Ägypten vs. Kamerun Prognose & Quoten, Afrika Cup Finale 05.02.2017

3. Februar 2017

Fussball Wetten, Prognosen & Quoten

Am Sonntag, den 5. Februar 2017, spielen Ägypten und Kamerun um 20:00 Uhr (MEZ) im Endspiel vom Afrika Cup 2017 gegeneinander. Damit hat sich bei den Afrikameisterschaften die Geschichte aus dem Jahr 2008 bisher wiederholt. Schon damals setzten sich die Kameruner nämlich im Halbfinale gegen Ghana durch, nur um dann anschließend im bis dato letzten Finale, das die unbezähmbaren Löwen (frz.: Lions Indomptables) bei einem Afrika Cup erreicht haben, anschließend mit 0:1 zu verlieren – ausgerechnet gegen den heutigen Gegner Ägypten.

So bekommt das Land aus dem Nordosten Afrikas nun die nächste Chance, sich den begehrten Pokal zu sichern und seinen Status als Rekordsieger bei dem Afrika Cup weiter auszubauen. Die Pharaonen, wie man die ägyptische Fußballnationalmannschaft auch nennt, konnten sich nämlich schon sieben Mal die Afrikameisterschaften sichern und stehen nun bereits in ihrem neunten Endspiel, womit man zu dem bisherigen Rekordhalter, was erreichte Endspiele anbelangt, nämlich Ghana mit neun Finals, ebenfalls aufgeschlossen hat. Gegen Kamerun, die ihr immerhin siebtes Finale bei einem Afrika Cup erreicht haben (bisher vier gewonnene Titel), hat Ägypten dabei schon zwei Mal das Endspiel bestritten (1986 und 2008) – und beide Male gewonnen.

In diesem Beitrag gehen wir also der Frage nach, ob die Ägypter den Kamerunern nun das nächste Schnippchen werden schlagen können, oder ob die unbezähmbaren Löwen sich erstmals seit 2002 mal wieder den großen Titel werden sichern können.

Ägypten – Status als Rekordsieger weiter ausbauen

Die Zahl Drei spielt in der ägyptischen Mythologie eine besonders große Rolle, symbolisiert sie dort doch die Gottheiten Isis, Osiris und Horus. Umso mehr möchte man sich nun also im Team des argentinischen Trainers Héctor Cúper auf die altbekannte Weisheit „Aller guten Dinge sind drei“ berufen, wenn man am kommenden Sonntag sein bereits drittes Afrika Cup Finale gegen Kamerun nach 1986 und 2008 bestreiten wird. Wie bereits herausgestellt worden ist, haben die Pharaonen nämlich beide Male das Endspiel gewonnen, woraus zwei der schon sage und schreibe sieben Titel in diesem Wettbewerb für das nordostafrikanische Land resultieren. Ohnehin hat man bei den bisherigen acht Endspielen dabei stets eine gute Quote bewiesen, ging doch erst ein einziges aus Sicht der Ägypter verloren, nämlich im Jahr 1962 mit 2:4 nach Verlängerung gegen Äthiopien. Dass man nun aber erstmals seit 2010 wieder den großen Titel gewinnen könnte, hatte im Vorfeld sicher kaum jemand ernsthaft auf dem Zettel gehabt, denn bei den letzten drei Afrikameisterschaften sind die Pharaonen nicht etwa kurz vor dem Finale oder gar in der Gruppenphase vorzeitig gescheitert – nein, sie waren schlichtweg seit dem Titelgewinn 2010 in Angola drei Mal in Serie gar nicht erst mehr für den Afrika Cup qualifiziert. Umso erstaunlicher, dass es nun auf Anhieb wieder mit dem Endspiel geklappt hat, was vor allem an der ausgesprochen guten Defensivarbeit des Teams liegt, in dem es bemerkenswert wenig Starpower gibt. So fehlt der Neuzugang von Arsenal London, Mohamed Elneny, verletzungsbedingt genauso wie Sporting Braga Stürmer Ahmed Hassan Mahgoub, der aber immerhin durch den vom AS Rom entsandten Goalgetter Mohamed Salah bisher sehr würdig vertreten worden ist. Eben jener Salah war es auch, dem gegen Burkina Faso in der 66. Minute der erlösende Treffer zur 1:0-Führung gelang, ehe mit Aristide Bancé ein alter Bekannter aus der Bundesliga nur sieben Minuten später mit dem Ausgleich die spannende aber torlose Verlängerung erzwang. Im Elfmeterschießen dann der frühe Schock, als der erste ägyptische Schütze, der 31-jährige Routinier Abdallah Said vom ägyptischen Serienmeister Al Ahly SC, den Elfmeter vergab. Weil aber die restlichen vier Schützen der Pharaonen die Nerven behielten, während Burkina Faso eben jene am Ende bei zwei Fehlschüssen versagten, geht die Reise für den Afrika Cup Rekordsieger nun noch eine Runde weiter.

Kamerun – Folgt nun der nächste Streich?

Als Faustregel kann man festhalten, dass Kamerun bisher jedes Endspiel einer Afrikameisterschaft gewonnen hat – es sei denn, es ging gegen Ägypten. Sowohl das Finale im Jahr 1986 (4:5 nach Elfmeterschießen) als auch das Endspiel im Jahr 2008 (0:1 nach regulärer Spielzeit) ging nämlich jeweils an die Pharaonen, während Kamerun seine restlichen vier Finals in den Jahren 1984, 1988, 2000 und 2002 jeweils gewonnen hat. Davon drei Mal gegen Lieblingsgegner Nigeria, der sich dieses Jahr überraschenderweise nicht für die aus 16 Mannschaften bestehende Endrunde qualifizieren konnte, und ein Mal gegen den Senegal, der sich um ein Haar im Viertelfinale an den unbezähmbaren Löwen hätte revanchieren können. Im Elfmeterschießen behielten aber alle fünf Schützen der Mannschaft vom belgischen Trainer Hugo Broos die Nerven, während für den Senegal ausgerechnet der Star des Teams, Liverpools Toptorschütze und Lieblingsschüler von Jürgen Klopp Sadio Mané, den entscheidenden Elfmeter vergab. Zumindest im Halbfinale ging es gegen Ghana – für viele Experten der Topfavorit auf den Turniersieg – dafür bereits in regulärer Spielzeit glatt über die Bühne für Kamerun, das nach dem etwas überraschenden 2:0-Sieg nun seinerseits mit viel Rückenwind ins siebte Endspiel eines Afrika Cups eingezogen ist. Den Führungstreffer markierte dabei mit dem Defensivmann Michael Ngadeu Ngadjui vom tschechischen Erstligisten Slavia Prag übrigens ein alter Bekannter, der einst im deutschen Amateurbereich seine Karriere startete und unter anderem in den zweiten Mannschaften vom SV Sandhausen und dem 1. FC Nürnberg spielte. Bereits in der Gruppenphase war es sein 2:1-Siegtreffer gegen Underdog Guinea-Bissau, bei dem er maßgeblich dabei half, den 0:1-Rückstand noch in einen Sieg zu verwandeln und die Weichen auf den Einzug in die K.-o.-Phase zu stellen. Neben ihm haben nun noch zwei weitere Spieler aus dem Team der unbezähmbaren Löwen die Chance auf den Titelgewinn, die ihre Brötchen auch aktuell noch in Deutschland verdienen. Dies ist neben Stürmerstar Jacques Zoua (1. FC Kaiserslautern) noch Edgar Salli (1. FC Nürnberg).

Überdurchschnittliche Wettquoten
Bestes Live Wetten Angebot
Toller Kundensupport

Ägypten – Kamerun Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt 24 Mal hat es die Begegnung zwischen Ägypten und Kamerun bereits gegeben und analog zu den bereits herausgestellten zwei von zwei gewonnenen Endspielen der Pharaonen beim Afrika Cup sieht auch die gesamte Bilanz ziemlich gut für Ägypten aus, das zwölf der 24 Partien gegen Kamerun gewinnen konnte. Die unbezähmbaren Löwen kommen bei sieben Unentschieden demnach erst auf fünf magere Siege gegen den Afrika Cup Rekordsieger. Aber: bereits im Halbfinale konnte die Mannschaft von Hugo Broos bei einer ähnlich schlechten Statistik gegen Ghana unter Beweis stellen, dass die Vergangenheit nicht zwangsläufig eine gesteigerte Aussagekraft besitzen muss, konnte man die „Black Stars“ doch mit 2:0 in der regulären Spielzeit schlagen. Die bis dato letzte Begegnung zwischen den beiden Nationen im Mai 2012 ging übrigens mit 2:1 an Ägypten.

Ägypten – Kamerun Prognose – Afrika Cup Finale am 05.02.2017

Über einen weiteren Sieg gegen Kamerun hätten die Ägypter definitiv nichts einzuwenden, hätte man doch dann das Kunststück geschafft, 2010 den Afrika Cup zum dritten Mal in Serie (und zum siebten Mal insgesamt) gewonnen zu haben, anschließend drei Turniere in der Qualifikation gescheitert zu sein, nur um sich daraufhin mit einem Paukenschlag und dem achten Sieg bei den Afrikameisterschaften eindrucksvoll wieder zurückzumelden. Tatsächlich kann man nach fünf ungeschlagenen Partien der Pharaonen jetzt auch nicht mehr von Glück sprechen, dass die Mannschaft überraschenderweise so weit gekommen ist, sondern muss die Ursache wirklich in der kompakten Defensive suchen, gegen die es für alle Gegner sehr schwer war, einen Treffer zu erzielen. So musste man gegen Burkina Faso im Semifinale das erste Gegentor überhaupt hinnehmen. Obschon Kamerun also mit den eindrucksvollen Siegen über den Senegal und Ghana bereits zwei Topfavoriten aus dem Turnier werfen konnte, glauben wir daher, dass die Ägypter sich nun erneut den Turniersieg werden schnappen können.

Ägypten – Kamerun Quoten – Afrika Cup Finale am 05.02.2017

Tipp 1 (Ägypten): 2,70
Tipp X (Unentschieden): 2,80
Tipp 2 (Kamerun): 3,00

Alle Wettquoten von Bet365

Zur Webseite von Bet365


Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

Aktuelle Gratis Wetten & Bonus-Aktionen:

Aktuelle News, Prognosen & Wettquoten:

Die Top 3 Wettanbieter: