Afrika Cup 2017 Wetten – Favoriten & Quoten zur Afrika-Meisterschaft

16. Januar 2017

Fussball Wetten, Prognosen & Quoten

Von Samstag, den 14. Januar 2017, bis einschließlich Sonntag, den 5. Februar 2017, findet der Afrika Cup 2017 in Gabun statt. Die Afrika-Meisterschaft, oder auch afrikanische Kontinentalmeisterschaft im Fußball wird dabei bereits zum 31. Mal veranstaltet und dem Turniersieger winkt neben einem der für die Verbände der UEFA der Europameisterschaft adäquaten Titel auch noch ein Startplatz für den ebenfalls in 2017 stattfindenden FIFA Konföderationen Pokal in Russland, bei dem unter anderem auch Deutschland als amtierender Weltmeister vertreten sein wird.

Apropos Deutschland: Ebenso wie vielen anderen großen Ligen der Welt ist der Zeitpunkt des Afrika Cups auch der Bundesliga alles andere als recht, mussten doch viele Vereine ihre Topspieler zu diesem Wettbewerb ziehen lassen. So verzichtet in Deutschland beispielsweise Borussia Dortmund für drei Wochen in Form von Pierre-Emerick Aubameyang nicht nur auf seinen erfolgreichsten Goalgetter, sondern auch auf den insgesamt zurzeit besten Torjäger der gesamten Bundesliga, was den Schwarzgelben die Aufholjagd auf den FC Bayern München zusätzlich erschwert. Aber auch Hertha BSC Berlin hat es hart getroffen, musste man mit dem Ivorer Salomon Kalou ebenfalls einen Schlüsselspieler nach Gabun reisen lassen.

In diesem Beitrag haben wir für Sie sämtliche Informationen rund um den Afrika Cup 2017 zusammengestellt. Von einem Überblick über die teilnehmenden Nationen über den Spielplan und Zeitablauf bis hin zu einer fundierten Analyse der favorisierten Mannschaften nebst der Quoten für den Gesamtsieg finden Sie hier alle Infos, die Sie brauchen, auf einen Blick!

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Die vier Gruppen der Afrika Cup 2017 Vorrunde

Für die Endrunde der Afrika-Meisterschaft 2017 haben sich 16 Nationen qualifiziert, nachdem insgesamt 52 Bewerber an den Qualifikationsrunden teilgenommen haben. Obschon bei den afrikanischen Kontinentalmeisterschaften im Fußball schon ein Großteil der Nationen aus dem Fußballverband CAF teilgenommen hat, kommt es aber auch dieses Mal wieder zu einem Novum, wenn mit Guinea-Bissau mal wieder ein kleiner Verband sein Debüt bei diesem Turnier geben wird. Es ist die bereits 39. afrikanische Nation, die sich für den Afrika Cup qualifizieren konnte.

Die 16 für die Endrunde zugelassenen Teams verteilen sich dabei zunächst auf vier Gruppen á vier Mannschaften. Nachdem jeder gegen jeden angetreten ist, spielen die vier Gruppensieger und Zweitplatzierten im K.-o.-System den Sieger untereinander aus, beginnend mit dem Viertelfinale. Die Auslosung hat dabei die folgenden vier Gruppen ergeben:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Gabun Algerien Elfenbeinküste Ghana
Burkina Faso Tunesien DR Kongo Mali
Guinnea-Bissau Senegal Marokko Ägypten
Kamerun Simbabwe Togo Uganda

Der Spielplan des Afrika Cup 2017

Hier finden Sie einen Überblick über die angesetzten Termine für die unterschiedlichen Phasen des Turniers.

  • 14. Januar 2017 bis 25. Januar 2017: Gruppenphase
  • 28. Januar 2017 und 29. Januar 2017: Viertelfinale
  • 1. Februar 2017 und 2. Februar 2017: Halbfinale
  • Samstag, 4. Februar 2017: Spiel um Platz 3
  • Sonntag, 5. Februar 2017: Finale

Die Favoriten beim Afrika Cup 2017

Im Folgenden haben wir für Sie die in unseren Augen fünf aussichtsreichsten Nationen auf den diesjährigen Gewinn des Afrika Cups genauer unter die Lupe genommen. Nicht im engsten Kreis mit dabei ist erneut der Rekordsieger Ägypten, der bei den vergangenen 30 Afrikameisterschaften bei 22 Teilnahmen sieben Mal den Titel gewinnen konnte, wie schon bei den letzten drei Austragungen allerdings nur bedingt über die spielerische Klasse verfügt, um den ganz großen Coup zu landen.

Elfenbeinküste – Gelingt den Ivorern die Titelverteidigung?

Bereits zwei Mal hat die Elfenbeinküste (französisch: Côte d’Ivoire) schon den Afrika Cup gewonnen. Nach dem ersten Sieg im Jahr 1992 gelang das erstmals wieder 23 Jahre später, als man sich 2015 in einem der denkwürdigsten Endspiele überhaupt gegen Ghana behaupten konnte. Stand es nach regulärer Spielzeit sowie Verlängerung noch 0:0-Unentschieden, so fiel die Entscheidung schließlich in einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen. Der Endstand damals: 9:8 für die Elefanten, wie man die Ivorer auch nennt. Dabei wäre der Schuss für das Team des Franzosen Michel Dussuyer beinahe erneut nach hinten losgegangen, hatte man als haushoher Favorit gegen Sambia doch bereits das Endspiel des Afrika Cups 2012 mit 7:8 per Elfmeterschießen verloren. Keine Frage: mit Superstars wie Jonathan Kodjia (Aston Villa), Eric Bailly (Manchester United), Wilfried Bony (Manchester City) oder auch Salomon Kalou (Hertha BSC Berlin) verfügen die Ivorer, die hier als Titelverteidiger an den Start gehen, über einen vor allem in der Breite hervorragend gut aufgestellten Kader. „Les elephants“ sind folgerichtig der brandheiße Kandidat und Topfavorit auf den Turniersieg. Das sehen auch die Buchmacher so, die die Quoten für den Gesamtsieg auf 4,50 ansetzen.

Senegal – Mit starkem Kader endlich zum ersten Titel

6,00 lautet die Quote der Buchmacher für den Turniersieg der Senegalesen. Obschon die Republik mit dem schönen Leitspruch „Un Peuple, Un But, Une Foi“, also zu Deutsch „Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube“ auch schon bei Weltmeisterschaften positiv auf sich aufmerksam machen konnte, ist das Land nicht unter den 14 Nationen zu finden, die bisher die Afrikameisterschaft gewinnen konnten. Lediglich im Jahr 2002 erreichten die von Markus Schuster trainierten Löwen von Teranga das Endspiel, unterlagen dort aber Kamerun im Elfmeterschießen. Vor allem zwei Personalien machen dem ganzen Volk aber nun den Mut, an das Ziel vom erstmaligen Gewinn des Afrika Cups zu glauben. Das ist einerseits der 23-jährige Moussa Konaté (FC Sion), der 2016 erst zum vielversprechendsten afrikanischen Nachwuchsfußballer gewählt worden ist und folgerichtig von vielen europäischen Topklubs – darunter angeblich auch Arsenal London – gejagt wird, und andererseits ein Schützling von Jürgen Klopp: Sadio Mané (FC Liverpool), der nach seinem Wechsel vom FC Southampton zur Anfield Road einen regelrechten Durchbruch in seiner Karriere feierte und schon neun Saisontore in der Premier League erzielt hat. In der schweren Gruppe mit Algerien, Tunesien und Simbabwe sollte sich der Senegal durchsetzen können.

Algerien – Definitiv im engen Kreis

Spätestens bei der Fußball Weltmeisterschaft 2014 war Algerien in aller Munde, gelang es den Wüstenfüchsen (Les Fennecs) doch, dem späteren Turniersieger Deutschland un Acgtekfubake das schwerste Spiel auf dem Weg zum vierten Stern abzutrotzen. Unvergessen der aufopferungsvolle Kampf des Afrika Cup Siegers aus dem Jahr 1990, für dessen Turniersieg Quoten von 8,00 ausgeschrieben werden. Der belgische Trainer Georg Leekens hat zudem den Vorteil, dass er von 2014 bis 2015 die tunesische Fußballnationalmannschaft betreut hat, auf die Algerien neben den favorisierten Senegalesen nun in der schwierigen Gruppe B um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen wird. Hier sehen wir die Algerier definitiv vorne, wofür auch hier zwei Namen den Ausschlag machen. Das ist zum einen Islam Slimani (Leicester City), der schon damals gegen Deutschland ein Wahnsinnsspiel gezeigt hat und nun von Sporting Lissabon zum englischen Überraschungsmeister Leicester City den Sprung in die Premier League gewagt hat. Zum anderen macht aber auch sein Mannschaftskamerad Riyad Mahrez (ebenfalls Leicester City) Mut. Der Regisseur im algerischen Mittelfeld wurde letzte Saison erst zu Englands Spieler des Jahres gewählt und hängte dabei unter anderem die beiden neuen englischen Superstars von Tottenham Hotspur und im Dress der Three Lions, Harry Kane und Dele Alli, ab. Als frischgebackener afrikanischer Fußballer des Jahres 2016 landete er außerdem vor dem Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang. Beide algerischen Superstars konnten zwar in der aktuellen Premier League Saison nur selten ihre Klasse zeigen, dennoch ist Algerien mit diesen versierten Spielern in ihren Reihen unser Geheimfavorit Nummer eins für den Titelgewinn.

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Kamerun – An alte Zeiten anknüpfen

Die unbezähmbaren Löwen (Lions indomptables) gehören ohne Zweifel zu den bekanntesten afrikanischen Nationen im Fußball, was vor allem daran liegt, dass das ehemalige Team von Volker Finke an sieben der letzten neun Fußball Weltmeisterschaften teilgenommen hat. Lediglich 1986 in Mexiko und 2006 in Deutschland musste man zuschauen, während 1990 in Italien gar das Viertelfinale erreicht wurde, was noch nie zuvor einer afrikanischen Mannschaft gelungen war. Highlight damals war sicher der Sieg im ersten Gruppenspiel gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien. Inzwischen ist es aber recht ruhig um Kamerun geworden, das immerhin schon vier Mal den Afrika Cup geholt hat, zuletzt aber vor 15 Jahren im Jahr 2002. Auf dem Zettel haben sollte man die Mannschaft des Belgiers Hugo Broos schon alleine deshalb, weil mit Burkina Faso und Guinea-Bissau zwei Underdogs gemeinsam mit den Löwen in der Gruppe A stehen. Das Duell mit Gastgeber Gabun wird folgerichtig entscheiden, ob Kamerun hier den Gruppensieg schaffen kann. Ohne diesen wird es gegen den Gruppensieger der Gruppe B (Algerien oder Senegal) vermutlich nur schwerlich mit dem Turniersieg klappen, für den es eine Quote von 8,50 gibt. Star des Teams ist übrigens Vincent Aboubakar (FC Porto), der zurzeit auf Leihbasis bei Besiktas Istanbul die Lücke im Sturm zu schließen versucht, die der Abgang von Mario Gomez dort gerissen hat – bisher eher mit mäßigem Erfolg…

Gabun – Die große Chance für den Gastgeber

Gleich mal vorab: Wenn die Quoten für den Turniersieg des Gastgebers „nur“ bei 9,00 liegen, dann spricht das deutlich dafür, dass Gabun hier nicht zu den ganz großen Titelfavoriten gehört. Ohnehin ist die „Azingo Nationale“ erst zum siebten Mal bei der afrikanischen Kontinentalmeisterschaft mit von der Partie, obschon mal bereits im Jahr 2012 gemeinsam mit Äquatorialguinea Co-Ausrichter des Afrika Cups war und damit zwei von sieben Malen nicht in die Quali musste. Nun agiert man erstmals als alleiniger Veranstalter und hofft dabei vor allem auf den großen Star der Mannschaft: Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund). Der extravertierte, schnelle und torgefährliche Borusse, der zurzeit auch die Torschützenliste in der Bundesliga mit 16 Toren aus den bisherigen 16 Spielen deutlich anführt, wurde gerade erst im Jahr 2015 zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt und konnte auch im vergangenen Jahr hinter dem algerischen Überflieger Riyad Mahrez bei dieser Wahl den zweiten Platz belegen. Keine Frage: „Auba“ wird gerade mit den Fans im Rücken alles daran setzen, seine Mannschaft auf Siegeskurs zu bringen. Problematisch ist dabei allerdings die schwierige Auslosung. Selbst, wenn man sich in der Gruppe A gegen Kamerun, Burkina Faso und Underdog Guinea-Bissau behauptet, so dürfte spätestens im Vergleich mit Algerien oder dem Senegal im Viertelfinale der Dortmunder Superstar alleine nicht ausreichen, um seiner Mannschaft den Sieg zu bescheren. Wir rechnen Gabun bei dem Turnier im eigenen Land folgerichtig nur geringe Chancen auf den Gesamtsieg aus.

Die Quoten beim Afrika Cup 2017

Nation Turniersieg
Elfenbeinküste 4,50
Senegal 6,00
Algerien 8,00
Kamerun 8,50
Gabun 9,00
Ägypten 10,00
Ghana 10,00
Marokko 17,00
Mali 21,00
Tunesien 21,00
DR Kongo 26,00
Burkina Faso 26,00
Uganda 81,00
Togo 101,00
Guinea Bissau 101,00
Simbabwe 101,00

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