Australian Open 2018 Frauen – Wetten, Favoriten & Quoten

12. Januar 2018

Angelique Kerber - © pdrocha / Shutterstock

Am Montag, den 15. Januar 2018, starten die Australian Open 2018 – und damit das allererste Grand Slam Turnier in der neuen Tennis Saison. Neues Jahr – neues Glück, heißt es dann für die 128 Damen, die ihren Weg in das Hauptfeld des prestigeträchtigen Turniers in Melbourne, Australien, dann geschafft haben werden und um den Turniersieg in der 106. Ausgabe des Outdoor Hartplatz Turniers im Melbourne Park kämpfen werden. Gesucht wird dabei eine Nachfolgerin von Serena Williams, die sich hier letztes Jahr ihren 23. und bis dato letzten Grand Slam Pokal sichern konnte, ehe die amerikanische Dauerbrennerin in die Babypause gegangen war, aus der sie eigentlich pünktlich zu den diesjährigen Australian Open wieder zurückkehren wollte. Durch ihre Absage ist allerdings nun schon vorzeitig klar, dass eine Titelverteidigung hier ausgeschlossen ist und es offiziell eine Nachfolgerin für die letztes Jahr zur Amateur Era Rekordsiegerin Margaret Smith aufgeschlossenen Amerikanerin geben wird. So sicherte sich Serena Williams nämlich 2017 ebenfalls ihren siebten Turniersieg bei den Australian Open, durch den sie nun nicht mehr länger nur die Open Era als Rekordsiegerin anführt, sondern auch die sieben Siegerpokale der Australierin eingestellt hat, die hier die 60er maßgeblich dominiert hat und zwischen 1960 und 1966 alle sieben Titel am Stück holte.

Statistiken, die in der heutigen Open Era undenkbar sind – erst recht nach aktuellem Stand in der WTA, wo wegen des Wegfalls einer Spielerin, die wirklich aus der breiten Masse heraussticht, so wie es zuletzt Serena Williams stets tat, die Führungsposition in der WTA Weltrangliste einmal mehr vakant ist. So geht zwar Simona Halep als die Weltranglistenerste in dieses Turnier, die Rumänin hat aber bis dato noch nie ein Grand Slam Turnier gewinnen können und schied hier in Melbourne zuletzt zwei Mal in Serie in der ersten Runde aus. Sollte ihr hier ein unrühmliches Triple unterlaufen, so stünden sage und schreibe fünf Spielerinnen Spalier, um mit entsprechender Leistung bei diesem Turnier zur neuen Nummer eins der Welt zu avancieren. Dies ist neben Weltmeisterin Caroline Wozniacki auch noch die Spielerin des Jahres 2017, Garbine Muguruza, sowie Elina Svitolina, Karolina Pliskova und Jelena Ostapenko.

Im vorliegenden Beitrag haben wir dabei die in unseren Augen fünf brandheißen Kandidatinnen in Hinblick auf den potenziellen Gesamtsieg bei den diesjährigen Australian Open 2018 herausgepickt und ihre jeweiligen Titelchancen detailliert besprochen. Dabei zählen wir neben einer Jelena Ostapenko, die bei zwei Erstrundenausscheiden im bisherigen Turnierjahr noch komplett neben sich zu stehen scheint, außerdem Weltmeisterin Caroline Wozniacki sowie Wimbledon Siegerin Garbine Muguruza. Dies hat unserer Ansicht nach die folgenden Gründe: Obschon die Dänin sicherlich wegen der zuletzt guten Ergebnisse noch in den engen Kreis gezählt werden darf, hat sie gerade erst Anfang des Jahres in Auckland einmal mehr ein großes Finale verloren – die bereits sechste Finalniederlage im neunten Endspiel innerhalb der letzten zwölf Monate. Selbst, wenn sie sich also bis ins Endspiel vorkämpfen sollte, so dürfte es doch spätestens hier wieder sehr schwer werden. Gleiches gilt für Venus Williams, die vor einem Jahr hier ebenso das Endspiel erreicht hatte wie später auch in Wimbledon, die aber seit Februar 2016 ebenfalls kein einziges Turnier mehr gewonnen hat. Und last, but not least, wäre Wimbledon Siegerin Garbine Muguruza – am Ende der Saison seitens der WTA noch als Spielerin des Jahres 2017 ausgezeichnet – sicherlich eine Kandidatin für den Titel, eine Verletzung am rechten Bein hat sie nun allerdings auch in Sydney beim zweiten Vorbereitungsturnier wieder zur Aufgabe gezwungen, weshalb wir hier schlicht und ergreifend zu große Zweifel haben, dass sie das Turnier komplett durchstehen wird.

Besprechen wir deshalb nun die Chancen der fünf Spielerinnen, die wir hier im ganz engen Kreis der Titelanwärterinnen sehen, bevor wir Ihnen die Quoten aller Topstars der WTA nennen. Denn mit Grand Slam Champions wie Jelena Ostapenko und Sloane Stephens im Jahr 2017 hat die WTA so manches Mal bewiesen, dass auch vermeintliche Außenseiterinnen zurzeit mehr denn je für Überraschungen gut sein können.

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Elina Svitolina – Topfavoritin wegen ihrer unglaublichen Effizienz

Das neue Jahr war gerade erst eine Woche alt, da sicherte sich die 23-jährige Ukrainerin Elina Svitolina bereits den ersten Siegerpokal in der noch jungen Saison, wofür sie beim Brisbane International mit Johanna Konta und Karolina Pliskova gleich mal ihre ersten beiden Duelle mit Top 10 Spielerinnen der neuen Saison gewinnen konnte. Ein Punkt, der sie bereits in 2017 so unglaublich stark gemacht hat, wo sie sich bei gleich fünf gewonnenen Einzelturnieren auf der WTA Tour am Ende nicht nur die meisten Turniersiege aller Athletinnen gesichert hatte, sondern darüber hinaus noch mit einer Siegquote von um die 78% (51 Siege aus 65 Spielen) die offiziell erfolgreichste Spielerin in 2017 wurde. Lediglich bei den vier Grand Slam Turnieren ließ die Topfavoritin ihre unglaubliche Effizienz bis dato stets vermissen, denn abgesehen von zwei Viertelfinals, die sie 2015 und 2017 bei den French Open erreicht hat, hat sie es bei den vier Major Turnieren noch nie weiter geschafft und war letztlich auch bei den WTA Tour Championships 2017 bei ihrem Debüt in der Round Robin gescheitert. Obschon sie hier in Melbourne noch nie über die dritte Runde hinausgekommen ist, ist Elina Svitolina nun in einer einmal mehr eng beieinander liegenden WTA die Quotenfavoritin der Buchmacher mit einem Wert von 8,00, was sicherlich nicht zuletzt ihrer guten Bilanz gegen Kontrahentinnen aus den Top 10 des Rankings geschuldet ist. Wenn es nämlich hart auf hart kommt, ist die Ukrainerin da, die rein von der Auslosung her keine Mühe haben dürfte, erstmals ins Viertelfinale einzuziehen. Da ab dann für die Nachwuchshoffnung alles möglich ist, ist der Tipp auf Elina Svitolina durchaus zu empfehlen.

Angelique Kerber – Reichen acht Siege für einen erneuten Angriff?

Die 29-jährige Deutsche Angelique Kerber, die am kommenden Donnerstag in Melbourne ihren 30. Geburtstag feiern wird und dann natürlich unbedingt noch Teil des Turniers sein möchte, ist nach dem inzwischen wohl abgehakten Seuchenjahr 2017 endlich wieder aufgestanden. Nachdem sie 2016 noch hier in Melbourne ihren kometenhaften Aufstieg bis auf Platz eins der WTA Weltrangliste mit dem ersten Grand Slam Pokal ihrer Karriere begonnen hatte, war sie 2017 letztlich sogar aus den Top 20 gefallen. Umso effektiver scheint der Trainerwechsel zu Wim Fissette gewesen zu sein, unter dessen Führung sie nicht nur beim Hopman Cup alle vier Einzel gewann, sondern der sie auch ganz brandaktuell ins Endspiel der WTA Sydney zu führen wusste, wo sie unter anderem Lucie Safarova, Venus Williams und Dominika Cibulkova bezwingen konnte und im bevorstehenden Finale gegen Ashleigh Barty als die große Favoritin gilt. Kann sie mit dem Titel im Gepäck sowie dem neunten Sieg im neunten Einzel des Jahres 2017 nach Melbourne weiterreisen, wo es für die Nummer 21 der Setzliste gegen ihre Freundin Anna-Lena Friedsam gehen wird und bereits in Runde drei zum Duell mit Maria Sharapova kommen könnte, so könnte das Momentum ihr angeknackstes Selbstvertrauen tatsächlich derartig pushen, dass hier eine Wiederholung des Coups von vor zwei Jahren möglich wäre. Die Buchmacher sehen sie bei einer Quote von 8,00 für den Gesamtsieg dabei gleichauf mit Quotenfavoritin Elina Svitolina, wobei wir hier unbedingt zu Vorsicht anmahnen möchten, erscheint uns diese Quote trotz durchaus vorhandenen Titelchancen doch deutlich zu gering zu sein.

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Simona Halep – Guter Start in neuer Rolle

Die 26-jährige Rumänin Simona Halep, die seit vergangenem Herbst die WTA Weltrangliste anführt, sich letztlich aber nur ausgesprochen glücklich nach dem Aus in der Round Robin bei den WTA Tour Championships in Singapur als Weltranglistenerste aus der alten Saison verabschieden konnte, hat einen Traumstart ins neue Jahr hingelegt. Als von gleich fünf Spielern gejagte Nummer eins der Welt sicherte sie sich nämlich gleich im ersten Turnier des neuen Jahres bei der WTA Shenzhen den ersten Einzeltitel der Saison – der 15. Siegerpokal im Einzel in ihrer Karriere bei der WTA Tour. Aber: schlagen musste sie dafür mit Nicole Gibbs, Duan Yingying, Aryna Sabalenka, Irina Camelia-Begu und Katerina Siniakova zugegebenermaßen nur Gegnerinnen, gegen die sie als die haushohe Favoritin galt. Obschon sie nun erstmals in ihrer Karriere als topgesetzte Spielerin in ein Grand Slam Turnier startet, so hat es überdies die Auslosung nicht gerade gut mit ihr gemeint. Gegen Lokalmatadorin Destanee Aiava wird sie gleich im ersten Match auf den Centre Court das Publikum gegen sich haben, ehe in Runde zwei Eugenie Bouchard und anschließend gar Petra Kvitova in der dritten Runde auf sie warten könnten. Und selbst dann wäre sie erst im Achtelfinale angelangt, wo es bekanntermaßen keine leichten Gegnerinnen mehr gibt. Gepaart mit ihren bis dato mit Ausnahme von dem Favoritensieg in Shenzhen vorwiegend wackligen Auftritten als Nummer eins der Welt dürfte es trotz der durchaus lukrativen Quote von 9,00 für ihren Gesamtsieg hier eine ausgesprochen schwierige Angelegenheit werden, zudem ihr außerdem noch die beiden Erstrundenaus der letzten beiden Jahre hier in Melbourne im Hinterkopf herumspuken dürften. Für eine Wette mit positivem Erwartungswert müssten Sie Simona Halep zwar „nur“ eine Chance von 12% auf den Gesamtsieg einräumen, unserer Meinung nach sind diese 12% allerdings zu hoch gegriffen für die Weltranglistenerste, weshalb wir eher von dieser Wette abraten würden.

Karolina Pliskova – Das Potenzial, zur Nutznießerin zu werden

Die 25-jährige Tschechin Karolina Pliskova ist zwar nach ihren acht Wochen als Nummer eins der Welt im vergangenen Sommer inzwischen um fünf Plätze gefallen und geht hier nur als Weltranglistensechste ins erste Grand Slam Turnier des Jahres, dennoch sehen wir bei ihr aus vielerlei Gründen viel Potenzial, um zur großen Nutznießerin zu werden. Denn nicht nur hat sie sich von Jahr zu Jahr bei ihren Grand Slam Leistungen gesteigert und stand bereits letztes Jahr bei den Australian Open erstmals im Viertelfinale, wo sie gegen Mirjana Lucic-Baroni jedoch einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, sondern sie bringt von den bisher besprochenen Spielerinnen die mit Abstand beste Veranlagung für den Plexicushion hier im Melbourne Park mit. Denn betrachtet man es realistisch, so sind sowohl Elina Svitolina als auch Simona Halep eher auf Sandplatz versiert, während bei Angelique Kerber eben wegen des schwachen Jahres 2017 noch zu große berechtigte Zweifel bestehen, ob sie jetzt schon wieder in der Verfassung ist, bei einem Grand Slam Turnier vorne mitzumischen. Karolina Pliskova ist wegen ihrer Körpergröße und vor allem auch wegen ihrer knallharten Aufschläge – 2017 hat sie einmal mehr die besten Werte aller Top 10 Spielerinnen beim eigenen Service gehabt – die geborene Hartplatz Spielerin, weshalb man hier auch ihre Niederlage im Halbfinale von Brisbane gegen Elina Svitolina nicht überbewerten sollte. Hinzu kommt, dass „Plisko“ vom Turnierbaum her im Achtelfinale eine angeschlagene Johanna Konta abbekommen könnte, ehe es im anschließenden Viertelfinale gegen eine auf Hartplatz eher im Nachteil befindliche Simona Halep gehen könnte, sofern die Rumänin nicht vorher schon patzt. Mit anderen Worten: dass die Tschechin ihre Vorjahresleistung erneut steigert und hier dieses Jahr mindestens bis ins Halbfinale kommt, ist sehr realistisch, weshalb die gleichen 12% Eintrittswahrscheinlichkeit, die zur Quote von 9,00 für den Turniersieg von Karolina Pliskova benötigt werden, hier absolut realistisch zu bewerten sind. Für uns ein lukrativer sowie mathematisch betrachtet durchweg sinnvoller Tipp.

Julia Görges – Die Geheimfavoritin im Teilnehmerfeld

Zugegeben: die 29-jährige Deutsche Julia Görges bringt es in ihrer bisherigen Karriere auf gerade erst fünf Einzeltitel bei der WTA Tour und hat bisher noch nie das Achtelfinale eines Grand Slam Turniers heil überstanden (zuletzt scheiterte sie in Melbourne zwei Mal in Serie in der zweiten Runde), aber dennoch hat sie hier extrem viel in die Waagschale zu werfen. Da wäre allen voran die unglaubliche Siegesserie von inzwischen 14 gewerteten Tennis Matches am Stück, die ihr zu Einzeltiteln Nummer drei, vier und fünf verholfen haben. Sicherte sie sich dabei 2017 im Endspurt erst die WTA Moskau, ehe sie im chinesischen Zhuhai die sogenannte B-WM gewann, nämlich die WTA Elite Trophy, an der die zwölf besten Spielerinnen der Saison teilnehmen dürfen, die nicht eine Woche zuvor bei den WTA Tour Championships angetreten sind, so startete auch ihr Jahr 2018 einfach nur perfekt mit dem Titelgewinn bei der WTA Auckland. Und hier fügte sie keiner Geringeren als der amtierenden Weltmeisterin Caroline Wozniacki die erste Niederlage nach einer eigenen kleinen Siegesserie zu, wobei dieses Match beim 2:0-Erfolg der Deutschen sogar überraschend deutlich ausgefallen ist. Umso mehr sollte man Jule nun auf dem Schirm haben, denn nicht nur befindet sie sich zurzeit auf dem absoluten Höhenflug ihrer bisherigen Profikarriere, sondern auch der Turnierbaum hat es gut mit der Nummer zwölf der Setzliste gemeint. Mit Sofia Kenin dürfte sie in Runde eins keine Probleme haben und auch der Weg ins Achtelfinale scheint frei zu sein, ehe sie wohl auf die Siegerin des Erstrundenduells zwischen Venus Williams und Belinda Bencic treffen könnte. Und warum sollte Julia Görges sich hier nicht ebenso souverän durchsetzen wie sie es in ihren letzten 14 Spielen in Serie tat, ehe am dem Viertelfinale dann die wahren Topfavortinnen wie Elina Svitolina warten könnten. Die Quote der Buchmacher von 19,00 begünstigt hier ganz klar einen Außenseitertipp, zumal wir ihre Chancen auf den Grand Slam Erfolg tatsächlich höher bewerten als die von Angelique Kerber oder Simona Halep. Bereits mit sehr kleinem Einsatz sind hier hohe Renditen möglich, sollte der nicht ganz unrealistische Fall eintreten und die Deutsche ihren Lauf auch in Melbourne fortsetzen.

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Die Quoten für Gesamtsieger der Frauen bei den Australian Open 2018

Spieler Gesamtsiegerin Quoten
Elina Svitolina 8,00
Angelique Kerber 8,00
Simona Halep 9,00
Karolina Pliskova 9,00
Caroline Wozniacki 10,00
Garbine Muguruza 12,00
Maria Sharapova 15,00
Madison Keys 17,00
Julia Görges 19,00
Johanna Konta 21,00
Coco Vandeweghe 21,00
Petra Kvitova 21,00
Caroline Garcia 29,00
Venus Williams 29,00
Ashleigh Barty 29,00
Belinda Bencic 29,00
Jelena Ostapenko 34,00
Dominika Cibulkova 34,00
Sloane Stephens 41,00
Camila Giorgi 41,00

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