderson 61,00
Roberto Bautista Agut 61,00
Jack Sock 67,00
Denis Shapovalov 81,00
Gael Monfils 81,00
Lucas Pouille 81,00
Jo-Wilfried Tsonga 101,00
Tomas Berdych 101,00
Andrey Rublev 101,00

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