Australian Open 2017 Männer – Wetten, Favoriten & Quoten

12. Januar 2017

Novak Djokovic - © mooinblack / Shutterstock

Am Montag, den 16. Januar 2017, starten die Australian Open 2017. Bis einschließlich zum großen Finale am Sonntag, den 29. Januar 2017, duellieren sich dabei die 128 besten Männer der Tennisszene in Melbourne um den ersten Grand Slam Pokal der neuen Saison. Es ist nunmehr schon die 105. Auflage dieses geschichtsträchtigen Turniers, das dieses Jahr von dem Unternehmen Kia gesponsert wird, und einmal mehr in der Location Melbourne Park ausgetragen wird. Gerade in puncto Preisgeldern hat es außerdem mal wieder eine saftige Erhöhung gegeben. So winken dem glücklichen Gewinner neben stolzen 2000 Punkten für die ATP Weltrangliste (und damit doppelt so viele wie bei einem ATP World Tour Masters 1000er Turnier), einer begehrten Grand Slam Trophäe und einem Eintrag in die Geschichtsbücher auch noch sage und schreibe 3,7 Millionen US Dollar.

Dabei hat vor allem Titelverteidiger Novak Djokovic ein großes Ziel vor Augen, nämlich sich den dritten Titel in Serie bei den Australian Open zu sichern, mit dem er Andy Murray nach gerade einmal zwei Monaten wieder von Platz eins der ATP Weltrangliste verdrängen könnte. Gerade erst mit dem unglaublichen Endspurt im Vorjahr hatte der Schotte sich diesen Titel gesichert und am Ende sogar im direkten Duell mit dem Djoker die Weltmeisterschaft gewonnen. Schon jetzt hoffen die Fans, die gerade erst in Doha wieder ein Endspiel zwischen Djokovic und Murray sehen durften, abermals auf das zurzeit wohl größte Spiel im Herrentennis, das hier bereits letztes Jahr das Endspiel war. Selbstverständlich ist aber auch sonst die gesamte Crème de la Crème der Tenniswelt am Start und neben den deutschen Hoffnungsträgern Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber, dem Österreicher Dominic Thiem sowie dem Schweizer Stan Wawrinka wird sich hier aus dem deutschsprachigen Raum nach ausgestandener Langzeitverletzung auch die Legende Roger Federer wieder die Ehre geben.

Viele spannende Matches sind also schon jetzt vorprogrammiert. Bevor der Startschuss am kommenden Montag aber nun ganz offiziell fallen wird, haben wir schon jetzt fünf Spieler herausgepickt, die in unseren Augen am ehesten für den Turniersieg in Frage kommen. In diesem Beitrag haben wir ihre jeweiligen Chancen genauer unter die Lupe genommen.

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Novak Djokovic – Ein Schritt in Richtung Unsterblichkeit

Mit seinen bisherigen zwölf Grand Slam Trophäen in der privaten Vitrine muss der 29-jährige Serbe Novak Djokovic zwar noch ganz schön ranklotzen, um zu dem zurzeit erfolgreichsten Spieler Roger Federer (17 Grand Slam Turnier Siege) aufschließen zu können, zumindest hier in Australien könnte ihm aber ein großer Schritt in Richtung Unsterblichkeit gelingen. So hat der Djoker, der sechs seiner zwölf Grand Slam Pokale bei den Australian Open gewonnen hat – darunter alleine in den letzten sechs Jahren fünf Turniersiege –, mit seinem siebten Triumph in Melbourne nämlich die Chance, in der ewigen Rangliste der Rekordsieger an Roy Emerson vorbeizuziehen, der seine sechs Titel bei den Australian Open allerdings noch in der Amateur Era und eben nicht in der Open Era geholt hat. Weil es damals noch wesentlich einfacher war, ein großes Turnier mit reduziertem und qualitativ schlechterem Teilnehmerfeld zu gewinnen, ist es umso beeindruckender, dass die teilweise astronomischem Rekorde aus der Amateur Era nun tatsächlich von Spielern aus der Open Era geknackt werden können. Zumindest eingestellt hat Nole diesen Rekord ja bereits verganenes Jahr, als ihm gegen Langzeitrivale Andy Murray der Turniersieg gelang. Zwar hat der Schotte ihm über das Jahr hinweg nach und nach den Rang abgelaufen, Novak Djokovic hat aber mit dem fürs Prestige sehr wichtigen Turniersieg in Doha, bei dem er den Schotten in drei Sätzen knapp schlagen konnte (6:3, 5:7 und 6:4) gezeigt, dass er sich mit Rang zwei in der ATP Weltrangliste nicht zufrieden gibt. Wir tippen nun auf ein Comeback des Djokers, der hier in Melbourne von seinen letzten 40 Spielen nur ein einziges verloren hat (gegen Stan Wawrinka im Viertelfinale 2014).

Andy Murray – Wie steckt er den Dämpfer weg?

Der 29-jährige Schotte Andy Murray war zuletzt von September 2016 bis zum Jahresende hin komplett ungeschlagen geblieben. In dieser Zeit gewann er nicht nur vier Einzelturniere, darunter zwei ATP World Tour Masters 1000er Turniere, sondern am Ende des Jahres auch noch einen fünften Titel am Stück, nämlich die Weltmeisterschaft bei den ATP World Tour Finals in London vor heimischer Kulisse mit einem glatten 2:0 über Novak Djokovic (6:3 und 6:4). Der Brite hat damit seinen neugewonnenen ersten Platz in der ATP Weltrangliste zumindest schon mal über den Jahreswechsel behalten können, ehe es gerade erst in Doha zur ersten Niederlage seit September (Davis Cup gegen Juan Martin del Potro) kam – ausgerechnet gegen Langzeitrivalen und Widersacher Nummer eins: Novak Djokovic. So ist es dem Djoker nämlich auch zu verdanken, dass unter den 44 gewonnenen Turnieren im Einzel bei der ATP nur drei Grand Slam Pokale zu finden sind bei dem zweifachen Goldmedaillengewinner in Serie bei den Olympischen Spielen (2012 und 2016). Gerade erst letztes Jahr gab es für Andy Murray hier in Australien nämlich wieder einmal eine Niederlage im Grand Slam Finale von Melbourne. Hat er hier schon fünf Mal das Endspiel erreicht, so fehlt ihm dieser Pokal noch immer in der Sammlung, was vorrangig Novak Djokovic geschuldet ist. Gerade gegen seinen Nemesis muss er nun zu allem Überfluss noch Platz eins in der ATP Weltrangliste verteidigen. Wir rechnen Andy Murray dabei zwar wieder hervorragende Chancen aus, dennoch wird es spätestens im Finale, wo dann tatsächlich der Djoker auf ihn warten könnte, wieder schwer. Zu den vergleichsweise geringen Quoten (2,62) für seinen Turniersieg würden wir lieber nichts riskieren.

Rafael Nadal – Noch immer eine Macht

Der 30-jährige Spanier Rafael Nadal hat zwar letztes Jahr nur zwei Titel geholt, durch die er es inzwischen auf 69 gewonnene Titel im Einzel in seiner Zeit bei der ATP bringt, allerdings hatte er auch mit viel Verletzungspech zu kämpfen, wodurch er unter anderem seinen Paradewettbewerb, die French Open, verletzungsbedingt abbrechen musste. Zu sagen, dass der 14-fache Grand Slam Turnier Sieger aber nur auf Sand glänzt, ist zu engstirnig gedacht, hat er doch im Gegensatz zu beispielsweise Andy Murray auch hier in Australien schon einen Pokal gewonnen und bringt es bei drei Endspielteilnahmen bei den Australian Open immerhin auf einen gewonnenen Titel (2009). Rafa möchte sich nun dabei vorrangig für die Blamage des Vorjahrs rehabilitieren, als er erstmals in seiner Profikarriere in der ersten Runde dieses Grand Slam Turniers scheiterte. Eine Niederlage, von der er sich erst in der Sandplatzsaison wieder erholen konnte. Vorrangig durch das Verletzungspech in der zweiten Jahreshälfte verpasste Rafael Nadal außerdem trotz Qualifikation noch die ATP World Tour Finals und wurde durch die dort vergebenen Punkte inzwischen auf Platz neun der ATP Weltrangliste durchgereicht. Wir trauen dem Spanier definitiv zu, hier in Melbourne nun wieder an glorreiche alte Zeiten anzuknüpfen. In Brisbane hat er bereits gezeigt, dass wieder mit ihm zu rechnen ist, obschon er am Ende im Viertelfinale knapp mit 1:2 am starken Kanadier Milos Raonic scheiterte.

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Roger Federer – Es wäre eines der größten Comebacks überhaupt

Dass der 35-jährige Schweizer nun wieder bei den Australian Open teilnehmen wird, ist sicherlich eine kleine Überraschung. Zwar schob er allen Spekulationen um sein Karriereende bei dem lang anhaltenden Verletzungspech des Vorjahrs, das ihn inzwischen auf Platz 17 in der ATP Weltrangliste hat fallen lassen, immer wieder einen Riegel vor, dennoch rechneten viele Experten damit, den Grand Slam Rekordsieger der Herren (sage und schreibe 17 gewonnene Grand Slam Turniere) nicht mehr auf dem Platz zu sehen. King Roger hat sie nun jedoch alle Lügen gestraft. Bereits mit Belinda Bencic zeigte er beim Hopman Cup in Australien, dass sehr wohl noch mit ihm zu rechnen ist, auch wenn es dort unter anderem eine Niederlage im Einzel gegen Alexander Zverev gab. Ohnehin wird der Weg zurück für den Schweizer nun nicht gerade einfach, ist es doch das erste Mal seit 15 Jahren, dass er außerhalb der Top 10 bei einem Grand Slam Turnier an den Start geht. Folgerichtig sind bereits ab Runde eins Hammerlose für ihn möglich, bzw. könnte sein Weg in sein mögliches erstes Grand Slam Turnier Endspiel seit den US Open 2015 mit Steinen, bzw. regelrechten dicken Brocken gepflastert sein. Nichtsdestotrotz trauen wir dem Federer Express einmal mehr viel zu. Seine 88 Einzeltitel bei der ATP sprechen Bände. Angesichts der gewinnbringenden Quoten (21,00) ist ein Tipp auf den Geheimfavoriten sicherlich empfehlenswert. Spätestens, wenn er auf Djokovic und/oder Murray trifft, muss er aber liefern.

Milos Raonic – Nach starkem Jahr wieder im engen Kreis

Der 26-jährige Kanadier Milos Raonic hat sich gerade erst bei den ATP World Tour Finals als stärkster Verfolger von Andy Murray und Novak Djokovic positioniert. Bemerkenswert, weil die aktuelle Nummer drei der Welt gerade mal ein einziges Turnier im kompletten Jahr 2016 gewonnen hat, das inzwischen auf über ein Jahr zurückgeht. So holte er sich damals am 10. Januar 2016 die ATP Brisbane, bei der er dieses Jahr zum Auftakt in die neue Saison etwas überraschend im Halbfinale am Bulgaren Grigor Dimitrov gescheitert war, nachdem er zuvor noch mit Rafael Nadal einen sehr starken Gegner besiegen konnte. Wie gut sein Jahr war, verrät aber ein Blick auf seine anderen Turniere. So stand er bereits zum Jahresbeginn bei den Australian Open 2016 im Halbfinale und musste Andy Murray nach starkem Spiel nur denkbar knapp ins Endspiel einziehen lassen. Sein erstes Grand Slam Turnier Finale erreichte er dann schließlich in Wimbledon, wo er abermals gegen den Schotten den Kürzeren gezogen hat, wie bereits kurz zuvor im Endspiel des ATP Queen’s Club. Komplettiert werden seine verpassten Titel durch das Endspiel des ATP World Tour Masters 1000er Turniers in Indian Wells, wo er Novak Djokovic in zwei Sätzen beim 2:6 und 0:6 überhaupt nichts entgegenzusetzen hatte. Konstatieren muss man also durchaus, dass ihm gerade in den Duellen mit den beiden besser gerankten Superstars Murray und Djokovic bisher nicht viel gelungen ist. Alles, was im Ranking jedoch nach ihm kommt, schlägt der für seine starken Aufschläge bekannte Kanadier allerdings ziemlich zuverlässig. Aus diesem Grund möchten wir auch ihn als Geheimfavoriten benennen, schließlich wird es eines Tages so weit sein, wenn auch er Murray und/oder Djokovic mal in einem wichtigen Spiel schlagen wird und sich den ersten richtig großen Titel sichern kann.

Die Quoten für Gesamtsieger der Männer bei den Australian Open 2017

Spieler Gesamtsieger Quoten
Novak Djokovic 2,50
Andy Murray 2,62
Stan Wawrinka 13,00
Rafael Nadal 15,00
Milos Raonic 17,00
Roger Federer 21,00
Kei Nishikori 26,00
Nick Kyrgios 41,00
Grigor Dimitrov 41,00
Marin Cilic 51,00
Jo-Wilfried Tsonga 67,00
Alexander Zverev 67,00
Dominic Thiem 81,00
Tomas Berdych 81,00
Gael Monfils 126,00
Lucas Pouille 126,00
Bernard Tomic 126,00

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