Albanien vs. Schweiz Prognose & Quoten EM 2016

10. Juni 2016

Albanien vs. Schweiz EM 2016

Am Samstag, den 11. Juni 2016, spielen in der Gruppe A EM-Neuling Albanien und die Schweiz im Stade Bollaert-Delelis, Lens, um 15:00 Uhr gegeneinander. Nachdem beide Mannschaften vermutlich schon als interessierte Beobachter am Vorabend aufmerksam das Auftaktspiel zwischen Gruppengegnern Frankreich und Rumänien verfolgt haben werden, heißt es nun also auch für diese Teams, sich die ersten Punkte auf dem Weg ins erstmals ausgetragene Achtelfinale zu sichern.

Dass dabei selbst ein Unentschieden noch wichtig werden kann, bedingt sich aus der Tatsache heraus, dass die vier punktbesten Drittplatzierten jeder Gruppe ebenfalls in die K.-o.-Phase einziehen werden. Durchaus möglich also, dass sich lediglich der Gruppenletzte vorzeitig aus dem Turnier verabschieden muss. Für beide Mannschaften wäre es dabei der größte Erfolg in der EM Geschichte. Bei bisher drei Teilnahmen war für die Schweiz nämlich stets in der Vorrunde Schluss, während Albanien nun ohnehin zum ersten Mal überhaupt an einer Europameisterschaft teilnehmen darf. Interessanterweise könnte das kleine Balkanland dabei in Siegen bereits nach diesem Auftaktspiel mit den Schweizern gleichziehen. Diesen gelang nämlich erst 2008 bei der dritten EM Teilnahme der erste Dreier bei einer Endrunde.

In diesem spannenden Auftaktspiel, in welchem der Sieger zweifelsfrei einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen würde, begegnen sich also zwei Außenseiter, die sich dennoch berechtigte Hoffnungen auf die K.-o.-Phase machen dürfen. Wer hier dem Auftaktsieg näher ist, haben wir deswegen in diesem Artikel eingehender unter die Lupe genommen.

Albanien – Ergebnisse, die sich sehen lassen können

Wer denkt, dass mit Albanien lediglich ein Punktelieferant für die großen Nationen durch die Qualifikationsphase gerutscht ist, der hat vermutlich nur im Vorbeigehen auf die Gruppen geschaut. So setzte sich das kleine Land von der Balkanhalbinsel hier nämlich hinter Portugal noch vor großen Nationen wie Dänemark (Europameister 1992) und Serbien (zuletzt bei der WM 2010 vertreten) durch. Bereits im allerersten Spiel in der Qualifikationsgruppe I zeigte Albanien dabei, dass sie durchaus mithalten können. So gewann man sofort das erste Gruppenspiel auswärts in Portugal mit 1:0 und blieb bis zum Rückspiel am sechsten Spieltag ungeschlagen, als man im heimischen Elbasan mit 0:1 gegen den späteren Gruppensieger verlor. Auch in den Testspielen steht aber so mancher Achtungserfolg für die Albaner zu Buche. Ein 1:0-Sieg über Titelfavoriten Frankreich ist dabei eines der bemerkenswertesten Ergebnisse. Ohnehin ist man eigentlich nie so wirklich unter die Räder gekommen. So waren selbst die Niederlagen gegen Italien (0:1) und zuletzt Österreich (1:2) denkbar knapp. Gerade auch Torwart Etrit Berisha ist dabei der große Rückhalt der Mannschaft. Bei Lazio Rom kam er in den letzten drei Spielzeiten zwar nur 27 Mal zum Einsatz, überzeugte aber durch zahlreiche Glanzparaden und Spiele zu Null. Ganz gewiss wäre der 27-Jährige bei sehr vielen europäischen Spitzenteams Stammtorhüter. Neben den beiden deutschen Legionären, die auch nächste Saison ihr Geld in der Bundesliga verdienen werden, Mergim Mavraj vom 1. FC Köln und Amir Abrashi vom SC Freiburg, beide übrigens auch in Deutschland geboren, ist vor allem Kapitän Lorik Cana vom FC Nantes hervorzuheben. Der 32-jährige Mittelfeldmotor ist der Routinier des Teams, der trotz unglücklicher Saison in Frankreich (nur acht Einsätze) ganz gewiss die Fäden bei der EM ziehen wird.

Schweiz – Optimismus nach souveräner Qualifikation

Zwar hatten die Schweizer etwas mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, so war man in der Gruppe E der EM Qualifikation 2016 nach zwei Spieltagen mit Niederlagen gegen England und Slowenien ohne Tor und ohne Punkt schon weit abgeschlagen, im Anschluss gewann man aber sieben der verbleibenden acht Spiele und schaffte damit die direkte Qualifikation. Lediglich das Rückspiel gegen England ging noch verloren. Angesichts der Gruppenauslosung mit machbaren Gegnern wie Rumänien und Albanien sowie der Tatsache, dass eventuell auch der Gruppendritte die K.-o.-Phase erreicht, entbrannte dabei im Team von Vladimir Petković so etwas wie Euphorie. Bei insgesamt elf Spielern aus der Bundesliga kann sich der Kader dabei durchaus sehen lassen. Alleine schon im Tor ist man mit Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach), Marvin Hitz (FC Augsburg) und Roman Bürki (Borussia Dortmund) in der Breite extrem gut besetzt. Mittelfeldstar Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach), den es nächste Saison in die Premier League verschlägt, ist dabei ebenso zu erwähnen wie die beiden Stürmer Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt) und Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen). In der Hinterhand hat man außerdem noch Eren Derdiyok (Kasimpasa Istanbul) sowie souveräne Abwehrspieler in Form von Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin) oder auch Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg). Bei all den Lobeshymnen auf das große Potenzial der Schweiz darf man allerdings nicht vergessen, dass die letzten Testspiele größtenteils in den Sand gesetzt worden sind. Niederlagen gegen Irland (0:1), Bosnien und Herzegowina (0:2) sowie Belgien (1:2) zeigten, dass man die Erwartungshaltung trotz der großen Chance auf das erstmalige Erreichen der K.-o.-Phase einer EM Endrunde womöglich etwas zurückschrauben sollte. Nach dem Spiel gegen durchaus konkurrenzfähige Albaner sollte man allerdings schlauer sein.

Bisherige Aufeinandertreffen von Albanien und Schweiz

Insgesamt sechs Begegnungen hat es zwischen Albanien und der Schweiz schon gegeben und rein von der Statistik her sieht es dabei extrem gut für die Eidgenossen aus. So gingen fünf der sechs Partien nämlich an die Schweiz und bei einem einzigen Unentschieden (1:1 in Tirana bei der EM Qualifikation 2004) wartet der EM Neuling noch auf seinen ersten Sieg. Beim ersten Aufeinandertreffen auf einer ganz großen Bühne wäre es gewiss aber auch der Größte.

Albanien – Schweiz Prognose – EM 2016 Spiel am 11.06.2016

Alles in allem ein sehr schwieriges Spiel, wird hier doch oft auch mit zweierlei Maß bewertet. So attestiert man Albanien schnell kleine Erfolge, wenn die Mannschaft gegen Frankreich ein unbedeutendes Testspiel gewinnt und gegen einen Gegner wie Italien nur knapp verliert, während bei der Schweiz die Statistik bestehend aus drei Niederlagen in den vier Testspielen im Jahr 2016 sofort als Krise ausgelegt wird. So sind die Schweizer rein vom Kader her nämlich trotzdem der Favorit in dieser Partie, obschon man in Albanien natürlich motiviert bis in die Haarspitzen ist. Schließlich kann die Plattitüde „Dabei sein ist alles“ auch im Nachhinein noch herhalten, falls die Bemühungen trotzdem scheitern. Die Chance, dass dem Balkanland allerdings im Auftaktspiel der große Coup gelingt, ist durchaus gegeben und weitaus realistischer, als man vielleicht vermuten würde. Insgesamt halten wir dennoch den Sieg der Schweiz oder gegebenenfalls eine Punkteteilung für am wahrscheinlichsten. Mit einer doppelten Chance sollte man hier nichts verkehrt machen.

Albanien – Schweiz Quoten – EM 2016 Spiel am 11.06.2016

Tipp 1 (Albanien): 5,00
Tipp X (Unentschieden): 3,40
Tipp 2 (Schweiz): 1,75

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